Erfahrungsbericht

Universität Augsburg (Informationsorientierte Betriebswirtschaftslehre)

Hochschule

Universität Augsburg

Titel des Studiengangs

Informationsorientierte Betriebswirtschaftslehre

Standort

Augsburg

Zeitraum

Oktober 2014 - Juli 2019

Fachrichtung

Wirtschaftswissenschaften - BWL

Bewertung von

Anonym

Gesamtbewertung

3

Gesamtbewertung

3

Ansehen der Hochschule

2

Ausstattung der Universität

4

Wie bewertest du die Vielfalt an deiner Hochschule?

2

Alumni-Aktivität

2

Networking

1

Career Services

3

Unternehmenspartnerschaften

2

Karierremöglichkeiten

2

Austauschprogramme

1

Preis-Leistungs-Verhältnis

5

PRO:

  • Semesterticket
  • schöner Campus mit See
  • moderne Ausstattung

CONTRA:

  • fehlender Praxisbezug
  • unflexibel
  • wenig Internationalität

Erfahrungsbericht Zusammenfassung

Gesamtfazit

Würde nicht noch einmal an dieser Universität studieren

Empfehlung

Selbstständig nach einem Auslandssemester suchen und hierfür das Akademische Auslandsamt kontaktieren - es lohnt sich!

Art des Studiums

Bachelor

Förderprogramm

Universität Augsburg

Die Hochschule

Studienwahl

Ich habe mich nach dem Abitur für BWL interessiert, wollte meinen Heimatort Augsburg aber nicht verlassen und habe mich daher für die Universität Augsburg entschieden. Fachlich gab es keine Gründe mich für diese Universität zu entscheiden.

Studiengang

Zuerst gilt zu sagen, dass mein Studienjahrgang der Letzte war, der noch die informationsorientierte BWL studiert hat, danach wurde er zu "Betriebswirtschaftslehre" geändert. Dieser unterscheidet sich lediglich im Aufbau einiger Module von meinem Studiengang, zudem gab es für jede Prüfung einen ECTS mehr, demzufolge muss man für den neuen Studiengang etwas weniger Prüfungen erbringen, als das noch für mich der Fall war.

Der Studiengang besteht wie jeder Studiengang aus 180 ECTS, 12 davon entfielen auf die Bachelorthesis und 6 davon auf die obligatorische Seminararbeit. Das Augsburger BWL ist sehr VWL-lastig. Es gab zwei VWL Module, die zusammen etwa 40 ECTS ausmachten. Zudem kommt hierzu noch Recht, BWL, Methoden, sonstige Leistungen (Leistungen aus dem Ausland oder bspw. Business Englisch) und drei verschiedene Vertiefungen (Marketing, Finance oder Logistik).
Das Programm war bis auf den selbst gewählten Schwerpunkt sehr unflexibel, d.h. man hat für jedes Semester einen Stundenplan bekommen und konnte nur wenige Fächer frei wählen. Den Schwerpunkt wählte man im 3. Semester - ab hier begann das "Hauptstudium".
Bis auf wenige Ausnahmen waren die Kurse recht langweilig, viele wurden nicht von Professoren sondern lediglich von Dozenten abgehalten (ist für Bachelorstudiengänge denke ich normal). Qualitätsmäßig waren die Kurse okay, mehr aber auch nicht. Sie hatten die Aufgabe den Studenten Grundlagenwissen zu vermitteln und dies haben sie geschafft.

Was mir besonders gefehlt hat war die Praxisrelevanz und der Bezug zu Unternehmen. Selten gab es Gastvorträge, es gab in den meisten Fällen nicht mal Fallbeispiele oder Cases mit Praxisbezug, alles war sehr theoretisch gehalten.

Wollte mein Auslandssemester machen, musste man sich eigenständig hierfür informieren. Der Studiengang und die Lehrstühle machten einen nicht hierauf aufmerksam. Das ist mMn. sehr schade, da Auslandsaufenthalte enorm wichtig für die persönliche Entwicklung sind und es ein Zeichen mangelnder Qualität einer Hochschule ist, wenn diese den Studenten kein Auslandssemester ans Herz legt. Dazu muss man aber auch sagen, dass die möglichen Partneruniversitäten für BWL Studenten sehr mager sind, es stehen wenige interessante Städte zur Auswahl.

Studienbedingungen und Ausstattung der Hochschule

Die Studienbedingungen waren im Allgemeinen gut, bei Fragen konnte man sich an kompetente Ansprechpartner wenden, die stets mit Problemen halfen.
Die Hochschule war sehr gut ausgestattet, es gab eine Menge CIP-Pools (Computerräume), die man benutzen konnte. Dort konnte man auf moderne PCs mit aktueller Software (Photoshop, SPSS, Office etc.) zugreifen. Dies hat mir persönlich das Lernen und das Schreiben meiner schriftlichen Arbeiten enorm erleichtert.

Die Studentenschaft

Studierende

Die meisten der Studenten kommen aus Augsburg, bzw. aus Bayern. Der Rest kommt verteilt aus Deutschland.
Internationale Studenten, die dauerhaft dort studieren, gibt es so gut wie keine (ich habe nie welche getroffen). Hier und da lernt man mal einen Erasmus Studenten kennen, das wars aber auch schon.

Services und Angebote

Kosten und Gebühren

Die Gebühren belaufen sich auf etwa 115€ und enthalten ein Semesterticket, mit dem man im Raum Augsburg den ÖPNV benutzen kann. Top Preis-Leistungsverhältnis.

Stipendien, Fördermittel und Unterstützung bei der Finanzierung

Unterstützt werden kann man durch verschiedenste Stipendien, die Universität legt einem bei Top Leistungen Bewerbungen für bspw. das Deutschland-Stipendium nahe.

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