Der SQUEAKER Ratgeber

Studieren in Berlin

Leben, Studieren und Arbeiten in Berlin

Berlin. Internationales Hauptstadtflair, Jobs bei Großunternehmen und Start-Ups, angesehene Hochschulen sowie Kunst, Kultur und Nachtleben prägen die Berliner Luft. Mit unseren Insider-Tipps fühlst du dich hier schnell Zuhause.

Du bist, wo du wohnst. Dieses Klischee über die Wohnsituation in Berlin ist zwar überspitzt, aber die Segregation Berlins ist deutlich wahrnehmbar. Am besten schaust du dir die für dich attraktivsten Stadtteile einmal an und überlegst, wo du dich am wohlsten fühlst.

Studieren in Berlin

Die 133.000 Studenten in Berlin besuchen neben der bekannten 

zahlreiche weitere Hochschulen.

Auswahl staatlicher Hochschulen

Auswahl privater Hochschulen


Entgegen der Annahme, dass Universitäten in Großstädten überfüllt und schlecht ausgestattet sind, richtet sich die Tatsache, dass die Freie Universität im Rahmen der Exzellenzinitiative in den Rang der Elite-Universitäten Deutschlands aufgenommen wurde. An den staatlichen Universitäten werden derzeit überwiegend keine Studiengebühren verlangt. Nahezu alle Studiengänge sind mit NC belegt, was bedeutet, dass du dich frühzeitig bewerben musst. Studierende in Berlin müssen täglich viel Fahrzeit einplanen, da viele Campi (HU, FU) gesplittet oder weit außerhalb der Stadt liegen. Es lohnt sich, bei der Wohnungssuche und im Stundenplan darauf zu achten, wo die Kurse unterrichtet werden.

Arbeiten in Berlin

Im Gegensatz zu LondonParis oder Madrid ist Berlin nicht das wirtschaftliche Zentrum der Nation. Aufgrund seiner langjährigen isolierten Lage und der hohen Verschuldung, auch aufgrund des Berliner Bankenskandals, hat die Stadt große Probleme und eine Arbeitslosenquote weit über dem Bundesdurchschnitt. 

Es gibt jedoch großes Potenzial. Nicht nur wegen der günstigen Lage zu Osteuropa haben viele Firmen ihren Hauptsitz an die Spree verlegt oder planen dieses zu tun. Die Nähe zur Regierung, das mannigfaltige kulturelle Angebot, die niedrigen Mieten und die fantastischen Erholungsmöglichkeiten machen die Stadt auf lange Sicht interessant für Unternehmen. Die hohe Verfügbarkeit gut ausgebildeter Fachkräfte wird sich sicher auf lange Sicht als Standortfaktor auszahlen. 

Einige Top-Unternehmen sitzen in Berlin, so zum Beispiel: Deutsche Bahn AG, Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH , Siemens AG , Charité Universitätsmedizin , Deutsche Telekom AG, Deutsche Post World Net, Daimler AGLandesbank Berlin Holding AG, Vattenfall Europe, Bayer Schering Pharma AG etc… Viele VW-Mitarbeiter pendeln von Berlin täglich nach Wolfsburg. Viele namhafte Unternehmensberatungen haben ein Berliner Büro, u.a. McKinseyRoland BergerBCG und Strategy& (formerly Booz & Company). Jobperspektiven eröffnen die Stellen in der Regierung, bei regierungnahen Institutionen oder in der Lobbyarbeit. Auch wenn es vielleicht etwas länger dauert als in Stuttgart, die Jobsuche lohnt sich und wer dran bleibt, wird sicher etwas finden. Kaum jemand bewirbt sich konsequent genug. Es gibt tolle Jobs in der Stadt, man muss sie nur finden.

Wohnungssuche in Berlin

Es nicht mehr so leicht, eine bezahlbare klassische Altbauwohnung zu finden. Auch in Berlin muss suchen, wer schön wohnen möchte. Es scheint, als sei Umziehen in Berlin mittlerweile eine Form von Volkssport. Schon für weniger als 5 Euro pro Stunde kann man bei Robben & Wientjes einen Transporter mieten und den Wohnungswechsel beginnen. Aktuelle Wohnungsanzeigen und Einrichtungsshops findest du…


 „Die Berliner sind unfreundlich und rücksichtslos, ruppig und rechthaberisch, Berlin ist abstoßend, laut, dreckig und grau, Baustellen und verstopfte Straßen, wo man geht und steht – aber mir tun alle Menschen leid, die nicht hier leben können!“ (Anneliese Bödecker)

Durchstöbere weitere Insider-Berichte von squeaker.net-Mitgliedern über Städte, in denen sie studiert, gearbeitet und gelebt haben oder schreibe einen Erfahrungsbericht über deine Stadt.

Kunst, Kultur und Sightseeing: Too much to see

Brandenburger Tor, Potsdamer Platz und Reichstag sind sicherlich die bekanntesten Highlights Berlins und ein Muss jeder Stadtbesichtigung. Doch es gibt viel mehr zu entdecken: Nahe des legendären Bahnhof Zoo liegt z.B. das Zentrum West. Dort findet sich neben zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten am Kurfürstendamm die Kaiser-Wilhelm Gedächtniskirche. Es lohnt sich einmal hinein zu gehen, denn der Innenraum erstrahlt in bläulichem Licht und gibt der Kirche eine beruhigende Atmosphäre. 

Das sogenannte Zentrum Ost gruppiert sich um den Alexanderplatz, kurz Alex genannt. Um diesen vor 5 Jahren fast ausgestorbenen Platz wieder zu beleben, wurde der Alexanderplatz saniert und teils neu bebaut. In Laufnähe findet sich das Rote Rathaus.

Kunstinteressierte werden in Berlin immer auf ihre Kosten kommen. Die Neue Nationalgalerie bietet wechselnde Ausstellungen moderner Kunst und die Wartezeiten beliefen sich nur während der MOMA auf 9 Stunden. Mit seiner sehr lebhaften Kunstszene bietet Berlin stets Neues, am besten schaust du einmal in die Zitty.

Berliner Stadtgeschichte entdecken

Auf den Spuren des jüdischen Berlins lohnt sich das Jüdische Museum im Süden der Stadt und ein Blick auf das Holocaust Denkmal am Brandenburger Tor. Schon 5 Jahre nach Bauende musste aufgrund von Baumängeln mit der Sanierung begonnen werden, was der Wirkung des Kunstwerks jedoch keinen Abbruch tut. 

Spuren der ehemaligen DDR gibt es viele, jedoch muss man 20 Jahre nach dem Mauerfall deutlich aufmerksamer durch die Stadt laufen. Eriks Lampenladen, der Palast der Republik, wurde zwar abgerissen, um das Stadtschloss wieder aufzubauen. Dies ist kürzlich wegen knapper Kassen auf unbekannte Zeit verschoben worden. Der frühere Verlauf der Mauer ist teils durch Pflastersteine markiert, z.B. am Potsdamer Platz. Den längsten noch erhaltenen Teil kannst du dir an der East-Side-Gallery ansehen. Das Museum am Checkpoint Charlie zeigt die kuriosesten und abenteuerlichsten Fluchtversuche und ist nicht nur für Geschichtsinteressierte ein absolutes Muss. Es lohnt sich, die Spuren der Vergangenheit in Berlin mit dem Past-Finder zu entdecken.

Neben diesen und zahlreichen anderen Sights wie den Schlössern, Museen und Kirchen gibt es einige unbekanntere Sehenswürdigkeiten, z.B. das Stasi-Museum in Hohenschönhausen, das die Foltermethoden der DDR-Diktatur zeigt. Im Humboldthain stehen Teile eines Bunkers, den man in unterirdischen Gängen besichtigen kann oder an dem Kletterbegeisterte ihr Glück versuchen können.

Kunst, Kultur und Sightseeing: Too much to see

Brandenburger Tor, Potsdamer Platz und Reichstag sind sicherlich die bekanntesten Highlights Berlins und ein Muss jeder Stadtbesichtigung. Doch es gibt viel mehr zu entdecken: Nahe des legendären Bahnhof Zoo liegt z.B. das Zentrum West. Dort findet sich neben zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten am Kurfürstendamm die Kaiser-Wilhelm Gedächtniskirche. Es lohnt sich einmal hinein zu gehen, denn der Innenraum erstrahlt in bläulichem Licht und gibt der Kirche eine beruhigende Atmosphäre.

Das sogenannte Zentrum Ost gruppiert sich um den Alexanderplatz, kurz Alex genannt. Um diesen vor 5 Jahren fast ausgestorbenen Platz wieder zu beleben, wurde der Alexanderplatz saniert und teils neu bebaut. In Laufnähe findet sich das Rote Rathaus.

Kunstinteressierte werden in Berlin immer auf ihre Kosten kommen. Die Neue Nationalgalerie bietet wechselnde Ausstellungen moderner Kunst und die Wartezeiten beliefen sich nur während der MOMA auf 9 Stunden. Mit seiner sehr lebhaften Kunstszene bietet Berlin stets Neues, am besten schaust du einmal in die Zitty.

Berliner Stadtgeschichte entdecken

Auf den Spuren des jüdischen Berlins lohnt sich das Jüdische Museum im Süden der Stadt und ein Blick auf das Holocaust Denkmal am Brandenburger Tor. Schon 5 Jahre nach Bauende musste aufgrund von Baumängeln mit der Sanierung begonnen werden, was der Wirkung des Kunstwerks jedoch keinen Abbruch tut.

Spuren der ehemaligen DDR gibt es viele, jedoch muss man 20 Jahre nach dem Mauerfall deutlich aufmerksamer durch die Stadt laufen. Eriks Lampenladen, der Palast der Republik, wurde zwar abgerissen, um das Stadtschloss wieder aufzubauen. Dies ist kürzlich wegen knapper Kassen auf unbekannte Zeit verschoben worden. Der frühere Verlauf der Mauer ist teils durch Pflastersteine markiert, z.B. am Potsdamer Platz. Den längsten noch erhaltenen Teil kannst du dir an der East-Side-Gallery ansehen. Das Museum am Checkpoint Charlie zeigt die kuriosesten und abenteuerlichsten Fluchtversuche und ist nicht nur für Geschichtsinteressierte ein absolutes Muss. Es lohnt sich, die Spuren der Vergangenheit in Berlin mit dem Past-Finder zu entdecken.

Neben diesen und zahlreichen anderen Sights wie den Schlössern, Museen und Kirchen gibt es einige unbekanntere Sehenswürdigkeiten, z.B. das Stasi-Museum in Hohenschönhausen, das die Foltermethoden der DDR-Diktatur zeigt. Im Humboldthain stehen Teile eines Bunkers, den man in unterirdischen Gängen besichtigen kann oder an dem Kletterbegeisterte ihr Glück versuchen können.

Berliner Nachtleben

Das Berliner Nachtleben unterliegt auch aufgrund der niedrigen Mietpreise einem steten Wandel. Clubs und Bars öffnen, schließen und machen woanders wieder auf. Mund-zu-Mund-Propaganda ist das Stichwort.

Das SO36 in der Kreuzberger Oranienstraße gehört zu den angesagtesten Clubs Berlins. Unweit entfernt an der Oberbaumbrücke befindet sich der Magnet Club. Hier im ehemaligen Stadtteil „1000 Berlin 36“ finden sich zahlreiche weitere gute Bars und Restaurants. Fürs Katerfrühstück bietet sich samstags und sonntags das Café Morgenland an. Im Schlawinchen (Schönleinstraße 34) treffen sich Jurastudenten und Eckkneipengänger an der Theke.

In Mitte lohnt sich ein Besuch der 103 Bar (Kastanienalle 49), wo die Schicken und Schönen verkehren. Etwas weiter ab vom Schuss, aber sicher eine Reise mit der M10 wert, ist das Sanatorium 23 auf der Frankfurter Allee in Friedrichshain. In rotweißem Ambiente kannst du deine Getränke aus dem Periodensystem der Elemente auswählen. Es lohnt sich zu Fuß anzureisen und die legendäre Stalin-Allee zu bestaunen. Nach Moskauer Vorbild wurde sie von 1952 bis 1962 erbaut. Andere Studenten, die neu in der Hauptstadt sind und diese unsicher machen wollen, findest du in der PoPo Bar in Neukölln (Tellstraße 8).

Raus aus der Stadt

Berlin ist umgeben von mehr als 50 Seen, die hervorragend zum Schwimmen, Paddeln und Segeln geeignet sind. Der Wannsee ist sicherlich der bekannteste. Der Liepnitzsee bei Bernau gehört zu den beliebtesten Seen Berlins und ist gleichzeitig einer der saubersten in Brandenburg. In der Nähe von Spandau gibt es das Klein Venedig, das hervorragend zum Paddeln geeignet ist. Innerhalb einer Stunde kommt man auch zum Spreewald, der nicht nur für seine Gurken bekannt ist. Hier kann man wandern, Boot fahren oder auch einfach die Seele baumeln lassen. Such dir einen Berliner See in deiner Nähe.