Technical Decision Day Accenture

informer 05.02.05 23:05

Hallo,

ich habe mich bei ACT für eine Trainee-Stelle im
Bereich Programmierung beworben und wurde nun
zum "Technical Decision Day" eingeladen.

Hat vielleicht jemand schon Erfahrung in diesem
Bereich und kann diese hier berichten ?

Danke

  1. car... 12.03.05 14:46

    Hi,
    ich habe nun ebenfalls eine Einladung zum Technical Decision Day und wollte mal Fragen wie es denn bei dir gelaufen ist und ob du mir einige Tips mit auf den Weg geben kannst. Ist der Ablauf bzw. die Aufgaben der/die gleiche/n wie beim PDD oder gibt es da Unterschiede?
    Danke

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  2. Der... 21.02.06 00:39

    Kann jemand von euch vielleicht kurz nochmals beschreiben, was beim Technical Decision Day alles dran kam? Ich habe nun auch demnächst mein TDD...
    Was wurde im Fachgespräch gefragt?

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  3. Web... 14.09.07 21:16

    Hallo,
    ich war auf dem Technical Decision Day bei Accenture in Kronberg. Hier meine Erfahrung, doch zunächst die Rahmenkonditionen: Die Fahrtkosten und ein Mittagessen spendiert das Haus als nette Geste.

    Der Tag ist folgend aufgebaut:

    30 min test, ich konnte wählen zwischen einem Javatest oder einen SAP Abaptest. Beide Tests haben einen allgemeinen Teil, wo Progammierkenntnisse abgeprüft werden. Man sollte UML kennen! Es wurde gefragt welche Programmiersprachen objektorientiert sind (Multiplechoice)

    Es folgt ein Fallbeispiel, also eine Gruppenaufgabe. Bei uns sollte ein Telefonleitfaden mit UML dargestellt werden, Datenbanktabellen aufgezeichnet werden und weiteres. Wichtig: Nicht das Ergebnis zählt, sondern nur wie man sich verhält. Man wird beobachtet! Man sollte sich durchsetzen können und auf keinen Fall STILL sein. Sehr gut ist es, wenn man die Aufgabenstellung bespricht und aufteilt, denn damit zeigt man, dass man den Zeitdruck nicht unterschätzt. Die Firma arbeitet in Projekten. Bei den Mitarbeitern kommt es darauf an, wie man zusammen arbeiten kann, was nicht bedeutet das jeder Aufgabenteil einzeln abgeklärt wird, bevor er gezeichnet wird. Also, teilt die Aufgabe untereinander auf und besprecht nachher die einzelnen Ergebnisse.

    Als nächstes folgt das Lunch. Die Ambiete ist sehr angenehm und das Essen sehr gut. Während dem Essen kommt es auch zu Gesprächen mit den Bewertern (denn diese würden beim Kunden auch aufkommen).

    Ein kleiner Firmenrundgang folgt und dann kommt die Firmenpräsentation. Der Präsentator ist der einzigste Mitarbeiter im Raum und er hat keine Bewertungsmacht. Die eigentlichen Bewerter ziehen sich während dessen zurück.

    Ein weiterer Mitarbeiter aus dem Personal führt nun einzelne Interviews durch. In meinem Fall hat er mich leicht versucht zu provozieren. Es scheint, als möchte er herrausfinden, wie der Bewerber bei Kundenunzufriedenheit reagiert.

    Jetzt habt ihrs geschafft (oder auch nicht) denn es folgt das Feedback und die Begleitung zum Ausgang. Das Feedback ist relativ ausführlich. Alles in Allem arbeitet Accenture 100% nach dem Amerikanischen Vorbild. Der Probant fühlt sich zwar sehr professinell behandelt, jedoch wird er durch die lange Testsituation klein gemacht und kommt sich etwas vorgeführt vor. Beispielsweise wird viel gelacht, auch wenn etwas negative Konsequenzen für den Bewerber hat. Als Höhepunkt erhält man ein Dankeschön dafür, dass man sich als Bewerber Die Zeit genommen hat auch zu erscheinen.

    Im Übrigen hat man bei Accenture keinen festen Arbeitsplatz, man bekommt einen Platz zugewiesen der gerade frei.
    Vorteilhaft an einer Mitarbeit bei Accenture ist allerdings, wenn man auswandern möchte erhält man (angeblich problemlos) eine Arbeitsbescheinung und kann daraufhin eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen.

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