Unternehmen
Deutsche Post IT Services
Job-Titel
Unternehmen/ Einstiegsjob
Standort
Bonn
Zeitraum
Oktober 2006 - September 2009
Position
BA-Student
Bewertung von
Anonym
Gesamtbewertung
Lernerfahrung und persönliche Entwicklung
Arbeitsatmosphäre
Wie interessant waren die Aufgaben?
Kooperation untereinander
Karrieremöglichkeiten
Spaß
Unternehmenskultur
CEO
Der Gesamteindruck war, wie auch zuvor schon beschrieben, absolut positiv. Das berufsbegleitende Studium in Verbindung mit der praktischen Ausbildung hat mir persönlich geholfen, die theoretischen Inhalte direkt mit der Praxis zu verknüpfen und umzusetzen.
Ich kann diese Art des Berufseinstiegs nur jedem empfehlen, da der Übergang von Studium zu Beruf nahtlos ist und man von Anfang an die Schwierigkeiten der Arbeitswelt kennenlernt und nicht erst nach erfolgreich absolvierten Studium erschlagen wird.
Als BA-Student bei der Deutschen Post IT Services mit dem Studienfach Wirtschaftsinformatik an der Berufsakademie Berlin habe ich über meine gesamte Ausbildungszeit äußerst positive Erfahrungen gemacht.
Das Program war so aufgebaut, dass man jeweils 3 Monate in der Theorie an der Hochschule verbracht hat und in dieser Zeit seine gesamten Vorlesungen und Klausuren in einer Art Blockunterricht absolvierte. Anschließend ging es dann in die Praxis, in der man das zuvor gelernte Wissen anwenden sollte. Dies wurde durch wissenschaftliche Hausarbeiten kontrolliert, die zu jedem Ende der Praxisphase eingereicht werden mussten.
Das besondere an diesem Programm ist, dass es möglich ist in den Praxisphasen die Arbeiten zu wechseln und dadurch unterschiedliche Abteilungen kennen zu lernen.
Mich hat es dabei zunächst von der Anwendungsentwicklung im Rahmen von SAP HR in Hannover zur IT-Management Beratung & Verwaltung der internen Systemlandschaft in Bonn verschlagen, sodass ich einen weitreichenden Einblick in die Arbeit eines CIOs bekam.
Die Aufgaben reichten von einfacheren Hilfsaufgaben über eigenständige Analysetätigkeiten & Konzepterstellung bis hin zur vollständig verantwortlichen Projektleitung im Rahmen vorgegebener Grenzen. Darüber hinaus war ich in der Zeit auch direkt im täglichen Geschäft involviert und musste mit allen Feinheiten und politischen Spielchen umgehen lernen. Gerade das letztere war Anfangs schwierig, da an der Hochschule keine Methoden zum Umgang mit politischen Machtkämpfen gelehrt wird. Allerdings wächst man dort schneller rein als man denkt und lernt angemessen zu handeln.
Die Arbeitszeiten variierten zwischen dem normalen 9 - 17 Uhr Dienst, auch mal hin zu einem 8 - 22 Uhr Dienst, wenn eine Aufgabe dringend fertig werden musste. Allerdings bleibt hierbei zu erwähnen, dass diese Arbeitszeiten Ausnahmen waren.
Alles in allem bin ich absolut zufrieden mit diesem Konzept und kann es jedem nur weiterempfehlen, falls er über ein berufsbegleitendes Studium nachdenkt. Es ist zwar sicherlich etwas anspruchsvoller Hochschule und Job unter einen Hut zu bekommen, jedoch hilft einem das direkt in dem man lernt Prioritäten zu setzen!
Auf Grund dieser positiven Erfahrung habe ich mich dann auch ein paar Jahre nach Abschluss dieses Erststudiums entschlossen, erneut ein berufsbegleitendes Studium zu beginnen.
39 - 45 h
Stunden pro WocheAbschließend nach dem Studium hatten alle Studenten die Möglichkeit in der DP IT Services übernommen zu werden und einen unbefristeten Arbeitsvertrag zu erhalten. Da ebenfalls innerhalb des Studiums ein gewisses Netzwerk innerhalb der Firma aufgebaut werden konnte, war die Integration nahezu nahtlos, wodurch der Einstieg in den alltäglichen Job problemlos geschah und von dort an die Weiterentwicklung im Rahmen der Möglichkeiten der Fachabteilungen offen standen.
Die Atmosphäre innerhalb der Deutschen Post IT Services und den verschiedenen Fachabteilungen, die ich kennen gelernt habe, war stets hervor zu heben. Ich wurde überall freundlich empfangen und der Umgang war stets einwandfrei und zuvorkommend. Die Kooperation zwischen Kollegen waren sehr lobenswert. Sobald Fragen oder Probleme auftraten standen stets Kollegen beratend zur Seite und baten Ihre Unterstützung aktiv an.
Es passen vor allem offene und freundliche Charaktere ins Unternehmen, die sich aber auch durch zu setzen wissen und sich nicht von der ersten Gegenwehr von der Art "das haben wir aber immer schon so gemacht..." abschrecken lassen. Solange man freundlich den Mitmenschen gegenüber auftritt, wird man auch freundlich und mit Respekt behandelt, ganz nach dem Motto "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es wieder heraus."
Als Empfehlung kann ich geben, dass fast alle DAX 30 Unternehmen das Berufsbegleitende Studium in Kooperation mit einer Berufsakademie anbieten und dieses Programm sehr gefragt ist bei den Abiturienten. Daher sollte man sich frühzeitig um einen Studienplatz - am besten über die Internetportale der jeweiligen Firma - bewerben.
Consulting - HR Consulting, Consulting - IT Consulting, Consulting - Management Consulting
Beratung, EDV & Telekommunikation, Personalwesen
Sonstiges
Ja
Der Bewerbungsprozess war in meinem Fall etwas verkürzt.
Alles fing an mit einem schriftlichen Bewerbungstest der analytische und logische Denkweisen und Auffassungsgaben herausgefordert hat.
Nach erfolgreichem Absolvieren dieses Tests, nachdem bereits ein großer Teil der Bewerber aussortiert wurden, wurde die Deutsche Post IT Services durch den Abteilungsleiter der einstellenden Fachabteilung vorgestellt. Hier wurden die Bewerber aufgefordert aktiv Fragen zum Unternehmen und dem Studium an sich zu stellen.
Danach erfolgte eine kleine Gruppenübung in der die verschiedenen Charaktere der verbleibenden Bewerber zum Vorschein kamen. Es handelte sich um die klassiche Übung bei der man als Schiffbrüchiger in einem Schlauchboot sitzt und gewisse Gegenstände hat, die man benützen soll um sich bemerkbar zu machen und zu überleben.
Anschließend erfolgte das persönliche Interview, dass eher klassisch ablief. Anhand der per Onlineformular eingestellten Bewerbungsunterlagen wurde der Lebenslauf besprochen und mögliche Entwicklungsschwerpunkte ausgelotet. Ebenfalls wurde die Englische Sprache getestet. Es wurden keinerlei Fangfragen gestellt und auch nicht unnötig viel Streß produziert.
In dem Fall von einigen Kollegen wurde nach diesem Tag noch ein Assessment Center angesetzt, das bei mir jedoch aus zeitlichen Gründen wegfiel, sodass ich dazu keine weiteren Angaben machen konnte.
Wie bereits erläutert war die Atmosphäre des Interviews relativ entspannt, es wurde kein zusätzlicher Streß aufgebaut um die Bewerber einzuschüchtern.
Die Anreise war selbsttätig zu organisieren und es wurde auch keine Aufwandsentschädigung gewährt.
Es wurden keine spezifischen Fragen gestellt, sondern die eingereichten Unterlagen wurden von dem Fachabteilungsleiter und dem zuständigen LEC (Local Education Coordinator) zuvor gesichtet und anhand dessen Fragen gestellt.
Der Insidertipp, der aber für jede Bewerbung gilt:
Sich seiner Schwächen und Stärken bewusst werden und offen damit umgehen. Neben der Bewerbung des Bewerbers ist ein Bewerbungsprozess auch immer wieder eine Vorstellung des Arbeitgebers, sodass es auch durchaus legitim ist, wenn der Bewerbungsprozess ein schlechtes Bild aufweist, dass der Bewerber von sich aus sagt, dass es nicht passt.
Von daher ganz entspannt bleiben und nicht verrückt machen lassen.
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