Der SQUEAKER Ratgeber

Bewerbung

Insider-Tipps für deine Bewerbung

Zu einer Bewerbung gehören Lebenslauf, Anschreiben und Zeugnisse. Doch wie überzeugst du ein Top-Unternehmen mit deinen Bewerbungsunterlagen? Unsere Insider-Tipps zu Online-Bewerbung, Bewerbungsfoto, Google-Check & Co. helfen dir. 

 Jedes Unternehmen setzt im Bewerbungsprozess eigene Schwerpunkte, die natürlich auch von der zu besetzenden Stelle abhängen. Doch es lassen sich Trends hinsichtlich der Erwartungen von Arbeitgebern an Bewerber ablesen. Nach welchen Kriterien werden Bewerbungsunterlagen bewertet?  Worauf legen Personaler besonderen Wert? Was bringt dir als Bewerber den entscheidenden Vorteil? Unsere Insider-Tipps unterstützen dich bei deiner Bewerbung für ein Praktikum oder deinen ersten Job.

Bewerbungsschreiben

Dos and Donts für dein Bewerbungsschreiben.

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Lebenslauf

Hol das meiste aus deinem Lebenslauf und überzeuge Top-Arbeitgeber!

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Bewerbungsgespräch

So meisterst du dein nächstes Vorstellungsgespräch!

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Bewerbungsverfahren im Consulting

So läuft die Bewerbung im Consulting ab.

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Bewerben im Ausland

Starte deine Internationale Karriere mit diesen wertvollen Tipps.

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Job-Wechsel oder Job-Einstieg? So findest du die Insights, die dir bei der Bewerbung weiterhelfen

Du überlegst, wo du dich bewerben sollst und möchtest mehr über ein Unternehmen herausfinden? Oder du hast ein Job Interview und willst Genaueres über das Bewerbungsgespräch in Erfahrung bringen?

Was entscheidet über deinen Erfolg? Vielleicht ist es gerade diese eine Frage im Vorstellungsgespräch, auf die du dich – dank Insiderwissen – vorbereitet hast. Auch wenn zum Erfolg im Job eine ganze Portion Glück gehört, ist er vor allem das Produkt smarter Vorbereitung. Sei es die Recherche für das Bewerbungsverfahren, Tipps rund um den Jobeinstieg oder die besten Kniffe für die Gehaltsverhandlung – wichtig ist ein Wissensvorsprung. In der squeaker.net-Community findest du Informationen und Erfahrungsberichte, die dir bei der Bewerbung weiterhelfen. 

Einmal schnell nach oben bitte!

 Neben dem breiten Wissen, das Internet oder die Print-Presse dir bieten, hast du bei Karriere-Netzwerken die Möglichkeit, Erfahrungsberichte einzusehen. Sie bieten dir jenes Insiderwissen, das unter Umständen eine Abkürzung nach oben bedeuten kann. Wo findest du welche Informationen? Was die Tagespresse bietet, was dir eine (trickreiche) Web-Recherche bringt – und wo die echten Geheimnisse für einen Wettbewerbsvorteil liegen, zeigen wir dir hier.

Effektive Webrecherche

 Seien wir ehrlich. Ohne die Recherche mit Google&Co. läuft bei der Bewerbung und dem Jobeinstieg nichts. Für den ersten Überblick ist das gut: ein Überblick über die Webseite des Ziel-Unternehmens, Google-Suche, vielleicht auch der Blick in Wikipedia und soziale Medien. Mit kleinen Kniffen wird deine Suche im Web sogar noch effektiver. Alle Suchmaschinen bieten Filter, mit denen Du zum Beispiel nach „Web“- oder „News“-Ergebnissen trennen, aktuelle Beiträge nach dem Datum der Veröffentlichung filtern oder per Wortkombination gezielte Themen finden kannst. Natürlich studierst du auch die Unternehmens-Webseite, und zwar besonders gründlich Bereiche wie „Aktuelles“ oder „Presse“. Hier stehen oft gute Aufhänger für deine Fragen am Schluss des Jobinterviews. Bei allen Tricks stellt dies nur aber eine oberflächliche Suche dar. Warum? Weil es Informationen sind, die öffentlich und für jeden einsehbar sind.

Besser Suchen

Mit den Infos zum Unternehmen aus dem Web bist du nun also so gut informiert wie jeder andere User. Schlussendlicher Nutzen: Null. Damit du dich aus der Masse löst und einen Wettbewerbsvorteil im Bewerbungsverfahren hast, musst du einfach mehr wissen. Den notwendigen Vorsprung an solidem und aktuellem Wissen bietet dir ein Erfahrungsbericht. Hier schreibt jemand aus eigener Anschauung, wie das Unternehmen seine Verfahren strukturiert, welche Fragen gestellt werden und wie fair der Recruiter mit Bewerbern umgeht. Diese unmittelbaren Erlebnisse und Details, etwa welche Cases im Bewerbungsverfahren bei PwC auf Englisch präsentiert werden müssen sind ungeschönt und sachlich. Dafür bietet ein Karriere-Netzwerk wie squeaker.net Einblicke in Unternehmen aus Sicht von Bewerbern, Praktikanten und Mitarbeitern.

Der Blick in die Tagespresse

Print wirkt immer noch. Und bietet in der Tagespresse aktuelle Informationen zu Unternehmen, Trends, Stellenausschreibungen oder auch Gehaltsübersichten. Der Lokaljournalismus bietet dir zudem Einblicke in das Verhalten und das Ansehen deines Wunscharbeitgebers vor Ort, in puncto soziales Engagement oder Konflikte mit städtischen Verwaltungen, die auf den Unternehmensgeist schließen lassen. Einige dieser Informationen landen nie im Internet, bzw. dort nur im Bezahlbereich der lokalen Presse. Die Recherche in der Tageszeitung bleibt also eine gute Ergänzung zum Internet. Aber eben auch nur das: eine Ergänzung.

… und was nicht in der Presse steht

Gedruckte Tagespresse bietet zwar hohe Qualität, aber in einem gemächlichem Tempo und nur im Einbahnstraßen-Verfahren: Der Redakteur schreibt, du liest. Anders natürlich Social Media und smarte Karriere-Netzwerke wie squeaker.net: Sie arbeiten im Peer-to-Peer-Prinzip – dem offenen, schnellen Austausch von Informationen. Eigene Erfahrungen teilst du mit einer Community und bedienst dich selbst an passender Stelle aus diesem Pool an Insiderwissen. Der Vorteil liegt dabei grade in der subjektiven Sichtweise persönlicher Erfahrungsberichte aus Unternehmen oder von Karriereschritten, wie zum Beispiel von der Strategieberatung zu Venture Capital – eine Subjektivität, die eine Zeitungsredaktion nicht zulassen würde. Ein Erfahrungsbericht ist daher intim und authentisch – im Netzwerk bietet sich dann die Möglichkeit, den Verfasser zu kontaktieren, um weitere Infos zu bekommen. Und vielleicht sogar mal einen Tipp für die anstehende Ausschreibung. Alles unter Wahrung der Anonymität.

Informationen auf Jobportalen

Jobportale und Stellenbörsen bieten die Informationen zu offenen Stellen. Mit Bewertungsmöglichkeiten sind sie auch Portale für das Feedback von Bewerbern und Arbeitnehmern zu Unternehmen, wobei oft kritische oder frustrierte Stimmen den Ton bestimmen. Auf dem Weg zum Job sind Jobportale also so etwas wie das Taxi auf dem Weg zum nächsten Job: du nennst das Ziel und kommst auch gut voran, die Abkürzung oder ein attraktiveres Ziel nennt der Taxifahrer aber sicher nicht – dafür ist, ja, richtig geraten, Insiderwissen notwendig.

Wie bekomme ich Einblick?

 Insiderberichte über Bewerbungsverfahren und Arbeitgeber – kombiniert mit der Vernetzung zu Kollegen und Personalern – bieten vorurteilsfreie Informationen. Für dich ist das der Wettbewerbsvorteil. Spätestens wenn es um die Gehaltsverhandlung der Einstiegsposition geht, wirst du den „Squeakern“ dankbar sein, die dir dann zugeflüstert haben, welche Gehälter bei McKinsey just heute angesagt sind. Aus einem Erfahrungsbericht auf squeaker.net lassen sich aber auch Zwischentöne herauslesen. Die Kritik geht aber über die reine Bewertung hinaus. Sie schildert, eben, eigene Erfahrungen.

Win-Win-Effekt

Und was steht später in deinem Bericht? In Form von Geschichten versteht der Mensch seine Umwelt am besten. So gibt es auch keinen authentischeren Zugang zu Informationen über Arbeitgeber und Unternehmen als den Erfahrungsbericht. Sharing Economy lautet der Schlüssel zum Erfolg. Die für Mitglieder offene Tauschkultur eines Karriere-Netzwerks hat ein Win-Win-Effekt. Auch als Verfasser deines eigenen Erfahrungsberichts profitierst du: Der aktive Austausch und Aufbau deines eigenen Netzwerks schaffen wertvolle Beziehungen. Also was ist ein Netzwerk wie squeaker.net für dich? Ein Schlüsselloch zum Ausspähen, ein Elfenbeinturm? Eine ehrenvolle Akademie voll gesammelten Insider-Wissens oder eine Art Club, hinter dessen Wänden du vor vielen anderen den Zutritt zu wertvollen Geheimnis austauschst? Wie auch immer du es nennst: Im Netzwerk liegt dein Ziel. Und das Verfassen des eigenen Berichts kann auch eine lohnende Zusammenfassung der eigenen Leistung sein.

Online-Bewerbung bevorzugt

Natürlich gibt es die klassische Bewerbungsmappe noch, doch die meisten Arbeitgeber, vor allem internationale Top-Unternehmen, bevorzugen mittlerweile Online-Bewerbungen über ihre Karriere-Webseiten. Diese kosten sowohl die Bewerber als auch die Arbeitgeber weniger Zeit und Geld und schonen die Umwelt. Zudem hast du als Bewerber oft die Möglichkeit, den Bearbeitungsstatus deiner Unterlagen direkt online einzusehen.

Das Foto bei der Bewerbung

Ein Bewerbungsfoto dürfen Arbeitgeber nicht verlangen, doch sie wünschen es sich von ihren Bewerbern. Hat die Bewerbung ‘ein Gesicht’, bleibt sie eher im Gedächtnis haften. Einen positiven bleibenden Eindruck hinterlässt du allerdings nur mit einem hochwertigen Bild, auf dem du freundlich, selbstbewusst und vor allem seriös wirkst. Trag Kleidung, die du auch zum Vorstellungsgespräch anziehen würdest, und achte bei Online- und E-Mail-Bewerbungen auf das gewünschte Format.

Die Länge der Bewerbung

Personaler von Top-Unternehmen haben wenig Zeit und viele Bewerbungen auf ihrem Schreibtisch. Fass dich also kurz und beschränke dich bei Anschreiben und Lebenslauf auf jeweils 1-2 Seiten. Im Job wird auch von dir erwartet, dass du das Wesentliche auf den Punkt bringen kannst. Deine Bewerbungsunterlagen sollen neugierig machen und nicht alle Fragen beantworten, die ein Arbeitgeber haben könnte – dafür bleibt Zeit im Vorstellungsgespräch.

Deine Bewerbung mit Online-Präsenzen auffrischen

Kreativität und Social Media-Kenntnisse machen Bewerber attraktiv – aber nur, wenn diese Eigenschaften auch zu den Anforderungen des Jobs gehören. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn du dich für eine Stelle im Marketing, Employer Branding oder IT-Bereich bewirbst. Betrachte die Links aber lediglich als Ergänzung der erforderlichen Unterlagen und achte in erster Linie auf den Informationsgehalt und die Übersichtlichkeit deiner Bewerbung. Weblinks zu einem Videoportrait, Motivationsvideo, deinem eigenen Blog oder Netzwerk-Profil kannst du hinzufügen, wenn du mit ihnen zielgerichtet deine Eignung belegst.

Nutzen Personaler bei deiner Bewerbung Google?

Das Datenschutzrecht verbietet es Personalern in der Regel, Bewerber im Internet zu überprüfen, denn streng genommen fällt das Googeln von Bewerbern bereits unter das “Erheben und Verwerten von Daten”. Doch Vorsicht ist besser als Nachsicht. Du tust dir ohnehin selbst einen großen Gefallen, wenn du auch beim Online Networking auf deinen guten Ruf achtest. Mach zur Sicherheit einen eigenen Background-Check im Netz.

Hobbies in der Bewerbung

Auch Hobbies sagen viel über die Fähigkeiten und die Persönlichkeit eines Bewerbers aus und der sogenannte Personal Fit gewinnt für Top-Unternehmen an Bedeutung. Nutz also die Gelegenheit, die Neugier deines Wunsch-Arbeitgebers zu wecken, indem du in deinem Lebenslauf auch etwas Persönliches von dir preisgibst. Bleib aber ehrlich und formuliere so genau wie möglich: Schreib etwa statt “Reisen und Literatur” lieber “Fahrradtouren durch Südfrankreich und britische Popliteratur”.

Authentizität und Ehrlichkeit in der Bewerbung

Ehrlich währt am längsten. Verkauf dich in deinen Bewerbungsunterlagen also nicht als jemand, der du nicht bist. Einem erfahrenen Personaler fällt dies im Vorstellungsgespräch ohnehin auf – hoffentlich. Wenn nicht, bekommst du nämlich einen Job, für den du nicht geeignet bist oder der nicht zu dir passt. Bereite deine Bewerbung gewissenhaft vor, aber bleib dir beim Verfassen deiner Bewerbung treu. Authentizität wirkt immer am überzeugendsten.

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