Lund University (BWL)

(4.4/5)   7 Votes

Erfahrungsbericht Zusammenfassung

Gesamtfazit

Sofort wieder!! Das ist das beste, was ich machen konnte!!

Das einzige, was ich anders gemacht hätte - viel eher und intensiver Schwedisch lernen, dann macht es noch viel mehr Spaß.

Gesamtbewertung
 

Allgemeine Informationen

Hochschule Lund University
Stadt Lund
Studienbeginn August 2001
Studienende Juni 2002
Titel des Studiengangs BWL
Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften - BWL
Studiensprache Englisch

Förderprogramm

Erasmus

Die Hochschule

Studienbedingungen und Ausstattung der Hochschule

ANgebote auf dem Campus sind eher gering, denn Mensa oder andere Belustigungen gibt es nicht. Allerdings sind die PC-Räume (v.a. bei den BWLern und VWLern) sehr gut ausgerüstet und 24 Std. geöffnet.
Wenn ihr irgendwie kopieren, drucken oder faxen müsst, könnt ihr am besten im Unishop machen, dort ist dies auch meist am billigsten.
Unisport an sich gibt es zwar nicht, man kann jedoch als Student für knapp 50 € ein Semester lang in den Gerdahallen sporteln, das ist ein riesiges Fitnessstudio mit sehr gutem Angebot. Außerdem kann man auch Fußball in (selbstgegründeten) Mannschaften spielen (habe ich mir sagen lassen) oder Badminton oder Squash usw.

Ausstattung der Universität
 

Services und Angebote

Karriere-Service

Es gab mal eine Art Career Fair, die sich jeodch ehe an schwedische Absolventen richtete. Ansonsten viele interessante Praxis-Vorträge in den Vorlesungen und auch Firmenbesichtigungen (bspw. Tertra Pak).

Kosten und Gebühren

Grundsätzlich muss man in Schweden etwas höhere Lebenskosten einkalkulieren, aber es hält sich in Grenzen. V.a., wenn man sich jetzt an die €-Preise gewöhnt hat, kann einen Schweden eigentlich nicht schocken.
Lebensmittel sind nicht unbedingt viel teurer als in Deutschland, denn der Markt in Lund ist billig und 3x pro Woche. Ausgehen auf der anderen Seiten sowie Alkohol sind natürlich teurer, aber bei den Nationen (siehe unten) ist auch das relativ günstig.

Studienberatung

In den ersten 2 Wochen gibt es diverse Einführungsveranstaltungen, Sprachkurse, Parties, Vorträge etc. Sehr interessant und nett organisiert. Auch ist der Ankunftstag gut organisert, sodass man sich ohne Probleme zurecht findet.

Um Leute kennen zulernen, würde ich jedem raten an dem Mentorenprogramm teilzunehmen, was wirklich eine schöne Sache ist. So hat man auch die Möglichkeit mit Schweden in Kontakt zu kommen, wenn man nicht auf einem schwedischem Korridor wohnt.

Was ich auch nur jedem raten kann, sind Schwedischkurse, wenn man das Geld und die Zeit dazu hat. Die kann man an der Uni (da sind sie umsonst) oder bei der Folksuniversitet machen (knapp 100€). Erstens lernt man hier auch wider neue Leute kennen und zweitens macht Schweden noch viel mehr Spaß, wenn man etwas Schwedisch spricht. Dies empfanden zumindest viele in meinem Semester so. Die Schweden sind oft noch offener gegenüber Leuten, die etwas ihre Sprache sprechen – und so schwer ist es nicht.

Qualität der Studienberatung
 
Qualität der Professoren
 

Das Studienangebot

International Food Marketing and Retailing: Current Strategic Challenges
 
Relativ viel Arbeit mit Literaturarbeit, Klausur und Assignments, aber viele interessante Gastvorträge
International Business and Multinational Enterprises
 
Kurs umfasst Vorlesungen und 3 Assignments; zu einer guten Noten braucht man neben guten Papers auch etwas Glück 
International Finance
 
Sehr anspruchsvoller Kurs (Master-Level), der viel Zeit kostet. Ist jedoch auch nicht uninteressant. Und ist zu schaffen.
Management of Supply Chains & Value Constellations
 
Sehr interessanter Kurs, jedoch auch relativ viel Aufwand.
Leadership and Learning Organizations
 
Dieser Kurs ist eher langweilig. Inzwischen gibt es jedoch einen anderen Dozenten und wohl auch ein anderes Konzept, zu dem ich nichts sagen kann.
Trade Theory I
 
Guter Kurs, interessant, fair bewertet und angemessener Aufwand. Sehr empfehlenswert

Weitere Einblicke

Verkehrsmittel

Grundsätzlich gibt es tausend Möglichkeiten nach Lund zu kommen (Flugzeug bis Kopenhagen und dann nach Lund oder mit der Bahn über die Vogelfluglinie), allerdings kann ich jedem, der die Möglichkeit hat mit dem Auto zu kommen dazu raten. An einem Tag kann man locker und ohne Stress über Dänemark nach Schweden fahren und kann v.a. noch viele Sachen mitnehmen. Wer mit dem Auto kommt, sollte evtl. auch versuchen ein Fahrrad mitzunehmen, da den Studenten in Lund enorme Summen für Fahrräder abgeknöpft werden.

Das sollte man mitbringen

In Schweden ist vieles wie in Deutschland, also keine Angst. Ich würde ein STudentenkonto bspw. bei Handelsbanken empfehlen, achtet darauf, dass Ihr Internetbanking bekommt, denn Überweisungen sind sonst serh teuer. Handy etc. funktioniert alles auch in Schweden und die Menschen bei Telia sind sehr hilfsbereit (aber Vorsicht: 3000 SEK ~ 300 € Kaution für einen Festnetzanschluss)

Das Wetter in Lund ist nicht so wie man sich schwedisches Wetter vorstellt, sondern eher „norddeutsch“. Es ist im Schnitt vielleicht schon etwas kälter als in Deutschland, aber nicht so kalt und dunkel und es schneit nicht so viel, wie man sich bei Schweden vorstellt. Aber ein paar warme Sachen sind nicht verkehrt...
Der Frühling und die immer länger werdenden Tage sind jedoch wunderschön und im Mai kann es auch schon mal so richtig heiß werden.

Unterkunft

Wenn man in dem Jahr in Schweden besonders auch Kontakt mit Schweden und Schwedisch lernen will, würde ich empfehlen ein Zimmer auf einem schwedischen Korridor zu nehmen. Man kann zwar nicht wirklich beeinflussen in welches Wohnheim man kommt, aber man kann durchaus Wünsche bei der Bewerbung äußern, die auch, wenn möglich erfüllt werden. Wichtig ist es in jedem Fall sich so bald wie möglich zu bewerben, da viele Austauschstudenten am Anfang des Semesters keine Bleibe hatten.
Miete geht bei knapp 300€ los, die neuen Wohnheime sind etwas teuer.

Interessante Information

Ganz wichtig!!! Beachtet die Anmeldefristen für Kurse und Wohnheim. Die sind im Mai für das Wintersemester und glaub im Oktober für das Sommersemester.
Aber schaut lieber nach unter www.lu.se

Eigentlich gibt es nicht wirklich Insidertipps. Es gibt sehr viele Dinge zu tun und man muss einfach vieles mal ausprobieren, um die besten Partyplätze und Freizeitmöglichkeiten herauszufinden.

Websites

Die Stadt

Stadtbericht

Da es ja über 30.000 Studenten in Lund gibt, wird auch freizeittechnisch einiges geboten.
Unisport ist etwas anders organsiert (s.o.) aber sehr gut.
Kino ist relativ teuer, man kann aber bei mehreren Nationen jeweils 1x pro Woche relative neue Filme schauen – umsonst.
Ansonsten gibt es noch Chöre, Orchester usw.
Ausgehtechnisch (was wahrscheinlich für alle am interessantesten ist) wird natürlich auch sehr viel in Lund geboten. Von Mittwoch bis Samstag gibt es mehrere Parties täglich in den Nationen und am Wochenende kommen noch die Clubs dazu – besonders das Tegners kann ich nur empfehlen. Langweilig kann es da eigentlich nie werden.
Außerdem ist da ja noch Malmö, wo es viele Ausgehmöglichkeiten gibt, und natürlich Kopenhagen...
Lund ist nicht sehr groß, aber dafür eine geschichtsträchtige und sehr schöne Stadt. Man sollte sich auf jeden Fall Zeit nehmen, um die kleinen Gassen und die Sehenswürdigkeiten (Dom) in Ruhe anzuschauen.
Auch sollte man versuchen einige Dinge in der Nähe von Lund zu besichtigen.
Malmö und Helsingborg sind ganz nette Städte, die man sich ohne Probleme mal an einem Tag anschauen kann. Zu empfehlen ist auch eine Tour durch Österlen mit Ystad, Åle Stenar, Shimrisham etc., die Tour wird auch bei der Einschreibung angeboten – ist sehr nett. Und natürlich Kopenhagen. Letztere ist eine wunderschöne Stadt, für die man sich nicht nur einen Tag Zeit nehmen sollte. Es ist auch nicht so teuer nach Dänemark zu fahren, sodass man durchaus öfters einen Ausflug machen kann.

Wenn man mal in Schweden ist, sollte man natürlich auch die Chance nutzen und sich andere große Städte anzuschauen. Nach Stockholm kann man sehr günstig mit dem Flugzeug (Standby-Flüge ab Malmö) und nach Oslo geht eine Nachtfähre ab Helsingborg, die von vielen v.a. auch wegen der Parties genutzt wird.
Was in unserem Semester eigentlich fast jeder gemacht hat, ist ein Ausflug nach Kiruna (ebenfalls mit dem Flugzeug) mit eine Huskie-Tour. Dort kann man auch das Eishotel besichtigen und in einer echten Samenhütte übernachten und es ist in jedem Fall ein einzigartiges Ereignis.

Bewertung Stadt
 

Das Interview

Ablauf des Interviews

Bei uns gab es ein Bewerbungsverfahren vom Auslandsamt mit einer umfassenden schriftlichen Bewerbung, aber keine Auswahlgespräche.


Zurück zur Übersicht

Disclaimer: Erfahrungsberichte und andere Nutzerbeiträge sind subjektive Erfahrungen einzelner Personen und spiegeln nicht die Meinung der squeaker.net-Redaktion wieder. Beitrag melden.

  • »Ehrliche, kontrollierte und anonyme Erfahrungsberichte auf squeaker.net sind eine wichtige und sinnvolle Hilfe im Bewerbungsprozess bzw. bei der Auswahl interessanter Arbeitgeber.«

    Was unsere Mitglieder über uns sagen
  • »squeaker.net’s eigener, authentischer Stil, hohe Qualität des Netzwerkes und die Infos sind das Beste.«

    Was unsere Mitglieder über uns sagen
  • »Man sollte sich ein genaues Bild von jeder Firma machen bevor man sich bewirbt. Deshalb habe ich mich auf www.squeaker.net angemeldet.«

    Was unsere Mitglieder über uns sagen
  • »squeaker.net hat mir bei meinem Bewerbungsprozess sehr geholfen, das Insider-Wissen zu den Interviews und Unternehmen ist Gold wert!«

    Aly Zaazoua, Squeaker und angehender Praktikant bei Siemens Management Consulting
  • »Unabhängige Bewertungen und Erfahrungsberichte wie auf squeaker.net sind unbezahlbar.«

    Was unsere Mitglieder über uns sagen