Dr. Hans-Joachim Grabow und Maximilian Weiler von Struktur Management Partner sprechen über die aktuelle Beratungswelt.

Grabow Struktur Management Partner

Dr. Hans-Joachim Grabow ist seit fast 30 Jahren Turnaround-Manager bei Struktur Management
Partner und hat in seiner Karriere über 140 Organisationen in Umbruchsituationen unterstützt. Seine Schwerpunkte sind Strategie, Umsetzungs- und Change-Prozesse.

Maximilian Weiler ist als ambitionierter Absolvent der Unis Mainz und Frankfurt vor acht Monaten als Consultant bei Struktur Management Partner eingestiegen. Durch SQUEAKER wurde er auf Struktur Management Partner (SMP) aufmerksam, hat den Bewerbungsprozess erfolgreich gemeistert und bringt frische erste Eindrücke vom Berufseinstieg mit.

Max: Wenn ich mir vorstelle, was sich in den letzten Jahren alles verändert hat, würde ich einiges dafür geben, mal für eine Woche in die Welt von damals einzutauchen. Aber bitte auch nicht viel länger, denn ich bin mit der aktuellen Situation und Zeit sehr zufrieden.

Dr. Grabow: Wir stammen aus zwei verschiedenen Generationen und trotzdem verbindet uns der gleiche „Purpose“, warum wir morgens aufstehen: Unternehmen aus schwierigen Situationen in eine bessere Zukunft zu helfen! Warum haben Sie sich für die Restrukturierungsberatung entschieden?

Max: Die Restrukturierungsberatung empfinde ich als äußerst herausfordernd und deshalb besonders lehrreich. Einerseits müssen oft harte Entscheidungen getroffen und absolut überlebensnotwendige Maßnahmen erfolgreich umgesetzt werden. Auf der anderen Seite ist es umso erfüllender, mit der eigenen Arbeit Unternehmen des deutschen Mittelstands abzusichern, nachhaltig voranzubringen und dadurch Arbeitsplätze zu sichern.

Dr. Grabow: Was meinen Sie, was bringt die heutige Generation mit, wovon unsere Branche besonders profitiert?
Max: Ich finde, meine Generation ist stark in der sozialen Kompetenz und im Change Mindset. Dazu kommt, dass wir als „Digital Natives“ der steigenden Komplexität von Datenanalysen und sich ständig weiterentwickelnden Software-Tools sehr offen gegenüberstehen. Wir haben hier den Vorteil, mit digitalen Themen groß geworden
zu sein. 

Dr. Grabow: Wie sind Sie auf SMP aufmerksam geworden und warum haben Sie sich für diesen Einstieg entschieden?

Max: Aus Ihrer Sicht betrachtet war es kein Zufall. Anders als bei Ihnen war meine Long List tatsächlich auch lang und die Kriterien für die Short List umfangreich und gut recherchiert: Unternehmenskultur, Aufstiegschancen und echte Verantwortung in Projekten, die wirklich etwas bewegen. Ich bin selbst überrascht, wie richtig ich mit meiner Einschätzung lag, die ich mir aus Online-Quellen und Bewerbergespräch gebildet habe. 

Dr. Grabow: Sie sind sozusagen mit dem Thema Work-Life-Balance großgeworden. Wie sind Ihre ersten Erfahrungen bei SMP und Ihre persönliche Einstellung hierzu?  

Max: Teilzeitregelung oder Sabbaticals kommen mir als Vielreisendem sehr entgegen. Zwar kann ich in den ersten zwei Jahren davon noch keinen Gebrauch machen, doch plane ich schon meine erste längere Reise nach dem Berufseinstieg. Außerdem sind die Arbeitszeiten im Vergleich zu vielen Kommilitonen, die in anderen Strategie­beratungen oder Investment-Banken angefangen haben, human. 

Ich bin überzeugt, dass Themen wie Digitalisierung, Data Analytics und Nachhaltigkeit eine noch zentralere Rolle spielen werden.

Dr. Grabow: Die viele Reisetätigkeit ist nach wie vor in unserer Branche präsent – wie gehen Sie aus Ihrer heutigen Sicht damit um und wie wichtig ist Ihnen Nachhaltigkeit?

Max: Ich glaube, hier gibt es doch eine deutliche Veränderung zu vor 30 Jahren. Durch die Covid-19-Krise hat sich die Welt spürbar digitalisiert. Wir arbeiten aktuell wieder größtenteils remote, was Reisezeiten und Hotelaufenthalte deutlich reduziert. Das kommt den Kunden, den Kollegen und auch der Umwelt zugute. Was ich bei meiner Bewerbung nicht auf dem Zettel hatte ist, dass wir unseren CO2-Ausstoß schon seit 2019 extern quantifizieren lassen und vollständig kompensieren. Das ist schon ein Unterschied zu den vielen anderen, die erst jetzt und oft halbherzig mit der Mode gehen.

Dr. Grabow: Meine Karriere begann vor 30 Jahren, Ihre jetzt. Wenn Sie mal weiterdenken: wie stellen Sie sich Ihre Karriere in 30 Jahren und den Weg dorthin vor? 

Max: Zunächst möchte ich natürlich möglichst viel Erfahrung bei und mit SMP sammeln und verschiedene Branchen, Kunden und Aufgaben kennenlernen. Doch die Aussicht, mich in wenigen Jahren Richtung C-Level zu bewegen, war einer der Gründe, mich bei SMP zu bewerben. Ein Großteil der Alumni nimmt schon in vergleichsweise sehr jungen Jahren die Herausforderung einer Geschäftsführung oder Abteilungsleitung an und einige gründen auch ihr eigenes Unternehmen. Und das ist kein Zufall. Ich war überrascht, dass der Claim „Wir bilden dich zum Geschäftsführer aus“ tatsächlich so oft zutrifft. 

Dr. Grabow: Wenn Sie in diese Zukunft schauen, was denken Sie, wird sich in der Beratung verändern? 

Max: Wenn ich mir Ihre Geschichte so vor Augen führe, will ich kaum eine Prognose wagen. Ich bin allerdings davon überzeugt, dass Themen wie Digitalisierung, Data Analytics und Nachhaltigkeit eine noch zentralere Rolle spielen werden. Es werden sich neue Technologien durchsetzen, an die sich die Beratungen und auch die Geschäfts­modelle unserer Kunden anpassen müssen. Es ist unglaublich spannend, in einer solchen Zeit des Umbruchs mitzuwirken. Bei SMP heißt das, Verantwortung zu übernehmen und bei unseren Kunden vor Ort diese Change-Prozesse aktiv umzusetzen.

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