Erfahrungsbericht

Deutsche Telekom (Bewerbung Trainee)

Unternehmen

Deutsche Telekom

Job-Titel

Bewerbung/ Bewerbung-Unternehmen

Standort

Bonn

Zeitraum

2013

Position

Trainee

Bewertung von

Anonym

Beworben für

Trainee

Gesamtbewertung

4

Schwierigkeit der Bewerbung

4

Rating Interviewee

4

Atmosphäre im Interview

5

Gesamtbewertung

4

Bewerbungsprozess

Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, fakultatives Exposé)

Telefon-/Videointerview

Assessment Center

fachliches Interview mit dem Vorstandsbereich

Interview-Fragen

Im Videointerview wurden drei Fragen gestellt:
1) Man hat ein kurzes Rollenspiel-Video gesehen und sollte einem Kollegen anschließend in 2 min persönliches Feedback geben.
2) Man sollte sich vorstellen, man würde dem Marketingvorstand Niek Jan van Damme im Aufzug begegnen und hatte die Chance, ihm innerhalb von 1 min Verbesserungsvorschläge im Bereich Marketing/Vertrieb zu nennen.
3) Man hatte in 3 min die Gelegenheit, über sich oder die Motivation zum Programm der Telekom zu erzählen.

Das AC verlief über 2 Tage. Am Vorabend hatte man die Gelegenheit, seine Selbstpräsentation für den Folgetag vorzubereiten und es fand ein Essen in lockerer Atmosphäre mit aktuellen Start-ups statt, die man mit Fragen rund um das Trainee-Programm löchern konnte. Es wird zwar gesagt, das Essen zählt nicht in die Bewertung hinein, ich wäre hier allerdings vorsichtig, ob nicht doch auf Essmanieren geschaut wird.

Im Assessment Center Tag 2 gab es insgesamt 4 Aufgaben:
1) Ein Märchen wurde erzählt. Man sollte in der Gruppe die verschiedenen Rollen der Märchenfiguren mit positiv, neutral oder negativ bewerten. Es kam hierbei darauf an, dass man sich auf eine Meinung in der Gruppe einigt und wie man darauf kommt. Man sollte möglichst auf seiner Meinung bleiben, klar argumentieren und nicht zu schnell einknicken. Dennoch kommt es gut an, auf Vorschläge der Kollegen positiv einzugehen.

2) Man bearbeitet gemeinsam eine Fallstudie, indem die Integration eines akquirierten Unternehmens diskutiert werden soll. Es sollten Aspekte wie strukturelle/organisationale Integration und Integration der Produkte besprochen werden. Auch hier geht es weniger um das Fachwissen über M&A, sondern darum, wie man die Aufgabe löst und ob man sich möglichst aktiv einbringt! Anschließend sollten die Ergebnisse von der Gruppe vor den Beobachtern auf englisch präsentiert werden. Es werden einige Verständnisfragen gestellt. Hier sollte man freundlich antworten und sich nicht einschüchtern lassen.

3) Man sollte gemeinsam eine einfache Rechenaufgabe lösen. Auch hier ging es wieder nicht darum, zu sehen, wer gut rechnen kann, sondern darum, wie man sich in der Gruppe einbringt und AKTIV mit der Gruppe arbeitet. Auch wenn man den Rechenschritt nachvollziehen kann, sollte man das den anderen signalisieren und auf jeden Fall auch signalisieren, wenn man Verständnisprobleme hat, damit man von den anderen Gruppenmitgliedern abgeholt wird.

4) Zum Abschluss sollte man sich selbst in 10 min präsentieren und möglichst eine Flipchart verwenden. Wichtig ist, die Materialien (Flipchart, Whiteboard, etc.) auch wirklich kontinuierlich in die Präsentation mit einzubeziehen, um den Vortrag verständlich nachvollziehbar zu machen. Anschließend hatten die Beobachter 20 min Zeit fragen zu stellen. Hier ging es um die Motivation, eigene Werte bei der Arbeit/im Privaten, Situationen, in denen man ein Erfolgserlebnis/einen Misserfolg erlebt hatte. Es wurden auch Situationen abgefragt, in denen man den Service für gut oder schlecht hielt. Am besten man zeigt hier, dass man sich mit dem Service-Gedanken auseinander gesetzt hat und auch den Aufbau des Programms kennt. Denn man soll unter anderem auch erklären, wo und warum man seinen Auslandsaufenthalt oder einzelne Stationen während des Start-up! Programms plant.

Das AC verläuft für alle Vorstandsprogramme standardisiert ab und wird immer in dieser Form sein. Man kann sich im Grunde nicht darauf vorbereiten. Man sollte nur wissen, warum man bei der Telekom arbeiten will. Der Umgang ist sehr freundlich und wenig stressig. Am Ende bekommt man auch ein Feedback zu den Übungen.

Viel Erfolg!

Branche

Telekommunikation

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