Erfahrungsbericht

Kajaani University of Applied Sciences (International Business)

Hochschule

Kajaani University of Applied Sciences

Titel des Studiengangs

International Business

Standort

Kajaani

Zeitraum

September 2006 - Mai 2007

Fachrichtung

Wirtschaftswissenschaften - BWL

Bewertung von

Felix...

Gesamtbewertung

4

Gesamtbewertung

4

Ausstattung der Universität

5

Career Services

3

Qualität der Studienberatung

4

Qualität der Professoren

3

Unterkunft

4

Förderprogramm

Erasmus

Die Hochschule

Studienbedingungen und Ausstattung der Hochschule

Absolute TOP-Ausstattung!
In jedem Raum PC's, zudem auf dem Flur PC's, mit Scanner, Druckern. Jeder Student hat seinen eigenen Account (inkl. Email-Adresse, jährlichem Druck-Kontingent) und kann damit an jedem PC der Uni auf seine Daten zugreifen.
Insgesamt deutlich bessere Ausstattung als an meiner Heimat-FH, zudem deutlich "digitalere" Kommunikation (Power-Point, Skripte, Case-Studies, etc.)

Services und Angebote

Karriere-Service

Da Kajaani und die Hochschule doch ziemlich abgeschieden im (nördlichen) Herzens Finnland liegt, war auch entsprechend wenig Industrie vor Ort.
Zwar gibt es eine gute Betreuung, wenn man eigene Praktika gefunden hat, jedoch muss man diese selbstständig organisieren!
Als Student der dortigen FH kommt man - auch aus (EU-) Ausländer - in den Genuss von möglichen Stipendien!
Die Ansprechpartner im International Office sind grundsätzlich sehr offen, hilfsbereit und kommunikativ! Einfach ansprechen!

Kosten und Gebühren

Allgemein ist das Leben in Finnland in meinen Augen keineswegs günstiger, teilweise - besonders bei Lebensmitteln - sogar geringfügig teurer. Neben den lokalen Supermarkt- und Discountketten gab es auch einen LIDL, der besonders bei uns Deutschen Hauptanlaufpunkt war (da zudem die nächstgelegene Einkaufsmöglichkeit).

Studienberatung

Die Betreuung vor Ort war prima. Jeder Gaststudent hatte einen Mentor (mit weiteren Gaststudenten), der insbesondere zu Beginn die Einführung erleichtern sollte.
In einer gemeinsamen Einführungswoche (leider nur zu Beginn des Wintersemesters, da gemeinsam mit den Studienanfängern) konnten sich die Gaststudenten und Finnen näher kennenlernen, haben einiges in der Umgebung erkundet!
Da die Hochschule - und vor allem das englische Studienprogramm - sehr klein und übersichtlich ist, kennt man eigentlich schon bald alles und jeden und findet die richtigen Ansprechpartner!

Weitere Einblicke

Verkehrsmittel

Wir - waren damals zu zweit gemeinsam angereist - hatten uns bei ehemaligen Austauschstudenten erkundigt und den gleichen Weg gewählt:
mit GermanWings von Köln-Bonn nach Helsinki, anschließend mit dem Zug ins 600km nördlich gelegene Kajaani! Zwar erhält man als Student (einer finnischen Hochschule) generell 50% Rabatt auf jede Zugfahrt (ab 100km glaube ich), benötigt hierfür jedoch eine spezielle "Bahn-Card", welche man nur mit finnischer Studienbescheinigung erhielt. Daher mussten wir für die Zugfahrt den vollen Preis zahlen (60 €), waren rund 10 Stunden unterwegs.
Mein Tipp: Flug-Verbindungen über Helsinki nach Kajaani (nur FinnAir möglich) checken, bei früher Buchung extrem günstige Preise!

Das sollte man mitbringen

Steckdosenadapter etc. werden grundsätzlich nicht benötigt!
Fürs Handy lohnt sich eine Prepaid-Karte (gibts in jedem Kioski), bei längerem Aufenthalt evtl. auch ein Vertrag.
Mein Tipp: Bankkonto einrichten, so spart ihr euch die - mit deutscher EC-Karte - anfallenden Gebühren beim Geld abheben! Ansonsten kann man aber eigentlich (fast) überall und alles (auch kleine Euro-Beträge) mit EC-Karte bezahlen (Kreditkarte genauso bzw. noch mehr).

Unterkunft

Die dortige Uni bzw. FH organisiert für die Austauschstudenten die Unterkunft. Wir haben fast alle direkt auf dem Campus gewohnt, was zum einen extrem praktisch für den Uni-Alltag ist, aber auch alle ausländischen Studenten sehr zusammenschweißt und die ideale Party-Location darstellt.
(Allerdings ca. 15 Minuten Fußweg in die Innenstadt)
Die Wohnungen waren alle 4er-WG's bzw. 3er-WG's, stets nach Geschlecht getrennt (darauf achten die Finnen) und mit Küche, WC (bei 4er-WG 2x) und Dusche!
Kleines Manko: nur eine Waschmaschine für alle Studenten auf dem Campus und auch nur ein Trockenraum!
Absolut top: Campus-eigene Sauna, die an 2 Tagen die Woche geöffnet war!

Websites

Die Stadt

Das Interview

Ablauf des Interviews

Da die finnische Hochschule Partner-Hochschule meiner FH war, war das Bewerbungsverfahren relativ unproblematisch. Mit lediglich 5 Bewerbern für 5 Studienplätzen außerdem ziemlich entspannte Situation; 2 Bewerber haben dann noch zurückgezogen, einer wurde aufgrund mangelhafter Englisch-Kenntnisse (zunächst) abgelehnt.
Insgesamt wurden im Auswahlgespräch vor allem auf die Englisch-Kenntnisse und die Motivation für den Auslandsaufenthalt eingegangen.
Der Rest waren nur Formalitäten!

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