In fünf Schritten zur perfekten Masterbewerbung

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Große Hürde Master-Bewerbung? Nicht, wenn du diesen Zeitplan befolgst: Wir zeigen dir fünf Schritte, die dir den Einstieg zum Studium leichter machen und Erfolg versprechen. Keine Sorge: Es ist noch kein Master vom Himmel gefallen.

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Vor allem: Traumjob formulieren

Da ist deine Aufgabe. Für jetzt, sofort. Wohin soll es gehen? Dein Bachelor kann ein Orchideenfach sein. Aber spätestens mit dem Master-Studium darf eine berufliche Zielsetzung dann doch gern durchscheinen. Besuche eine Jobmesse! Sprich mit den Leuten! Wie soll dein Tagesablauf aussehen? Welches Gehalt und welcher Einsatz passen zu dir? Welche Jobposition möchtest du dir auf keinen Fall entgehen lassen? Auch wenn es später noch viele Möglichkeiten zum Quereinstieg und Wechseln gibt: glücklich ist, wer früh seine – erreichbaren – Ziele kennt. Formuliere deinen Traumjob. Lebe damit, ein paar Tage lang: wie fühlt sich das an?

Ein Jahr davor: Studiengänge Aussortieren

Der frühe Vogel und so. Zeit zum Aufstehen. Das ist genau ein Jahr vorher. Denn viele Studiengänge beginnen nur einmal jährlich und da ist eine verpasste Bewerbungsfrist: einfach nur ärgerlich. Für dich heißt das, einmal sämtliche Register ziehen und Recherchen durchlaufen lassen: Welche Studiengänge gibt es? Welche Abschlüsse braucht man? Wo kannst du studieren? Gibt es an einer Universität einen Schwerpunkt, der exakt zu dir passt? Im ersten Schritt bietet sich der Internetdienst von www.hochschulkompass.de an – hier ist der Überblick zu Abschlüssen und Orten am leichtesten. Dann holst du dir Details aus dem Webangebot oder direkt vor Ort bei Info-Veranstaltungen von den jeweiligen Fakultäten. Bitte immer gleich bei Interesse die Fristen notieren! Ach ja: freundlicherweise bietet die Hochschulrektorenkonferenz für alle besonders Vergesslichen einen speziellen Service gegen den Fristen-Frust an, und zwar unter bit.ly/campus_fristen. Noch ein Gruß vom frühen Vogel: Die Suche braucht ihre Zeit. Nur mal schnell googeln ist hier leider zu wenig. Niemand wartet auf dich. Hefte raus: Recherchearbeit.

Neun Monate davor: Profil passt? Anforderungen erfüllt?

Dies ist der Moment, um dein Profil auf das Anforderungs-Schema des Masters zurecht zu stutzen. Ob es noch etwas Kleingeld für Studiengebühren oder Lebensunterhalt sein darf? – Zeit für einen Sommerjob. Sprachanforderungen etwas zu hoch? – In einem Dreivierteljahr kann jeder Spanisch lernen. Mit dem Vorlauf von neun Monaten kannst du jetzt noch ausbügeln, was offensichtlich für die Bewerbung zum Hindernis werden könnte. Ob es ein Sprachkurs, ein Kredit oder Stipendium oder eine letzte Zusatzqualifikation ist: wenige Wochen vor der Frist wird zu spät sein, wofür du jetzt noch bequem Zeit einplanen kannst. Okay, und wenn du gut im Zeitplan bist, könnte dies andererseits auch der Startschuss für den Motorrad-Trip durch Argentinien sein ...

Sechs Monate davor: Papiere, Papiere, Papiere ...

Papier ist geduldig, du aber nicht. Für eine Bewerbung um einen Master-Studienplatz brauchst du einen hübschen Stapel von Unterlagen – von Abi- bis Praktikumszeugnis. Daran führt kein Weg vorbei und verschollene Dokumente können dir schlaflose Nächte bereiten. Ob Referenzen oder Beglaubigungen: keine Instanz an der Uni lässt sich gern von deiner Zeitnot anstecken. Also planst du für das Sammeln der Dokumente sechs Monate ein. Es hängt von der Uni ab, ob du dir Leistungsnachweise aus dem Bachelor per Schlangestehen vor grauen Büros, direkt über den Dozenten oder per Selbstausdruck aus dem Web organisieren musst. In jedem Fall lohnt sich das halbe Jahr für die Zusammenstellung der Dokumente. Dozenten verreisen. Lebensläufe müssen übersetzt werden. Postzustellungen gehen verloren. Und von diesen Papieren kann dein nächster Studienstart abhängen.

Insider-Tipp

 Auf squeaker.net findest du zahlreiche Erfahrungsberichte von Studenten und Absolventen, die über die Vor- und Nachteile ihres Master Studiums aufklären.

Ein Monat davor: Motivationsschreiben verfassen

Ein Anschreiben, Bewerbungs- bzw. Motivationsschreiben gehört zu den Eigenarten einer Bewerbung für Master-Plätze. Es mag als Qual erscheinen, bietet dir aber die Chance, zu reflektieren und – logischerweise – deine Motivation für einen sensationellen Start ins Studium noch einmal zu konzentrieren. Damit alle Bezüge für die Masterzulassung korrekt sind, die Daten stimmen und damit dein Ton möglichst frisch und lebendig ist, solltest du erst etwa einen Monat vor der Bewerbung diesen Aufsatz verfassen – und dann zügig zum Schlusssatz vordringen. So bleibt dir genug Zeit für Korrekturen und für das Gegenlesen durch Freunde.

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