Die 8 besten Tricks: Vom Praktikum zum Jobangebot

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Festanstellung nach Praktikum

squeaker.net zeigt dir, wie du ein Praktikum in eine Festanstellung verwandelst.

Bei vielen Studenten lautet das Credo vom TellerwĂ€scher zum MillionĂ€r – ĂŒbersetzt vom Praktikum zur Festanstellung. Immerhin zwei Drittel der Praktikanten erhoffen sich von ihrem Praktikum nicht nur einmal in die Branche „hinein zu schnuppern“, sondern den unmittelbaren Berufseinstieg – ohne den Umweg ĂŒber mehrstufige Bewerbungsverfahren und Assessment Center. Und auch Unternehmen, Banken und Kanzleien nutzen ihre Praktikantenprogramme aktiv, um Absolventen zu gewinnen. Doch ohne Fleiß und eine tolle Performance rĂŒckt die Festanstellung in weite Ferne. Im Durchschnitt absolvieren Studenten fĂŒnf Praktika bevor sie in ihrem ersten festen Job starten. Es ist daher wichtig, dass du in allen Phasen des Praktikums volle Leistung zeigst und deinen Berufseinstieg ernst nimmst.

Praktikum als Berufseinstieg: Die drei Phasen deines Praktikums

Generell lassen sich Praktika grob in drei Phasen einteilen: Einarbeitung, Intensiv- und Abschlussphase. Zu Beginn verlĂ€uft deine Lernkurve in der Regel etwas flacher, steigt in der Intensivphase jedoch stark an. In der Abschlussphase bist du schon so routiniert, dass die Lernkurve abflacht. Manche Praktikanten bekommen zu Anfang entweder wenig anspruchsvolle oder sehr schwierige Aufgaben, denn so testen Arbeitgeber das Können und die Motivation der Berufseinsteiger. Lass dich davon nicht verunsichern, sondern bemĂŒh dich, deinen Aufgaben engagiert nachzukommen. Sobald du diese Phase erfolgreich ĂŒberstanden hast, wird man dir mehr Verantwortung ĂŒbertragen. Um deine Motivation bis dahin aufrecht zu erhalten, musst du dir stets dein Ziel vor Augen fĂŒhren: Die Übernahme nach dem Praktikum.

Praktikumsphase 1: Berufseinstieg und Einarbeitung

Der erste Eindruck zĂ€hlt! Besonders dein Sozialverhalten und deine Auffassungsgabe stehen zu Beginn unter besonderer Beobachtung. Stell dich vor allem den Kollegen in deinem direkten Arbeitsumfeld persönlich vor, falls es keine offizielle Kennenlernrunde gibt und orientiere dich vom Dresscode her an deinen Kollegen, um FettnĂ€ppfchen zu meiden. Gerade am Anfang wirst du viele Fragen haben: Zeig Interesse, indem du direkt nachfragst oder im Intranet recherchierst und notiere dir die wichtigsten FirmenabkĂŒrzungen und ArbeitsablĂ€ufe in einem Notizbuch. So fragst du nicht unnötig doppelt nach und kannst dir Prozesse schneller einprĂ€gen.

Praktikumsphase 2: Leistung zeigen in der Intensivphase

Nachdem du in der Einarbeitungsphase einen ersten Überblick ĂŒber die Arbeitsweise des Unternehmens bekommen hast, wird es jetzt richtig spannend. Zeit, dein Können zu beweisen und Leistung zu zeigen! Gerne auch mit Eigeninitiative, wenn du deine festen Aufgaben erledigt hast. Um erfolgreich deine Aufgaben zu erfĂŒllen, ist es wichtig, dass du dir einen Überblick ĂŒber die Projektziele verschaffst und herausfindest welche Ergebnisse von dir erwartet werden. Erstelle dir fĂŒr deine Tagesplanung eine To-Do-Liste, damit du keine Aufgabe vergisst und zeitlich ungefĂ€hr einschĂ€tzen kannst, wie lange du wofĂŒr brauchst. Überstunden solltest du hierbei nicht als regulĂ€re Arbeitszeit einplanen, sondern darauf achten, die Tagesziele in der dafĂŒr vorgesehenen Zeit zu erledigen. Versuche, bei RoutinetĂ€tigkeiten Zeit zu sparen, schaue dir dafĂŒr die Gewohnheiten der Kollegen an und frage sie um Rat. Gerade zu Beginn wird dir das viel MĂŒhe ersparen. Und keine Angst: fĂŒr motivierende Berufseinsteiger haben die Kollegen in der Regel viel VerstĂ€ndnis und Tipps.

Insider-Tipp

Lies die Erfahrungsberichte unser Squeaker zu den Unternehmen, die dich interessieren. Hier erfĂ€hrst du aus erster Hand, welche Aufgaben dich erwarten und wo sich ein Praktikum besonders lohnt. In unserem Jobmarkt findest du außerdem aktuelle Stellenangebote von Top-Unternehmen.  

Praktikumsphase 3: Abschluss mit Übernahmeperspektive

Wenn sich das Praktikum dem Ende zuneigt, flacht die Lernkurve oft ab. Bleib trotzdem bis zum Schluss motiviert, denn dein Verhalten am Ende des Praktikums hat den grĂ¶ĂŸten Einfluss auf deine Leistungsbeurteilung – und auf eine eventuelle Übernahme und somit Festanstellung nach dem Praktikum. Zwischenfeedbacks zeigen dir schon wĂ€hrend deines Praktikums, worin deine StĂ€rken und SchwĂ€chen liegen. Sind sie zunĂ€chst nicht eingeplant, frage deinen Vorgesetzten trotzdem danach. Ein gegenseitiges Feedback wird sowohl die QualitĂ€t deines Praktikums als auch die deiner Aufgaben erhöhen. Bring deine Aufgaben ordentlich zu Ende und bereite die Übergabe fĂŒr deinen Nachfolger vor, indem du deine Projekte nachvollziehbar strukturierst und dokumentierst. 

Tricks und Tipps: Praktikum in eine Festanstellung verwandeln

Diese acht Tricks helfen dir dabei, nach deinem Praktikum ein Übernahmeangebot zu erhalten.

Übernahme dann Praktikum
© CLEVIS Praktikantenspiegel 2017

1. Erst Praktikum, dann Übernahme: die Wahl des richtigen Unternehmens ist entscheidend

Spekulierst du darauf vom Praktikum zur Festanstellung zu gelangen, solltest du dir bereits bei deiner Bewerbung ĂŒber deine StĂ€rken und dein Wunschunternehmen im Klaren sein. Nutze die zahlreichen Erfahrungsberichte auf squeaker.net, um herauszufinden, welches Unternehmen die richtige Adresse fĂŒr dein Praktikum ist und erfahre, wer zurzeit Praktikanten sucht. Frag außerdem deine Kommilitonen nach ihren bisherigen Erfahrungen bei Praktika. 

2. Übernahme nach dem Praktikum erfordert Marketing in eigener Sache

ZunĂ€chst einmal: GlĂŒckwunsch zum Praktikum. Mit dem Erhalt der Praktikumszusage ist die Zeit des Selbstmarketings jedoch noch nicht vorbei – im Gegenteil, denn sie beginnt nun erst richtig. TĂ€glich solltest du nicht nur durch dein Tun und Handeln das Unternehmen in seiner Personalentscheidung bestĂ€tigen, sondern deinen Vorgesetzten auch zeigen, dass in dir ein vielversprechendes Talent fĂŒr grĂ¶ĂŸere Aufgaben schlummert. Also, lass das MauerblĂŒmchen zuhause und zeige dem Unternehmen, wer du bist und was du kannst. Schließlich entsteht Erfolg nicht im geheimen KĂ€mmerlein, sondern auf dem Marktplatz, sprich wĂ€hrend der Besprechung, der Projektabwicklung und der Mittagspause innerhalb des Unternehmens. Hier gibt es viele passende AnlĂ€sse, um Initiative zu zeigen – und ganz nebenbei zu erwĂ€hnen, dass du an einer lĂ€ngerfristigen Zusammenarbeit und damit einer Übernahme interessiert bist. Wenn du dich unsicher fĂŒhlst in Sachen Selbstmarketing, ist es hilfreich dich schon einmal vorab ĂŒber die Softskills fĂŒr Young Professionals zu informieren und dir die Techniken anzueignen.

3. Get Together: Richtig netzwerken fĂŒr die Festeinstellung

Suche direkt vom ersten Tag an den Kontakt zu deinen Vorgesetzten, Kollegen und auch anderen Praktikanten. Konzentriere aber beschrĂ€nke dich nicht nur auf die eigene Abteilung. Auch der Blick ĂŒber den Tellerrand kann sich lohnen. Der nette Kollege aus der Marketing Abteilung könnte zum TĂŒröffner werden. Außerdem erhĂ€ltst du so die Möglichkeit mehr ĂŒber die Unternehmensstruktur zu erfahren und dein Wissen ĂŒber deinen Wunscharbeitgeber bei einem Mittagessen ganz einfach zu erweitern. Doch schrecke auch nicht vor hochrangigen FĂŒhrungskrĂ€ften zurĂŒck. Oftmals fĂŒhlt sich der „Big Boss“ durch das Interesse junger Praktikanten geschmeichelt und nimmt sich gerne Zeit fĂŒr dich. In jedem Fall solltest du dich auf jedes GesprĂ€ch vorbereiten und nicht mit der TĂŒr ins Haus fallen, sondern mit konkret formulierten Fragen interessante GesprĂ€che beginnen. Und falls es einmal mit der Übernahme nicht geklappt hat, bleibe ĂŒber Online Karrierenetzwerke und Social Media trotzdem mit den nettesten und vielversprechendsten Kollegen in Kontakt: Man weiß ja nie, was da noch kommt. Bei Konzernen gibt es außerdem hĂ€ufig eine interne Recruiting-Plattform, ĂŒber die ehemalige Praktikanten und Mitarbeiter in Kontakt bleiben und sich ĂŒber neue Stellenangebote informieren können. Eine Jobsuche mit Netzwerk ist immer erfolgreicher – das Praktikum eröffnet damit immer gute Perspektiven, selbst wenn es mit der Übernahme nicht beim ersten Mal funktioniert.

4. Viele Wege fĂŒhren ans Ziel: Sei offen fĂŒr Neues im Praktikum

Wahrscheinlich warst du dir schon bei deiner Bewerbung ĂŒber gewĂŒnschte Aufgaben, Abteilung und Ziele deines Praktikums im Klaren. Das wird heute auch von Absolventen und Praktikanten erwartet. Und es spricht auch nichts dagegen, Schwerpunkte wĂ€hrend deines Praktikums zu formulieren und zu verfolgen. Aber bitte mache nicht den typischen Fehler von Berufseinsteigern und bleibe in diesem engen Radius haften. Viele Praktika funktionieren ohnehin nach einem Rotationsprinzip bei dem du mehrere Stationen durchlĂ€ufst. Das ist auch gut so, denn der Wechsel der Aufgaben erhĂ€lt die Motivation und zeigt dir und dem Unternehmen, wo deine StĂ€rken liegen. Also sei offen fĂŒr VorschlĂ€ge und neue Themenbereiche. Biete proaktiv deine UnterstĂŒtzung an, wenn es in einer Abteilung gerade knapp wird. Aber nur, wenn du noch genĂŒgend Zeit fĂŒr deine anderen Aufgaben hast. Schließlich soll deine Leistung konstant hochwertig sein.

5. Gutes Zeitmanagement ist im Praktikum (fast) alles

Es kann gut möglich sein, dass dir spĂ€testens in der Intensivphase, der zweiten Phase deines Praktikums, ein großes Langzeitprojekt anvertraut wird – alleine oder im Team. So wie beispielsweise ein Squeaker, der in seinem Erfahrungsbericht ĂŒber sein Praktikum bei Struktur Managment Partner berichtet: „Ich wurde vom ersten Tag an als vollwertiger Consultant in das Projekt eingebunden und habe schon nach kurzer Einarbeitungszeit die Verantwortung fĂŒr ein Teilprojekt ĂŒbernommen.“ Ein solches Projekt solltest du unbedingt als eine Art Abschlussarbeit sehen, da du deine Ergebnisse am Ende oftmals im Rahmen einer PrĂ€sentation vor einem Gremium von Kollegen und Kunden aufzeigen musst. In jedem Fall zĂ€hlt dabei: ein gutes Zeitmanagement und eine perfekte Organisation. Dazu gehört auch, dass du dir nicht von allen Seiten zu viel Arbeit aufdrĂ€ngen lĂ€sst. Es mag zwar löblich sein, deine Kollegen und Vorgesetzten zu unterstĂŒtzen, aber letzten Endes hinterlĂ€sst du keinen guten Eindruck, Aufgaben zwar anzunehmen aber nicht pĂŒnktlich und qualitativ hochwertig erfĂŒllen zu können. Also, trau dich und lehne auch mal eine Aufgabe mit einer stichhaltigen BegrĂŒndung ab. Das musst du schließlich auch nach deinem Praktikum können, falls du eine Festanstellung angeboten bekommst.

6. Dein Arbeitsethos im Praktikum: Sorgfalt bis ins kleinste Detail

Was so feierlich klingt, kann auch einfach bedeuten, dass du eine quantitative Analyse sorgfĂ€ltig ohne Zahlendreher erstellst oder Unterlagen fĂŒr deinen Vorgesetzten sauber kopierst. FĂŒr ein exzellentes Zeugnis oder sogar ein Übernahmeangebot solltest du auch kleineren und langweiligeren Aufgaben mit grĂ¶ĂŸter Sorgfalt begegnen. Hast du deine Sorgfalt auch bei den typischen Praktikantenaufgaben unter Beweis gestellt, werden dir schon bald spannendere und grĂ¶ĂŸere Aufgaben ĂŒbertragen. Und das ist ein guter Schritt hin zum Übernahmeangebot.

7. Berufseinstieg dank Praktikum: Voller Einsatz ab der ersten Minute

Niemand erwartet, dass du gleich am ersten Tag sĂ€mtliche Arbeitsschritte und Strukturen kennst und deinen Kollegen viel Arbeit abnehmen kannst. Das Unternehmen wĂŒnscht sich aber, dass du von Anfang an Enthusiasmus und Neugierde an den Tag legst und proaktiv nach Aufgaben suchst und auch Fragen stellst, wenn du eine Aufgabe mal nicht sofort verstehst. Versuche die Aufgaben aus dem TagesgeschĂ€ft souverĂ€n und kompetent zu lösen und deine Kollegen spĂŒrbar zu entlasten – auch wenn es schon einmal nach 18 Uhr sein sollte. Erledige zusĂ€tzliche Aufgaben daher auch unter Zeitdruck oder Stress so prĂ€zise wie möglich – ohne dich zu beschweren. Dann winkt womöglich schon bald nach dem Praktikum die Festanstellung. 

8. Keine Übernahme fĂŒr EinzelkĂ€mpfer: Zeig den Teamplayer in dir

Ein freundlicher und inspirierender Umgang unter den Kollegen ist eine wichtige Voraussetzung dafĂŒr, dass man auch bei langen Arbeitszeiten und unter Stress gut miteinander arbeiten kann. Daher werden auch deine Vorgesetzten wĂ€hrend deines Praktikums deine TeamfĂ€higkeit auf Herz und Nieren prĂŒfen. FĂŒr dich bedeutet das: Lass den EinzelkĂ€mpfer zuhause, sei umgĂ€nglich und freundlich zu anderen Praktikanten, Kollegen und Vorgesetzten und suche gleich zu Beginn deines Praktikums nach Möglichkeiten, deine Mitmenschen im BĂŒro zu unterstĂŒtzen. 

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