Das Erstgespräch fand mit drei Gesprächspartnern statt. Neben klassischen Fragen zu Motivation, persönlichen Zielen und der eigenen Perspektive für die nächsten drei bis fünf Jahre wurden auch teilweise ungewöhnliche und aus meiner Sicht sehr persönliche Fragen gestellt, beispielsweise ob man lieber Millionär oder Top-Berater wäre oder ob man lieber allein oder im Team arbeitet. Zusätzlich wurde ein klassischer Market-Sizing-Case gestellt: Wie viele Telefonanschlüsse gibt es in Deutschland? Dabei sollte die Fragestellung strukturiert heruntergebrochen und anhand sinnvoller Annahmen gelöst werden. Im Gespräch selbst wurde mir vermittelt, dass meine Antworten und meine Leistung sehr gut gewesen seien. Umso überraschender war die anschließende Absage bereits nach der ersten Runde. Konkretes Feedback oder eine nachvollziehbare Begründung, woran es letztlich gelegen hat, erhielt ich leider nicht. Die Gesprächsatmosphäre empfand ich teilweise als etwas überheblich und einige Fragen als wenig sachbezogen. Gerade nach einem ausführlichen Erstgespräch wäre konkretes Feedback aus meiner Sicht wünschenswert und würde den Bewerbungsprozess deutlich verbessern.
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