Universität zu Köln (Betriebswirtschaftslehre)

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Erfahrungsbericht Zusammenfassung

Gesamtfazit

Um die Universität zu Köln als Karrieresprungbrett zu nutzen, muss man im Vergleich zu BWL-Studiengängen an anderen Universitäten größere Leistungsbereitschaft mitbringen um äquivalente Noten zu erzielen. Zudem ist eine große Eigenverantwortung gegeben. Kann man sich gut selbst organisieren und vor allem informieren, stehen einem nahezu alle Wege offen. Etwaige Networking-Angebote oder Austauschprogramme werden - wenn überhaupt - jedoch nur schwach beworben. Dennoch ist die Konkurrenz beim Letzteren aufgrund der Masse an Studenten recht groß.
Die Uni leistet einem als Studierenden in o.g. Sachverhalten keinerlei Entgegenkommen.
Ich sehe dies jedoch als Vorteil, da es in der Arbeitswelt sehr ähnlich zugeht und man letztlich für sich selbst verantwortlich ist.
Ist man zum Studienstart bereit sich dem zu stellen, wird man diese, auch im Job immens wichtige, Eigenschaften über die gesamte Studiendauer trainieren.

Empfehlung

Sei gut strukturiert, selbstbewusst, informiert und kommunikativ. Dann kannst du die Universität zu Köln im Studiengang BWL mit der Vielzahl an Chancen als Karrieresprungbrett nutzen.

Pro

Studienprogrammgestaltbarkeit, Standing des Studiengangs, Vielfältige Möglichkeiten für den kommunikativen und selbstbewussten Studenten

Contra

Erhöhtes Risiko sich zu verlieren, wenn man gewisse Persönlichkeitseigenschaften (noch) nicht mitbringt

Gesamtbewertung
 

Allgemeine Informationen

Hochschule Universität zu Köln
Stadt Köln
Studienbeginn April 2009
Studienende März 2014
Titel des Studiengangs Betriebswirtschaftslehre
Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften - BWL

Art des Studiums

Bachelor

Die Hochschule

Studienwahl

Ich entschied mich für den Fachbereich BWL, da dieser m. E. die vielseitigste Auswahl späterer Jobs bietet. Zudem war mir bereits vor dem Studium bewusst, dass korrekte Management-Entscheidungen den größten Werttreiber in der heutigen Zeit darstellen. Selbst einmal in diesen Bereich zu gelangen und die Möglichkeit zu haben durch korrekte Entscheidungen umfangreiche Werte zu schaffen, war früh mein Ziel.
Für die Universität zu Köln entschied ich mich, weil diese national sehr anerkannt ist und mir die freie Gestaltbarkeit des individuellen Studienverlaufsplanes wichtig war. Letzteres kam mir zeitlich sehr entgegen, da ständig nebenbei in Unternehmen tätig war.

Ansehen der Hochschule
 

Studiengang

Das Programm des Studiums ist wie bereits erwähnt sehr variabel gestaltbar. Methoden und Nachbargebiete der Wirtschaftswissenschaften umfassen 28 LP, das Hauptfach BWL umfasst 72LP und das Nebenfach VWL umfasst 32LP. Des Weiteren werden je 12LP im Studium Integrale sowie durch Ableisten der Bachelorarbeit erworben. Überdies kann man im Studium aus einer äußerst vielfältigen Palette von Schwerpunkten zwei auswählen. Es sind dort alle gängigen - wie bspw. Finance, Rechnungswesen oder Supply Chain Management - sowie sehr viele für den BWL-Bereich exotischere Schwerpunkte (bspw. Politikwissenschaft) frei wählbar. Ein Schwerpunkt macht dabei 12LP aus, so dass man akkumuliert auf insgesamt 180LP im Bachelorstudiengang BWL an der Universität zu Köln kommt.

Persönlich hatte ich bei Studienantritt noch keinerlei theoretische Vorkenntnisse im betriebswirtschaftlichen Bereich. Das erste Semester kann einem dann jedoch ein wenig schwer fallen. Das Fachliche alleine kann man ohne Vorkenntnisse gut stemmen, jedoch muss man sich zudem in das neue Umfeld integrieren und sich effizienter zu organisieren lernen.

Studienbedingungen und Ausstattung der Hochschule

Die Studienbedingungen an der Universität zu Köln verbessern sich stetig:

1.) Es rücken viele jüngere und meist dynamischere Dozenten nach, die den Stoff meist ansprechender vermitteln. Insgesamt sind diese bei Nachfragen auch die Kommunikativeren.

2.) Dank der Studiengebühren, die wenige Jahre lang erhoben wurden, werden an der Universität zu Köln stetig weitere Räumlichkeiten geschaffen und die Ausstattung modernisiert. In meiner Studienzeit sind Platzprobleme trotz steigender Studierendenzahlen verringert und die Lernmöglichkeiten optimiert worden.

Ausstattung der Universität
 

Die Studentenschaft

Studierende

Die Studentenschaft an der WiSo-Fakultät der Universität zu Köln ist allein aufgrund derer Größe kein homogenes Gebilde.
Diese Gegebenheit sorgt aber dafür, dass für jeden viele potenzielle soziale Kontakte verfügbar sind. Jedoch ist es für deren Erschließung wichtig, selbst kommunikativ zu sein. Ist man dies nicht, besteht durchaus die Möglichkeit relativ isoliert zu studieren.
Ist man hingegen kommunikativ, kann man von den vielseitigen Charakteren einiges mitnehmen und auch über das Studium hinaus von diesen Kontakten profitieren.

Internationale Studierende kommen m.M.n. vornehmlich aus dem ost-europäischen oder fernöstlichen Raum.

Wie bewertest du die Vielfalt an deiner Hochschule?
 
Alumni-Aktivität
 
Networking
 

Services und Angebote

Career Services
 
Unternehmenspartnerschaften
 
Karierremöglichkeiten
 
Austauschprogramme
 

Kosten und Gebühren

Das Studium umfasst folgende Kosten:

Semestergebühren: ca 230-240€ halbjährlich
hohe Mietkosten im Kölner Stadtbereich,sofern man keinen Platz in einem der in überschaubarer Anzahl vorhanden Studentenwohnheimen findet. (Mind. 350€)
Hohe Materialkosten für das Studium fallen nicht an. Die von den Dozenten vorgeschlagenen Bücher müssen nicht gekauft werden, da meist in großer Anzahl in der Uni-Bibliothek vorhanden. Zudem ist deren Heranziehen zum guten Bestehen von Klausuren meist ohnehin eher unnötig.

Preis-Leistungs-Verhältnis
 

Stipendien, Fördermittel und Unterstützung bei der Finanzierung

Die Möglichkeiten an Stipendien zur Finanzierung heranzukommen sind aufgrund der Konkurrenz schwierig.
Die Uni selbst vergibt m.W. keine Stipendien.
Sie agiert aber als Vermittler bezüglich Stipendien von Dritten wie beispielsweise der Schmalenbach-Stiftung oder Bundesstaat (Deutschlandstipendium) oder dem Land NRW (NRW-Stipendium)


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