Der Student Marc Van Dyck besuchte die größte studentisch organisierte Start-up-Konferenz Deutschlands und berichtet hier von seinen Erfahrungen. Nutze seine Insider-Tipps für dein nächstes Networking-Event.

Die studentische Organisation EBSnine der European Business School in Oestrich-Winkel organisiert jährlich das EBSpreneurship Forum, welches die größte studentische Start-up Konferenz in Deutschland ist. Dort treffen ausgewählte Studenten aus aller Welt auf innovative Unternehmer und Investoren. 2011lief das EBSpreneurship Forum unter dem Thema „Window of Opportunity: Innovation & Entrepreneuership“. 
Auf das Event wurde ich durch einen Newsletter von squeaker.net aufmerksam. Normalerweise kommen Studenten nur auf Einladung oder durch die Nominierung der eigenen Hochschule auf die Veranstaltung. Über squeaker.net gab es jedoch noch fünf Eintrittskarten zu ergattern. Mit einem Motivationsschreiben bewarb ich mich per E-Mail und erhielt schon zwei Tage später den Teilnahmecode.

Ankunft & erste Kontakte

Nach Erhalt des Tickets bat ich die Organisatoren um Kontakt zu einem Studenten der EBS wegen eines Schlafplatzes. Schon einen Tag später hatte ich eine kostenlose Übernachtungsmöglichkeit. Über die Internetseite des Events habe ich mir im Vorfeld den Programmablauf und die hochkarätigen Speaker angesehen. Freitagabend kam ich dann an der EBS in Oestrich-Winkel an und wurde schon von meiner Gastgeberin erwartet. Abends lernte ich andere Teilnehmer bei einem Get2Together in einer Bar vor Ort kennen. Es ist unglaublich, wie viele interessante Studenten zu dieser Veranstaltung erscheinen. Viele kamen von StanfordLondon School of EconomicsHarvardMIT etc., die wenigsten aus Deutschland.

Career Networking beim EBS Forum

Am nächsten Morgen fing der Tag mit einem gemütlichen Frühstücksbuffet an, bei dem ich schon einige bekannte Gesichter vom Vorabend wiedersah. Mike Butcher, Chefredakteur von TechCrunch Europe, hielt anschließend die Eröffnungsrede. Den ganzen Tag über gab es parallel diverse Vorträge und Diskussionsrunden, die frei besucht werden konnten. Besonders interessant waren die Erfahrungsberichte sehr erfolgreicher Gründer, wie den Heilemann-Brüdern von DailyDeal.

Internationale Investoren sprachen über den Gründergeist der New Economy, den zurzeit großartigen Start-up-Markt oder das Thema Online Marketing. Gleichzeitig stellten sich ein Stockwerk höher verschiedene Start-ups wie auf einer Messe vor. Dort gab es auch die Gelegenheit, mit den Referenten ganz locker ins Gespräch zu kommen. Für das leibliche Wohl war auch den ganzen Tag über gesorgt. Abends ging ich glücklich und zufrieden in die zum Club umfunktionierte Halle der Universität. Ein bekannter Frankfurter DJ sorgte für Stimmung und ich hatte Gelegenheit, meine Kontakte von tagsüber weiter auszubauen. In den frühen Morgenstunden war die Veranstaltung zu Ende und nach einem kurzen Aufenthalt beim Gastgeber trat ich die Heimreise an.

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Fazit zum EBSpreneurship Forum

Ich kann das Event jedem uneingeschränkt empfehlen, der sich ein wenig für Unternehmertum und Start-ups interessiert. Die Teilnehmerliste ist wirklich hochkarätig und ich kam in lockerer Atmosphäre mit sehr vielen Leuten in Kontakt. Schon jetzt habe ich viele Anlaufpunkte, wenn ich mich nach meinem Studium um ein Praktikum oder eine Stelle bei einem Start-up-Unternehmen bewerben will. Auch die Kontakte zu Investoren können für eigene Unternehmensgründungen sehr hilfreich sein. Für mich wird es definitiv nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich Kontakt zu dieser Branche suche. 

Marc Van Dyck studiert International Business zusammen mit IBM an der DHBW Stuttgart. Beim EBSpreneurship Forum hat Marc interessante Kontakte für seine geplante Unternehmensgründung geknüpft.

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