Job Trends 2013: Frauen machen Karriere, Work Life Balance

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Job Trend 2013: Frauen machen Karriere

Gerade große Unternehmen suchen 2013 verstärkt nach Bewerberinnen und versuchen, qualifizierte Frauen mit attraktiven Recruiting-Angeboten und Traineeprogrammen auf sich aufmerksam zu machen sowie sie nicht zuletzt durch Work Life Balance-Maßnahmen an sich zu binden. Dr. Daniela Eisele, Professorin für Personalmanagement an der Hochschule Heilbronn, beschreibt die aktuelle Arbeitsmarktsituation: "Je nach Branche, insbesondere in IT-Unternehmen und in der Pharmazie, sind Engpassbereiche nach wie vor die sogenannten MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Hier wird sich das Phänomen die kommenden Jahre weiter verschärfen. Bei den BWLern werden derzeit vor allem Einkäufer, Controller und Steuerberater/Wirtschaftsprüfer gesucht." In den naturwissenschaftlichen Fächern, im Consulting sowie im Controlling und Einkauf sind Frauen nach wie vor stark unterrepräsentiert. Doch das kann bei entsprechender Qualifikation sogar zum Vorteil für Bewerberinnen werden. Unternehmensberatungen etwa versuchen verstärkt, Beraterinnen zu rekrutieren. Karriere-Frauen sollten daher auch in Männerdomänen auf ihre Kompetenz vertrauen, in Vorstellungsgesprächen selbstbewusst auftreten und den Wettbewerb um begehrte Stellen nicht scheuen. 

Job Trend 2013: Work Life Balance

Work Life Balance ist für immer mehr Menschen ein wichtiges Kriterium bei ihrer Arbeitgeberwahl und der Karriereplanung und damit ein Job Trend 2013. Laut Business Coach Jens Glende ist Work Life Balance entscheidend für langfristigen Erfolg im Job und privates Glück. Auch wenn bei den meisten Arbeitgebern dahingehend gerade ein Umdenken stattfindet, sollten Berufseinsteiger dieses Thema nicht unbedingt schon im Vorstellungsgespräch anschneiden. In der Regel profitieren eher Mitarbeiter, die schon ein paar Jahre Berufserfahrung vorweisen können, von den neuen Privilegien, zu denen vor allem flexible Arbeitszeitmodelle, Arbeitsstandorts-Flexibilität, die Möglichkeit zuhause zu arbeiten (Home Office) und die Option auf längere Auszeiten (Sabbaticals) zählen. Experte Jan Bruckmann: „Ich denke, dass Arbeitgeber zunehmend Flexibilität als etwas zweiseitiges verstehen werden: Dass nicht nur der Bewerber dem Unternehmen seine Arbeitskraft flexibel zur Verfügung stellt, sondern zunehmend auf von Unternehmen Flexibilitäten an Arbeitnehmer gewährt werden.“ Die Gewährung dieser Flexibilitäten erweitere den Kreis potenzieller Bewerber (insbesondere auch für Frauen) und ermögliche den Unternehmen, Arbeitnehmer langfristiger an sich zu binden. Gerade niederländisch-geprägte Unternehmen, etwa Philips oder Unilever, und Start-ups bieten ihren Arbeitnehmern einige Freiheiten. 

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Inhalt

  1. Einleitung: Job Trends 2013
  2. Job Trends 2013: Frauen machen Karriere, Work Life Balance
  3. Job Trends 2013: Social Media, Start-ups & Gründung

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