Strategie, Technologie und der Flow der Berge: Ein Einblick in Sörens Arbeitsalltag

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08.11.2024
Köln
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Im Interview mit Sören von Accenture.

Sören hat als Analyst im Accenture Strategy Banking Team begonnen und ist mittlerweile als Consultant tätig. In seiner aktuellen Rolle arbeitet er an der Schnittstelle von Technologie und Strategie, wo er technologische Lösungen mit den strategischen Zielen der Kunden verbindet.

Wie sieht dein typischer Arbeitstag aus, wenn es darum geht, technologische Lösungen mit den strategischen Zielen der Kunden zu verbinden?

Unsere Tätigkeit ist sehr abwechslungsreich, was es schwierig macht, den typischen Arbeitstag zu skizzieren. Mir macht es großen Spaß, in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden gesamtheitliche (Management-)Systeme zu konzipieren, die unseren Kunden durch entsprechende, digitale Operationalisierung helfen, ihre strategischen Ziele zu erreichen. Dabei ist es meines Erachtens sehr wichtig, zum einen am Zahn der Zeit zu bleiben und State-of-the-Art-Technologien wie bspw. Gen AI zu verstehen und bewerten zu können, sowie zum anderen die strategischen Prioritäten unserer Kunden zu verstehen und entsprechend zu berücksichtigen. Im Alltag stehen wir im stetigen Austausch mit unseren Kunden, nehmen Anforderungen auf und koordinieren diese mit den entsprechenden Teams. Dabei fungieren wir als zentrale Schnittstelle zwischen Ansprechpartnern und dem operationalisierenden Projektteam. Das bedeutet auch, dass wir kontinuierlich lernen und Inhalte stakeholdergerecht aufbereiten müssen. Ein Fokusthema ist derzeit Cybersicherheit, bei der der Einsatz modernster Technologien zunehmend entscheidend wird – sowohl zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit und des Kundenvertrauens, als auch zur Erfüllung regulatorischer Anforderungen.

"Beim Aufstieg fasziniert mich neben der meditativen Wirkung der Berglandschaft der für den Sport typische „Flow“-Zustand – dabei fokussiere ich mich unterbewusst auf das Jetzt und werde innerlich sehr ruhig und ausgeglichen – eine willkommene Abwechslung zum Alltag."

Die Arbeit in der Strategieberatung ist als sehr zeitintensive Tätigkeit bekannt. Wie schaffst du es dabei, einen Ausgleich zu finden?

Unser Alltag kann oft stressig und hektisch sein, besonders bei Aufsichtsprüfungsprojekten, bei denen wir wochenlang von Montag bis Freitag beim Kunden vor Ort sind. Daher suche ich in meiner Freizeit als Ausgleich oft nach etwas Ruhe und finde meinen „peace of mind“ in der Natur und besonders in den Bergen. Ich bin enthusiastischer Skitourengeher und habe letztes Jahr meine ersten Gletschertouren gemacht. Beide Sportarten haben einiges gemein und ich genieße die Ruhe sowie Szenerie der verschneiten Berglandschaften. Beim Aufstieg fasziniert mich neben der meditativen Wirkung der Berglandschaft der für den Sport typische „Flow“-Zustand – dabei fokussiere ich mich unterbewusst auf das Jetzt und werde innerlich sehr ruhig und ausgeglichen – eine willkommene Abwechslung zum Alltag. Neben der mentalen Erholung kann ich auch hier einen spannenden Lernaspekt wiederfinden: Von Lawinensicherheit und sicherer Gletscherüberquerung über das Verständnis von Wetterbildung und Ausrüstung bis hin zum geübten Umgang mit Sicherungsmaterial gibt es sehr viel zu lernen. In Kombination mit dem omnipräsenten Risikomanagement und der sozialen Komponente der Teamdynamik mit meinen Freunden sind diese Sportarten ein äußerst lernintensives und komplexes Hobby – hier zeigen sich einige Parallelen zu Projektsituationen. Jede Tour erfordert Vorbereitung, regelmäßige Übung, körperliche und mentale Anstrengung. Ich schätze an unserer Banking Practice sehr, dass sie mir die zeitliche Flexibilität gibt, um dieses zeitintensive Hobby auszuüben und diese „Hoch-Zustände“ zu erleben.

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