Mit dem Unternehmen ins Ausland gehen und Expat werden

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Du willst dem grauen Alltag entfliehen und im Ausland arbeiten? Das funktioniert wunderbar als Expat!

Alte Lateiner mĂŒssen gar nicht erst im Lexikon nachsehen, was es bedeutet, ein Expat zu sein. „Expatriates“ kurz „expats“ – vom Heimatland“ unterwegs sind – in welcher Mission auch immer. Heute bezeichnet Expat meist diejenigen, die als Fach- oder FĂŒhrungskraft eine berufliche Station rund um den Globus einlegen. Unternehmen haben schon lange ein Auge darauf geworfen, wie wichtig Erfahrung im Ausland fĂŒr die persönliche und berufliche Entwicklung eines Mitarbeiters sein kann. Eines aber lĂ€sst sich festhalten: Ein lĂ€ngerer beruflicher Aufenthalt im Ausland will ĂŒberlegt und - inklusive RĂŒckkehr - gut geplant werden, damit er langfristig FrĂŒchte trĂ€gt.

Deutsche wollen ins Ausland, auslÀndische Arbeitnehmer zieht es hierher

Nach Erhebungen des Bundes der deutschen AuslandserwerbstĂ€tigen wĂŒrde fast ein Drittel der Deutschen fĂŒr zwei bis drei Jahre beruflich ins Ausland gehen. Dieser unbestreitbare MobilitĂ€tswille kann offenbar bedient werden, denn nach einer weiteren SchĂ€tzung dieser Organisation geht die Zahl derer, die im Ausland arbeiten, mittlerweile in die Millionen. Insbesondere das verarbeitende Gewerbe, die Automobil- und Chemieindustrie bietet ihren Mitarbeitern hier eine Vielzahl an Möglichkeiten. 

Da sich ĂŒber die Jahre in deutschen StĂ€dten auch eine Vielzahl von internationalen Firmen angesiedelt hat, wird Deutschland umgekehrt aber auch immer attraktiver fĂŒr gut ausgebildete auslĂ€ndische Arbeitnehmer: Jenseits des aktuellen Migrationsstroms bilden sich in den urbanen Zentren der Republik lebhafte Expat-Communities, vor allem dank der IT- und Telekommunikationsbranche, dem Banking und Consulting. 

Wissenstransfer fĂŒr Unternehmen der Hauptgrund fĂŒr AuslandseinsĂ€tze

Mitarbeiterentsendungen ins Ausland sind in grĂ¶ĂŸeren Unternehmen heute nichts Ungewöhnliches mehr, aber auch der Mittelstand hat im globalisierten Markt aufgeholt. Der Hauptgrund, einen Mitarbeiter ist Ausland zu senden, ist fĂŒr Unternehmen der Wissens- und Informationstransfer. 

Das Beratungsunternehmen Mercer veranschlagt dies in einer Studie mit satten 70 Prozent. Das, was vor allem den Mitarbeiter interessiert, nĂ€mlich die Förderung der Karriere mit Aussicht auf einen Job als FĂŒhrungskraft, wird hingegen mit 30 Prozent beziffert. Dies sollte ein mobilitĂ€tswilliger Arbeitnehmer im Kopf haben – egal, ob er nur fĂŒr einen begrenzten Zeitraum projektgebunden etwa zum Aufbau einer Tochtergesellschaft Expat wird, oder seine Firma ihn fĂŒr mehrere Jahre ins Ausland entsendet.   

Extra-Tipp: Social Skills stÀrken

Blickt man auf die Habenseite von denjenigen, die sich fĂŒr ein Expat-Leben entscheiden, sind bei der persönlichen und beruflichen Entwicklung vor allem Soft Skills zu nennen: interkulturelle Kompetenzen werden ausgebaut, Fremdsprachenkenntnisse verfeinert oder sogar neu erworben, die Zusammenarbeit mit auslĂ€ndischen Kollegen und GeschĂ€ftspartnern im TagesgeschĂ€ft wird erprobt.

Man lernt sich zu behaupten, durch den Perspektivenwechsel aber nicht zuletzt auch flexibler zu denken. Das gibt einiges an Selbstvertrauen und SouverĂ€nitĂ€t. Man wird parkettsicher fĂŒr die internationale BĂŒhne – und das bringt man mit zurĂŒck nach Hause. Gerade fĂŒr Young Professionals, die noch einige Stufen auf der Karriereleiter erklimmen wollen, ist dies ein unbestreitbares Plus. 

Achtung: Ein Auslandseinsatz birgt auch Fallstricke

GrundsĂ€tzlich gehört aber ein hohes Maß an Motivation dazu, sich fĂŒr das Ausland zu entscheiden. In dieser Hinsicht sollte man sich und seine beruflichen – aber mitunter auch seine PlĂ€ne jenseits der Arbeit – rigoros hinterfragen. Denn: man verlĂ€sst sein persönliches Netzwerk, beruflich wie privat. Gerade wenn man fĂŒr einen lĂ€ngeren Zeitraum jenseits des Heimatunternehmens im Einsatz ist, kann sich Zuhause einiges tun. Teammitglieder kommen und gehen. Vorgesetzte ebenfalls. Und wĂ€hrend man sich selbst gerade auf das herausfordernde Leben als Expat eingestellt hat, können sich so auch in einem relativ ĂŒberschaubaren Zeitraum daheim Strukturen und MachtverhĂ€ltnisse Ă€ndern. 

Genau wegen des drohenden Netzwerkverlusts halten Personalverantwortliche und internationale Karriereberater einen Auslandsaufenthalt von maximal drei bis vier Jahren fĂŒr vertretbar. Grundtenor: Es geht darum, die Perspektive fĂŒr den Wiedereinstieg im Stammhaus und bestenfalls auch fĂŒr einen weiteren beruflichen Aufstieg daheim aufrechtzuerhalten. Vertraglich fixierte Absprachen fĂŒr die RĂŒckkehr sind da Pflicht. Netzwerkpflege und -erhalt aber ist die KĂŒr. 

Planung ist das A und O!

Und nochmals: Der Auslandseinsatz muss gut geplant sein. Und das gilt eben nicht nur fĂŒr die Arbeit. An einem Auslandsaufenthalt hĂ€ngt viel Administratives, das man planvoll angehen muss – die viel gescholtenen behördlichen Dinge gehören zum Expat-Leben leider dazu. Unternehmen wissen das und können heute zum GlĂŒck auf spezialisierte Service Provider zurĂŒckgreifen, die ihren mobilitĂ€tswilligen Mitarbeitern in dieser Hinsicht unter die Arme greifen. Vor allem wird letztere aber auch die Frage umtreiben: Wo komme ich da an? Oder mehr noch: Wo komme ich da unter? 

Mit der steigenden Zahl an Expats gibt es mittlerweile auch hier sehr gute und seriöse Dienstleister, die einem auch diese Fragen abnehmen, und es so ermöglichen, dass man mit einem besseren GefĂŒhl in den Flieger in Richtung Auslandseinsatz steigen kann.  

Wohnen auf Zeit: Möbliertes Wohnen ist fĂŒr Expats am attraktivsten

Online mieten – das ist heute nichts Neues mehr. Neu ist aber, dass stylische, voll ausgestattete Wohnungen im Voraus ĂŒber das Internet gebucht werden können. Möbliertes Wohnen auf Zeit liegt im Trend, gerade fĂŒr projektbezogene Auslandsaufenthalte und lĂ€ngerfristige Entsendungen. 

Auf diese Weise werden so nicht nur die GeschmĂ€cker von anspruchsvolleren Expats bedient. Vielmehr hat ein Unternehmen, das seinen Mitarbeiter den Service fĂŒr ein Wohnen auf Zeit im Ausland bietet, so auch noch die Möglichkeit, einen besonderen Goodie in den Ring zu werfen. Denn was kann besser sein, als dem frischen Expat von Tag 1 an den WohlfĂŒhlfaktor der eigenen vier WĂ€nde ohne weitere Belastungen zuzugestehen? 

Expat werden – Is it worth it?

Wer im Ausland persönliche und berufliche Erfahrungen sammeln möchte, der hat einiges vor. Vieles gilt, es selbst in die Hand zu nehmen. Vor allem die Karriere muss im Blickfeld bleiben und langfristig gedacht und durchdacht werden. Ein gut durchdachter und geplanter Auslandsaufenthalt ist also karrieretechnisch ein Plus – und wird es sicherlich auf absehbare Zeit auch bleiben. 

Dank verlĂ€sslicher Service Provider, die vom möblierten Wohnen auf Zeit bis zur Auslandskrankenversicherung alle essentiellen Dinge fĂŒr Expats im Dienstleistungsportfolio haben, werden viele Belastungen fĂŒr Expats minimiert. Und hierauf greifen auch immer mehr Unternehmen zurĂŒck. Denn eines ist ihnen auch klar: Die hohe Motivation, die ein Mitarbeiter mitbringt, der den beruflichen Schritt ins Ausland wagt, gilt es in jedem möglichen Maße zu fördern.

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