Commerzbank (Global Equities Derivatives)

(4.4/5)   7 Votes
Art des Erfahrungsberichts:Unternehmen/ Einstiegsjob
Unternehmen: Commerzbank
Stadt: Frankfurt am Main
Position: Trainee
Beginn oder Zeitraum: 1. Juli 2000

Erfahrungsbericht Zusammenfassung Commerzbank

Gesamtbewertung
 

Beschreibung der Arbeit

Als Student der Hochschule für Bankwirtschaft in Frankfurt (www.hfb.de)arbeitet man 3 Tage die Woche in einem der angeschlossenen Unternehmen.
Im Juli 2000 begann ich im Bereich Global Equities und beschäftigte mich mit Planung/ Steuerung/ Technologie. Meine Aufgaben lagen in der Raumplanung und der Organisation von Weiterbildungsmöglichkeiten der Aktien- und Derivatehändler.
Nach zwei Monaten wechselte ich in den Derivatehandel. Seit dem arbeite ich hauptsächlich für das Market Making, arbeite aber auch eng mit dem Retail, Sales Derivatives und dem Eigenhandel zusammen. Meine Aufgaben liegen in der Handelsassistenz, deren Aufbau ich gerade mit meinem "job-sharing-partner" (ich arbeite Mo, Di, Mi - er Mi, Do, Fr) abschliesse. Wir kümmern uns u.a. um den Kontakt zum Back Office, zu institutionellen Kunden und brokern. Ein 10 oder 11 Stunden Tag ist völlig normal. Dies bietet uns aber die Möglichkeit des direkten Einblicks in den Handel, das Erlernen von Handelstartegien und den professionellen Umgang mit Optionen und Futures.

Lernerfahrung und persönliche Entwicklung
 

Atmosphäre - Commerzbank

Atmosphäre

wenn Dich details interessieren, mail mich an: massenhysterie@gmx.de

Diese Persönlichkeit passt ins Unternehmen

Motivation und Engagement werden vorausgesetzt. Man sollte ein Gefühl für Zahlen und wirtschaftliche Zusammenhänge mitbringen. Kontaktfreude und Kommunikationsfähigkeit erleichtern die Zusammenarbeit mit den Händlern und sind Grundlage um etwas zu lernen. Ein flüssiges Englisch ist ebenfalls unbedingtes Muss, da man nicht nur mit internationalen Handelspartnern in täglichem Kontakt steht, sondern auch in einem Team arbeitet, dessen Mitglieder aus der ganzen Welt kommen.

Empfehlung

Die Dresdner Bank und ihre Investmentabteilung DrKW gehören zu den führenden Förderern des Programms der HfB. Aber auch Studenten konventioneller Unis bekommen die Möglichkeit in (fast) allen Abteilungen ein Praktikum zu absolvieren. Ansonsten kann ich nur auf die site verweisen: http://www.dresdnerbank.de/unternehmen/karriere/index.html

Kooperation untereinander
 
Karrieremöglichkeiten
 
Spaß
 
Unternehmenskultur
 
Unternehmensumfeld
 

Die Stadt

Stadtbericht

In Anbetracht der Tatsache, dass ich meistens bis 20:00 in der Bank bin und die Vorlesungen an der HfB meist ebenfalls bis 20:00 gehen (samstags NUR bis 16:30) und ich den Samstagabend und Sonntag mit Freundin, Freuden und Familie in Köln verbringe, habe ich von Frankfurt noch nicht viel gesehen. Verpasst habe ich dadurch vermutlich nur den zweifelhaften Genuss von horenden Preisen. Frankfurt ist etwa 20 - 30% teurer. Von irgendwelchen In-Bars mal ganz abgesehen in denen man auch mal für ein 0,33 Corona 11 Mark bezahlt.

Die Wohnungssuche erfordert ein wenig Geduld. Die Mietpreise sind utopisch und vielleicht nur noch von München getopt. 18-28 Mark Kaltmiete pro Quadratmeter sollte man einkalkulieren. DrKW gab mir die Möglichkeit zu Beginn meiner Tätigkeit 3 Monate im Hotel zu wohnen, was ich (zwar nicht die komplette Zeit) dankend annahm.

Bewertung Stadt
 

Das Interview

Beworben für

Trainee

Ablauf des Interviews

Mein grösster Fehler war, dass meine Bewerbung zu allgemein gehalten war. Ich hatte mit keinem Wort die Abteilungen erwähnt, in denen ich mir eine Tätigkeit vorstellen konnte.
Ich wollte einfach nur einen Teilzeitjob um an der HfB studieren zu können. Dies ist Zulassungsvoraussetzung.
Die Stelle im Handel war purer Zufall...

Trotzdem sollte sich ein potentieller Bewerber darüber im Klaren sein, dass normalerweise keine seiner bisher erworbenen Fähigkeiten dafür sprechen, dass er im Handel, Portfoliomanagement, Corporate Finance oder Research arbeiten könnte. Ein "mit der Tür ins Haus fallen" und Aussagen wie "ich will Fondsmanager werden" wirken naiv und sind meist eher hinderlich.
Zurückhaltung ist also angesagt. Man will sich die Sache ja erstmal anschauen und VIEL lernen.


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