Erfahrungsbericht

EY-Parthenon (Medien, Lebensmittel)

Unternehmen

EY-Parthenon

Job-Titel

Unternehmen/ Praktikum

Standort

Düsseldorf

Zeitraum

März - Juli 2010

Position

Praktikant

Bewertung von

Anonym

Gesamtbewertung

5

Lernerfahrung und persönliche Entwicklung

5

Arbeitsatmosphäre

5

Wie interessant waren die Aufgaben?

4

Kooperation untereinander

5

Karrieremöglichkeiten

5

Spaß

4

Unternehmenskultur

5

CEO

5

PRO:

  • Steile Lernkurve
  • Atmosphäre
  • 100%tige Integration als vollwertiges Teammitglied
  • Gehalt

CONTRA:

  • Arbeitsbelastung (im Vergleich zu anderen Branchen, nicht anderen Unternehmen)

Gesamtfazit

Ein Praktikum bei OC&C bietet ein realistischen Einblick in den Arbeitsalltag einer Top-Strategie-Beratung.
Die Lernkurve ist sehr steil, denn innerhalb von kurzer Zeit hat man die Chance viele Branchen kennenzulernen und die typischen Consultingmethodiken anzueignen. Herausragend ist die offene, freundliche und wertschätzende Firmenkultur.

Jedem, der sich für eine UB-Karriere interessiert kann ich OC&C voll und ganz empfehlen.

Beschreibung der Arbeit

Nach einer Schulung am ersten Tag des Praktikums mit den Berater-Basics (PPT, Excel etc.) ging es zu meinem ersten Projekt. Dabei galt es im Rahmen von sog. Storechecks spezifische Informationen zur Lebensmittelindustrie in Erfahrung zu bringen. Praktisch bedeutete dies, dass ich für 3 Wochen den gesamten Tag in Supermärkten verbrachte, was eine vielleicht etwas ungewöhnlich aber sehr lehrreiche Erfahrung war. Außerdem war die Aufbereitung der gewonnenen Daten Teil meiner Aufgabe.
Anschließend wurde ich dann für ca. 1 ½ Monate auf einem typischen Strategie-Projekt eingesetzt. Meine Aufgaben umfassten Recherche, Experteninterviews, Modellierungen in Excel und insbesondere auch das Erstellen von PPT-Folien. Dabei arbeitete ich allerdings nie alleine, sondern stets im Team und wurde in alle Diskussionen hinsichtlich der Richtung und des Vorgehens im Gesamtprojekt einbezogen. Wie üblich für den Berater-Alltag flog man montags zum Standort des Kunden, am Donnerstag zurück und arbeitete freitags in Büro. Die Arbeitszeit veränderte sich von Projekt zu Projekt und auch in Abhängigkeit vom Fortschreiten des Projekts. Typischerweise begann der Tag um 9 Uhr und endete zwischen 21 und 22 Uhr. Face-Time gab es aber nicht, d.h. wenn es Weniger zu tun gab oder man fertig mit den Aufgaben war ging man nachhause. Besonders freitags ist schon zwischen 17 und 19 Uhr Schluss. Zudem wird auch immer Wert darauf gelegt, sich genug Zeit für das gemeinsame Mittag- und Abendessen zu nehmen.
In den letzten Wochen wurde ich auf mehreren kurzen Projekten eingesetzt, bei denen es sich vorwiegend um Akquise handelte. Dies bedeutete einerseits, dass man in kurzer Zeit Einblick in viele verschiedene Branchen erhielt, zum anderen allerdings auch eine gewisse Unsicherheit, was den Verbleib in der darauffolgenden Woche anbetraf, da man erst am Freitagnachmittag erfuhr, wo man eingesetzt werden sollte. Dies entspricht aber typischen On-the-beach-Phasen als Unternehmensberater.

Durchschnittliche Arbeitszeit

50 - 65 h

Stunden pro Woche

Karrieremöglichkeiten

Der Karrierepfad ist UB-typisch und auf der OC&C-Homepage gut dargestellt. Als Berater/in bei OC&C stehen einem sowohl in der Beratungsbranche als auch in der Industrie alle Türen offen, was ich selbst durch Berichte über ehemalige OC&Cler, die inzwischen bei anderen Unternehmen erfolgreich arbeiten, erfahren habe.

Jeder Consultant nimmt an Beratungsrelevanten Schulungen Teil (Excel, PPT, Präsentationstechniken usw.) und kann sich so weiterentwickeln. Zudem steht jedem Berater ein jährliches Budget für darüberhinausgehende Aktivitäten zu Weiterentwicklung auf Antrag zur Verfügung (bspsw. Sprach-Kurs im Ausland).
Schließlich wird ein Leave für ein MBA-Studium oder ein Promotion finanziell unterstützt und man kann anschließend sofort wieder bei OC&C einsteigen.

Atmosphäre

Nach einer Schulung am ersten Tag des Praktikums mit den Berater-Basics (PPT, Excel etc.) ging es zu meinem ersten Projekt. Dabei galt es im Rahmen von sog. Storechecks spezifische Informationen zur Lebensmittelindustrie in Erfahrung zu bringen. Praktisch bedeutete dies, dass ich für 3 Wochen den gesamten Tag in Supermärkten verbrachte, was eine vielleicht etwas ungewöhnlich aber sehr lehrreiche Erfahrung war. Außerdem war die Aufbereitung der gewonnenen Daten Teil meiner Aufgabe.
Anschließend wurde ich dann für ca. 1 ½ Monate auf einem typischen Strategie-Projekt eingesetzt. Meine Aufgaben umfassten Recherche, Experteninterviews, Modellierungen in Excel und insbesondere auch das Erstellen von PPT-Folien. Dabei arbeitete ich allerdings nie alleine, sondern stets im Team und wurde in alle Diskussionen hinsichtlich der Richtung und des Vorgehens im Gesamtprojekt einbezogen. Wie üblich für den Berater-Alltag flog man montags zum Standort des Kunden, am Donnerstag zurück und arbeitete freitags in Büro. Die Arbeitszeit veränderte sich von Projekt zu Projekt und auch in Abhängigkeit vom Fortschreiten des Projekts. Typischerweise begann der Tag um 9 Uhr und endete zwischen 21 und 22 Uhr. Face-Time gab es aber nicht, d.h. wenn es Weniger zu tun gab oder man fertig mit den Aufgaben war ging man nachhause. Besonders freitags ist schon zwischen 17 und 19 Uhr Schluss. Zudem wird auch immer Wert darauf gelegt, sich genug Zeit für das gemeinsame Mittag- und Abendessen zu nehmen.
In den letzten Wochen wurde ich auf mehreren kurzen Projekten eingesetzt, bei denen es sich vorwiegend um Akquise handelte. Dies bedeutete einerseits, dass man in kurzer Zeit Einblick in viele verschiedene Branchen erhielt, zum anderen allerdings auch eine gewisse Unsicherheit, was den Verbleib in der darauffolgenden Woche anbetraf, da man erst am Freitagnachmittag erfuhr, wo man eingesetzt werden sollte. Dies entspricht aber typischen On-the-beach-Phasen als Unternehmensberater.

Diese Persönlichkeit passt ins Unternehmen

Auch bei OC&C sind die typischen Berater-Fähigkeiten unerlässlich: Starkes analytisches Denken und ausgeprägte Sozial- und Kommunikaitonskompetenz.

Meiner Erfahrung nach ist OC&C das Richtige für Menschen, die Spaß an herausfordernden strategischen Fragestellungen habe, gerne viel arbeiten und in sich in kurzer Zeit auf viele verschiedene Themen einlassen können. Zudem muss man ein absoluter Team-Player sein. Schließlich ist es von Vorteil, wenn man gerne Feiern geht..

Branche

Consulting - Management Consulting

Unternehmens-Bereich

Beratung

Die Stadt

Stadtbericht

Da ich einerseits nicht in Düsseldorf gewohnt habe und man andererseits fast aussließlich am Projektstandort arbeitet, kann ich persönlich nichts zur Stadt sagen.

Das Interview

Beworben für

Praktikum

Erfolgreich?

Ja

Schwierigkeit der Bewerbung
 

Bewerbungsprozess

- Bewerbung per Mail.
- Einladung zum Recruiting-Tag (Freitags)
- Am selben Tag Zusage mit Feedback
- In der darauffolgenden Woche
Zusendung der Vertragsinformationen

Ablauf des Interviews

Der Recruiting-Tag wurde inzwischen abgeändert und ich beschreibe an dieser Stelle den akutellen Ablauf:
Morgens: Vorstellung von OC&C, 2 Interviews à 1 h, Mini-GMAT
Mittagessen mit Möglichkeit Berater von OC&C kennen zu lernen
Bei positiver Bewertung geht es nachmittags weiter: Gruppendiskussion,
2 Interviews à 1 h, davon eins auf Englisch.

Die Atmosphäre ist entspannt und positiv.

Interview-Fragen

Typischerweise Einstieg mit persönlichen Fragen zum Lebenlauf, dann ca. 30-40 min Case-Study und abschließend Raum für Fragen.

Wichtig ist, dass die Fähigkeit sich schnell in eine unbekannte Branche/ Situation zu denken und strukturiert bei der Lösung des Falls vorzugehen deutlich wird.

Kostenfrei
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