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AnmeldenDie Karrierewege bei uns sind einerseits individuell gestaltbar, folgen aber gleichzeitig einem klaren Rahmen. Es gibt festgelegte Karrierestufen, die mit bestimmten Gehaltsbändern verknüpft sind – das ist bei uns komplett transparent.
Trotzdem gibt es keine starren Regeln wie: „Du musst mindestens ein Jahr auf einer Position bleiben, bevor du befördert wirst.“ So funktioniert das bei uns nicht. Stattdessen wird individuell geschaut, ob der nächste Schritt schon sinnvoll ist – sei es jetzt oder vielleicht in sechs Monaten.
Beförderungen sind bei uns zweimal im Jahr im Rahmen des Performance Cycles möglich. Dabei stimmen sich die Mitarbeiter:innen mit ihren Mentor:innen ab und besprechen das gemeinsam.
Der größte Unterschied liegt in der Verantwortung. Als Consultant trage ich die Verantwortung für Ergebnisdokumente, die beim Kunden landen, und teilweise auch für interne Themen. Diese Verantwortung haben Praktikant:innen oder Werkstudierende nicht in diesem Umfang – und das ist auch absolut richtig so. Wir sorgen bewusst für ein Sicherheitsnetz, das sie auffängt.
Trotzdem ist es uns sehr wichtig, dass unsere Praktikant:innen Fellow Consultants-Aufgaben übernehmen. Sie bekommen also keine kleineren Aufgabenpakete oder nur rein operative Aufgaben wie „Bitte pass mal die PowerPoint an“ oder „Bitte zieh mal die Excel glatt“, sondern möglichst ganzheitliche Arbeitspakete – so wie wir Consultants auch.
Ziel ist es, dass sie selbstständig Themen identifizieren, eigene Aufgabenbereiche übernehmen und auch eigenständig Termine mit Führungskräften koordinieren. In der täglichen Arbeit soll sich das gar nicht so stark unterscheiden. Der Unterschied liegt letztlich in der finalen Verantwortung.
Eine Sache ist mir besonders in Erinnerung geblieben – und ich würde heute definitiv anders damit umgehen: Es hilft oft, wenn man selber erst mal nachdenkt, auch wenn man die Antwort auf ein Problem oder die Antwort auf eine Herausforderung noch nicht kennt.
Am Anfang meiner Karriere habe ich häufig sehr schnell nachgefragt, wenn ich etwas nicht verstanden habe oder mir unsicher war. Gerade bei Themen, die völlig neu für mich waren, wusste ich oft nicht genau, was die Erwartungen meiner Kolleg:innen, Führungskräfte oder Kund:innen sind.
Heute, wo ich selbst Praktikant:innen betreue, sehe ich, wie wertvoll es ist, wenn jemand Eigeninitiative zeigt und Herausforderungen mutig angeht. Auch wenn man noch keine perfekte Lösung parat hat, lohnt es sich, sich erstmal eine halbe Stunde hinzusetzen, nachzudenken, mit anderen (z. B. Kolleg:innen oder anderen Praktikant:innen – damals war das bei mir so) zu sprechen und gemeinsam einen Lösungsvorschlag zu erarbeiten.
Nur weil man unsicher ist oder eine Aufgabe neu ist, heißt das nicht, dass das Ergebnis falsch sein muss. Und selbst wenn mal etwas nicht stimmt – das ist kein Weltuntergang. Fehler zu machen oder unsicher zu sein ist ganz normal. Lieber mutig sein, die eigene Meinung vertreten und auch mal einen Fehler riskieren – das bringt einen viel weiter. Denn dadurch sammelt man wichtige Erfahrungen und bekommt im Idealfall direkt Feedback.
Aktuell bin ich beruflich des Öfteren unterwegs. Bei einem Kunden bin ich etwa alle zwei bis drei Wochen für ein paar Tage vor Ort. Zusätzlich bin ich, wie bei uns im Team üblich, etwa alle drei Wochen für drei Tage im Office in Frankfurt.