NHH Norges Handelshøyskole (M.Sc. Economics & CEMS Masters in International Management )

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Erfahrungsbericht Zusammenfassung

Gesamtfazit

Mein Aufenthalt in Norwegen war wirklich sehr schön und ich werde auf jeden Fall in Zukunft wieder nach Bergen kommen. Ich habe einige gute Freundschaften (mit einiger Mühe) gebildet und habe eine Menge über das Land und die skandinavische Kultur gelernt. Die Kurse an NHH waren sehr interessant und was auch wichtig ist, sie waren sie nicht zu schwer. Ich kann sagen dass es sowohl Dinge gibt die ich sehr mag in Norwegen, aber auch Dinge die ich lieber mag in Deutschland. Ich habe begonnen einige Dinge in Deutschland nach meinem Austausch, die ich vorher als völlig selbstverständlich empfand, zu schätzen. Ich vermisse Bergen in manchen Momenten, aber ich habe auch sehr viel Spaß daran wieder zuhause und zurück im "normalen Leben" zu sein.

Empfehlung

Was mir auffiel ist dass das Sprechen der Norwegischen Sprach definitiv ein großes Plus ist. Norweger können sehr gut Englisch sprechen, aber zumindest an der NHH bemerkte ich dass es ziemlich schwierig ist sich mit ihnen zu "vermischen" wenn man die Sprache nicht spricht. Die meisten Norweger sind recht schüchtern/ zurückgehalten wenn es auf den persönlichen Kontakt mit Nicht-Norwegern ankommt. Die Sprache ist auf jeden Fall eine große Hilfe, aber wenn man sich ein bisschen Mühe gibt, kann man viele Freundschaften bilden und eine viel "mehr norwegische" Zeit in Bergen erleben.

Pro

Hoch-modernes Land/Universität, Sehr freundliche Leute, Sport-Paradies, Fisch!

Contra

Geschlossenheit der Locals, Regen ;) (während ich dort war war das Wetter historisch gut meinten die Norweger), Preisniveau

Gesamtbewertung
 

Allgemeine Informationen

Hochschule NHH Norges Handelshøyskole
Stadt Bergen
Studienbeginn Januar 2014
Studienende Juni 2014
Titel des Studiengangs M.Sc. Economics & CEMS Masters in International Management
Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften - allgemein

Art des Studiums

Master (MSc, MA, etc.)

Förderprogramm

NHH Norges Handelshøyskole

Die Hochschule

Studienwahl

Von Oktober bis Dezember 2013 absolvierte ich mein drittes Semester meines Master-Studiums in Köln. Dieses Semester begann mit dem CEMS Blockseminar an der London School of Economics, gefolgt von einem verkürztem Semester in Köln, weil das Frühjahrssemester an NHH bereits im Januar begann. Daher konnte ich nur eine begrenzte Anzahl von Kursen belegen in Köln. Ich nahm an einer Reihe von CEMS-Kursen teil die für CEMS und dem Major/Minor anrechenbar waren. Zusätzlich dazu nahm ich an einen Kurs an der Humanwissenschaftliche Fakultät teil um ein bisschen Norwegisch zu lernen. In Köln studiere ich Economics mit Minor Finance. Dazu habe ich beschlossen den CEMS Master zu machen. Da ich ein großes Interesse an Energiethemen habe, habe ich versucht dies mit Wirtschaft, Finanzen und CEMS-Kurse so viel wie möglich zu kombinieren.

Die Norwegian School of Economics oder Norges Handelshøyskole (NHH), wie sie auf Norwegisch genannt wird in Norwegen als die beste Universität um Wirtschaftswissenschaften zu studieren angesehen. Die Universität befindet sich in Bergen, eine sehr schöne kleine Stadt an der Westküste von Norwegen. Mit rund 250,000 Einwohnern ist sie die zweitgrößte Stadt Norwegens nach Oslo. Da es viele verschiedene Universitäten und andere Hochschulen in der Stadt gibt, sieht man viele jungen Menschen in den Straßen. Die Universität, umfasst viel Expertise aus den Bereich der Wirtschaft, vor allem aber im Bereich Umwelt, Energie und natürliche Ressourcen (einer der Hauptgründe für mich um mich für diese Universität zu bewerben) hat die Uni einen sehr guten Ruf.

Ansehen der Hochschule
 

Studiengang

An der Universität kann man einen Bachelor-Abschluss und Master-Abschlüsse machen. Zusätzlich zu den regulären Master kann man den CEMS Master in International Management machen. So bekommt man als Student die Möglichkeit ein mehr international ausgerichtetes Studium zu machen.

Kölner Studenten müssen mindestens 30 Credits im Ausland, das sind 4 NHH Kurse von jeweils 7,5 ECTS, abschließen. CEMS Studierende müssen minimal 24 Credits für CEMS machen, daher ist es besser sicherzustellen dass alle Kurse die man nimmt auch CEMS-Kurse sind. Kurse die ich gemacht habe waren für CEMS das Business-Projekt und die Kernveranstaltung im Cross Cultural Management, zusammen bereits für 22,5 ECTS. Ich habe mein Business Project zusammen mit zwei norwegischen Studenten gemacht wobei wir die norwegische Finanzindustrie für KPMG analysiert haben. Der Core Course hat mein Wissen über andere Kulturen und deren Unterschiede im Managementstyle erweitert. Zusätzlich zu diesen Kursen habe ich zwei Kurse für den Major Economics gemacht, Commodity Trade & Transport und Topics in Applied Management of the Environment. Beide Kurse zählten für 7,5 ECTS und vor allem den Rohstoff-Kurs kann ich sehr empfehlen, der Professor war ein echter Experte in seinem Gebiet und der Kurs hat uns viele praktische Dinge beigebracht. Der zweite Kurs lernte uns etwas über die Fischerei in Norwegen und auf globaler Ebene sowie über Rohstoffe. Norwegisch Stufe 2 war mein letzter Kurs. In Köln schon habe ich einen Level-1-Kurs gemacht um mich auf meinen Aufenthalt in Bergen vorzubereiten. Insgesamt hatte ich am Ende in allen Kursen ein C oder besser. Die Notenskala bei NHH geht von A bis F, wobei A die beste Note ist. Ein C bei würde ca. eine 2,3 (gut) in Köln sein. Alle Kurse die ich gewählt habe waren auch für CEMS anrechenbar und zählten für insgesamt 45 ECTS. Das Business-Projekt wird für 2 Finanzkurse, die beiden anderen Kurse für den Major Economics und der Sprachkurs nur für CEMS angerechnet werden. NHH im Gegensatz zu Köln bietet eine Vielzahl von Klausurarten an. Es gibt sowohl sogenannte "Home Exams" als auch ganz normale Prüfungen und auch Projekte um zu Prüfung zugelassen zu werden sind eine sehr gängige Praxis. Ein besonders interessanter Unterschied zwischen Köln und NHH ist, dass man eine zweite Prüfungskorrektur durch neue externe Korrektoren beantragen kann.

Ausstattung der Universität
 

Die Studentenschaft

Studierende

Das Semester begann mit einer coolen und spassigen Welcome Week an mit vielen Partys und Events. Danach fing das reguläre Semester an und ich begann die obengenannten Kurse zu besuchen. Neben den Vorlesungen gab es eine Reihe von CEMS Veranstaltungen verteilt über das Semester. Es gibt eine sehr traditionelle Student Union (NHHS), die (kein Witz) mindestens 50 verschiedenen Clubs umfasst (u. A. Aktivitäten wie Futsal, Laufen, Singen, Wirtschaft, Energie usw.…). Ich schloss mich dem Laufteam und Uken Restaurant-Team an.

Ich ging regelmäßig zum Lauftraining der Uni Laufmannschaft und ins Gym. Ab und zu habe ich noch etwas Fußball/ Futsal gespielt. Das Laufteam ist echt eine super Sache und der Wettbewerb gegen Mitte des Semesters (nur im Spring Term) ein echtes top Erlebnis. Die NHH Studenten sind sehr fitte Läufer und jedes Mal im Spring Term laufen Sie gegen den großen Rivalen von der BI-Universität aus Oslo von Bergen nach Oslo oder umgekehrt. Das ganze wurde (wie eigentlich jedes größere Event an der NHH) mit einem großen Galadinner abgeschlossen. Ich habe an dem Lauf teilgenommen und trug zum 13. Sieg in Folge für NHH gegen BI bei. Das denkwürdigste Ereignis an der Uni war aber wohl Uken. Ein 3 Wöchiges Kulturfestival an NHH und in Bergen dass nur alle 2 Jahre stattfindet. Zusammen mit meinem deutschen Nachbarn in Hatleberg war ich Teil des Restaurant-Teams. Wir waren Kellner bei einigen großen Abendessen während Uken. Die Privilegien eines Uken Mitglieds waren auch echt toll, wenn nicht gearbeitet werden musste feierten wir auf vielen coolen Partys und gingen zu anderen Konzerten (U. A. war ich auch Bartender bei dem Backstreet Boys Konzert ;)). Mit CEMS gingen wir auf eine 3-Tages-Reise nach Stockholm zu den CEMSies an der Stockholm School of Economics und sie haben uns auch in Bergen besucht. Das war ein tolles Event dass Spass und manchmal auch Arbeit gut kombiniert hat.

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Services und Angebote

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Kosten und Gebühren

Das Studium in Norwegen an der NHH ist kostenlos für alle.
Es muss aber gesagt werden, dass das Leben in Norwegen ist auf jeden Fall recht teuer. Ich verbrauchte eine erhebliche Menge meines Budgets nur für den Lebensmitteleinkauf (und dann habe ich noch gar nicht die Alkoholpreise erwähnt...die sind echt sehr hoch…). Aber es gibt dann auch wieder viele sehr einzigartige Dinge die man nur in Norwegen bekommt und sieht. Beispiele sind der berühmte braune Käse oder der immer unglaublich frischer Fisch. Und die schöne Natur in Norwegen ist einfach nur atemberaubend.

Preis-Leistungs-Verhältnis
 

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