Wie du als Bewerber im Vorstellungsgespräch bei DB Management Consulting punktest, erklärt Recruiting Leiter Matthias Nägelein im Interview.

Bei der Bewerbung im Consulting gelten eigene Spielregeln. Welche Erwartungen eine führende Unternehmensberatung an ihre Bewerber stellt, verrät Matthias Nägelein, Leiter Recruiting bei DB Management Consulting.

Mathias Nägelein

Herr Nägelein, bitte stellen Sie sich und Ihre Position kurz vor.

Seit Dezember 2014 leite ich das Arbeitsgebiet Recruiting bei DB Management Consulting. Vor meinem Einstieg im strategischen Personalmarketing der DB habe ich in New York, Moskau und Berlin Politik und Soziologie studiert – Schwerpunkt Stadt- und Verkehrsforschung.

Welche Eigenschaften sollte ein neuer Mitarbeiter mitbringen, um in Ihrem Unternehmen glücklich und erfolgreich zu werden?

Unsere Mitarbeiter benötigen ein gutes Gespür für Herausforderungen und Trends in der Mobilitätsbranche. Einsteiger sollten eine gewisse Neugier auf die breite Wertschöpfungskette des Konzerns und vor allem große Gestaltungsfreude mitbringen. Wer darüber hinaus auch die gesellschaftliche Rolle der Deutschen Bahn und ihre soziale Vielfalt wertschätzt, hat beste Chancen, bei DB MC gut an- und auch weiterzukommen.

Wann sollte man sich definitiv nicht bei DB Management Consulting bewerben?

Als Inhouse Consultants halten wir nach Projektabschluss weiterhin Kontakt zu unseren Kunden, die ja zugleich auch Kollegen sind, arbeiten in einem ausgesprochen partnerschaftlichen Umfeld und reisen sehr häufig mit der Bahn. Wenn Ihnen dies nicht entspricht, sollten Sie sich lieber nicht bei uns bewerben.

Bitte nennen Sie 3 Dinge, die Sie im Vorstellungsgespräch positiv überraschen und eines, das Ihnen in schlechter Erinnerung blieb.

Positiv überraschen mich Bewerber, die Eigenschaften zeigen, welche sie als Berater täglich benötigen. Diese Bewerber schildern souverän, reflektiert und glaubwürdig ihren Werdegang, hören unseren Fragen gut zu und gehen auf diese ausführlich und strukturiert ein. Negativ: Eine Bewerberin war aufgrund ihrer exzellenten Mathenoten fest von ihrer Berufung zur Beraterin überzeugt. Leider zeigte sie keinerlei Interesse an Team- und Networking und erachtete dies obendrein als überflüssig für den Job.

Gab es bereits außergewöhnliche Situationen, die Sie mit Bewerbern erlebt haben?

Zugegeben, ab und zu läuft auch für uns die Anreise der Bewerber mit der Bahn nicht ganz rund. Einmal erreichte uns ein Bewerber erst mit dreistündiger Verspätung und mehrmaligen Zugwechsel. Gewinnen konnten wir ihn trotz der Widrigkeiten. Heute arbeitet er als Projektmanager in Digitalisierungsprojekten am reibungslosen Zugverkehr von morgen.

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Welchen Karriere-Tipp haben Sie für angehende Berater?

Scheuen Sie sich nicht, ihren Lebenslauf für uns „passend“ zu machen. Er sollte eine stimmige Geschichte erzählen und zeigen, dass Sie bei uns richtig sind. Solange Sie authentisch bleiben, ist alles erlaubt, was uns von Ihrer Eignung überzeugt.

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