Erfahrungsbericht

Air Berlin (Performance Improvement)

Unternehmen

Air Berlin

Job-Titel

Unternehmen/ Praktikum

Standort

Berlin

Zeitraum

Februar - Juli 2015

Position

Praktikant

Bewertung von

Anonym

Gesamtbewertung

4

Lernerfahrung und persönliche Entwicklung

5

Arbeitsatmosphäre

4

Wie interessant waren die Aufgaben?

5

Kooperation untereinander

4

Karrieremöglichkeiten

3

Spaß

4

Unternehmenskultur

4

PRO:

  • steile Lernkurve
  • angenehme Arbeitsatmosphäre
  • verhältnismäßig hohe Verantwortung
  • spannede Industrie

CONTRA:

  • schlechte Entlohnung
  • schechtes Image
  • starke Leistungsorientierung
  • hoher Spardruck

Gesamtfazit

Dieses Praktikum war für meine fachliche und persönliche Entwicklung eine enorm wertvolle Erfahrung. Für jeden der sich bewirbt würde ich raten seine Kopfrechenkentnisse auf Vordermann zu bringen.

Beschreibung der Arbeit

Die Aufgabenbereiche der Performance Improvement Abteilung liegen primär in der Analyse und Bewertung von operativen Problemstellungen im Bereich Treibstoffeinsparung, Delay Management und Bodenprozessoptimierung. Von den Tätigkeitsfeldern kann man die Abteilung mit einer Inhouse Consulting Beratung vergleichen.

Zu Beginn des Praktikums habe ich noch typische Praktikantenaufgaben im Rahmen eines großen Restrukturierungsprojektes übertragen bekommen. Zu diesen zählten:
-Erstellung von Präsentationen und Koordination, Vor- und Nachbereitung von Terminen mit verschiedenen Fachbereichen
-Monitoring der Projektergebnisse, Erstellung von Reportings zu verschiedenen umgesetzten Maßnahmen zur operativen Performanceverbesserung

Im Laufe des Praktikums bekommt man in Abhängigkeit von den Ergebnissen der zuvor bearbeiteten Aufgaben allerdings schnell interessantere Aufgaben mit mehr Verantwortung zugeteilt. Im Laufe der Zeit konnte ich so an spannenden und zum Teil komplett eigenverantwortlichen Projekten Arbeiten.

Allen voran würde ich hier die selbständige Projektdurchführung zur Optimierung der Hilfstriebwerksnutzung nennen. Ausgehend von nicht mehr als der Vermutung, dass die aktuellen Nutzungsprozesse nicht kostenoptimal sind, habe ich mir an den verschiedensten Stellen des Unternehmens Informationen eingeholt um so eine Entscheidungslogik zur kostenoptimalen APU Nutzung zu entwerfen. Diesbezüglich hatte ich das Glück z.B. Piloten auf dem dritten Sitz im Cockpit auf Reiseflughöhe interviewen zu dürfen. Nach einer Simulation der Logik wurden Anpassungen im realen Betrieb vorgenommen.

In weiteren Projekten habe ich z.B. ein Modell zur Optimierung von Flug- und Bodenzeiten entworfen und an der Entwicklung und Einführung einer Flugprioritätslogik mitgewirkt.

Was mir besonders Spaß bereitet hat, war dass kein Arbeitstag dem anderen glich und man jeden Tag aufs neue neue Herausforderungen annehmen konnte.

Durchschnittliche Arbeitszeit

46 Stunden pro Woche

Karrieremöglichkeiten

Für mich persönlich habe ich mich entschieden in Anschluss an das Praktikum meine Masterarbeit in der Abteilung zu schreiben. Angesichts der schwierigen finanziellen Lage des Unternehmens ist es für einen sicheren Karriereweg nihct unbedingt prädestiniert.

Atmosphäre

Die Atmosphäre in der Performance Improvement Abteilung war bei einem kleinen Projektteam von 7 Mitarbeitern sehr familiär und freundschaftlich. Besonders positiv fand ich den Teamzusammenhalt und die Loyalität der Teammitglieder untereinander. Gleichzeitig muss aber ehrlich gesagt werden, dass man die aktuell sehr schlechte finanzielle Lage des Unternehmens in Form von sehr ehrgeizigen Zielen seitens des oberen Management gespürt hat. Eine gesunde Gelassenheit bei zum Teil stressigen Phasen vor Deadlines ist dabei glaube ich sehr hilfreich um sich beim arbeiten wohl zu fühlen.

Diese Persönlichkeit passt ins Unternehmen

Ich denke, dass ein hohes Maß an Selbständigkeit und eine direkte und offene Art zu kommunizieren sehr hilfreich ist. Des Weiteren ist es stark von Vorteil wenn man zahlenafin ist und eine Begeisterung für die Luftfahrt hegt. Grundsätzlich sind die Persönlichkeiten innerhalb des Teams aber sehr verschieden und ich glaube nicht, dass man einem bestimmten Rester entsprechen muss um ins Team zu passen.

Branche

Aviation, Tourismus

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