Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (Diplomstudium Rechtswissenschaften)

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Erfahrungsbericht Zusammenfassung

Gesamtfazit

Das Studium der Rechtswissenschaften bietet eine hervorragende generalistische Ausbildung, die nach wie vor in der Wirtschaft sehr angesehen ist und die jedem Absolventen ein breites Betätigungsfeld eröffnen.

Empfehlung

Die mdl Prüfungen sind öffentlich, bei Prüfungen zuschauen bringt extrem viel für die eigene Prüfung

Pro

Mehrwert der Ausbildung, sehr gute Studienbedignungen, extrem hohe Lebensqualität , geringe Kosten

Contra

Benotungen zT stark abhängig vom Prüfer, unzureichende Vernetzung mit der Wirtschaft

Allgemeine Informationen

Hochschule Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
Stadt Innsbruck
Studienbeginn März 2006
Studienende August 2012
Titel des Studiengangs Diplomstudium Rechtswissenschaften
Fachrichtung Jura, Rechtswissenschaften

Art des Studiums

Magister

Die Hochschule

Studienwahl

Ich habe Rechtswissenschaften studiert um den Beruf des Rechtsanwalts zu ergreifen. Ich habe mich für die Universität Innsbruck entschieden, da diese neben der Uni Wien in Österreich die beste juristische Ausbildung bietet, gleichzeitg aber ein besseres Betreuungsverhältnis gewährleistet.

Ansehen der Hochschule
 

Studiengang

Das Studium gliedert sich in 3 Abschnitte, Mindeststudienzeit sind 8 Semester, wobei der Durchschnitt eher bei 10-11 Semestern liegt. Im 3. Abschnitt hat man die Möglichkeit zwischen verschiedenen Walhlkörben zu wählen (zB: Wirtschaftsrecht, Europarecht, Arbeitsrecht, Öffentliches Recht, uvm.) und damit einen Schwerpunkt zu setzen, der auch im Diplomprüfungszeugnis aufscheint. Für das Studium selbst, braucht man keinerlei Erfahrungen / Vorkenntnisse. Die Professoren und Dozenten kommen vorwiegend aus Österreich und Deutschland. Die Prüfungen sind mündlich, wobei bei den "großen" Prüfungen (Strafrecht, Verwaltungsrecht, Verfassungsrecht und Bürgerliches Recht) vor der mündlichen Prüfung eine schriftliche Klausur abgelegt werden muss. Diese dauert jeweils 4 Stunden und es ist ein Fall zu bearbeiten. Generell ist man in der Wahl der Kurse sehr frei, da es innerhalb der 3 Abschnitte keine Vorgabe dahingehend gibt, welchen Kurs man zuerst absolvieren muss bzw die Kurse nicht aufeinander aufbauen. Einzig Bürgerliches Recht baut inhaltlich zum Teil auf ZGV (Zivilgerichtliches Verfahren) auf, aber es ist auch möglich ZGV vor Bürgerlichen Recht zu absolvieren. Die Praxisrelevanz des Studiums ist - wie bei jedem Jurastudium - sehr hoch und die Qualität des Studiums ist ebenfalls sehr hochstehend. Dies zeigt zum einem das von dem Magazin FORMAT jährlich erscheinende Ranking der wirtschafts- und rechtswissenschaftlichen Studien an österr. Universitäten, in dem das Diplomstudium Rechtswissenschaften an der Uni Innsbruck regelmäßig auf den vordersten Plätzen rangiert, sowie die Akzeptanz der führenden Wirtschaftskanzleien, die ganz klar auf Absolventen der Uni Innsbruck und der Uni Wien setzen.

Studienbedingungen und Ausstattung der Hochschule

Die Studienbedingungen sind hervorragend, es ist kein Problem, einen Platz in einer Plichtübung zu erhalten, sodass man das Studium theoretisch auch in Mindestzeit absolvieren kann. Auch ist es kein Problem einen Betreuer für die Diplomarbeit zu finden.

Ausstattung der Universität
 

Die Studentenschaft

Studierende

Die Studenten kommen aus ganz Österreich und Südtirol, wobei hauptsächlich Studenten aus Westösterreich an der Uni Studieren. Die Internationalität der Studentenschaft ist in einem Jura-Studium naturgemäß eher gering.

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Alumni-Aktivität
 
Networking
 

Services und Angebote

Career Services
 
Unternehmenspartnerschaften
 
Karierremöglichkeiten
 
Austauschprogramme
 

Kosten und Gebühren

Keine Studiengebühren, die Lebenshaltungskosten liegen grds im österr. Durchschnitt, allein die Mieten sind in Innsbruck aufgrund des begrenzten Angebots im Vergleich zu Restösterreich etwas höher.

Stipendien, Fördermittel und Unterstützung bei der Finanzierung

Es gibt Leistungsstipendien sowie Stipendien für Studienbeihilfe (abhängig vom Einkommen der Eltern)


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