PwC (ABAS (Prüfung))

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Art des Erfahrungsberichts:Unternehmen/ Praktikum
Unternehmen: PwC
Stadt: Köln
Position: Praktikant
Beginn oder Zeitraum: August - Oktober 2002

Erfahrungsbericht Zusammenfassung PwC

Gesamtfazit

Nochmal? Keine Frage! Ich wollte den Geschäftsbereich "Wirtschaftsprüfung" kennenlernen. Dies war bei PwC kein Problem.

Pro
- abwechslungreiche Arbeiten - relativ gute technische Ausstattung - freundliche, kooperative Mitarbeiter
Contra
Der Bereich Wirtschaftsprüfung ist nichts für jeden. Der "Spass" steht eindeutig nicht im Vordergrund - sondern die Arbeit.
Gesamtbewertung
 

Beschreibung der Arbeit

Eine generelle Beschreibung eines Tagesablaufes fällt mir schwer, da dieser davon abhängig ist, bei welcher Prüfung man eingesetzt wird. Hauptsächlich lassen sich Prüfungen in zwei Kategorien einteilen. Bei einer "Office-Prüfung" wird die Prüfung im PwC-Büro anhand der Mandantenunterlagen vorgenommen. Hier entspricht der Tagesablauf eines normalen Arbeitsalltags. Die Arbeitszeiten sind entsprechend von ca. 8:30 -18:00 Uhr. Die zweite Kategorie wäre dann die Prüfung vor Ort beim Mandanten. Der Standort des Mandanten kann auch weit entfernt vom PwC-Standort sein und somit übernachtet das Team wärend der Prüfung in einem Hotel in der Nähe des Mandanten. Die Arbeitszeiten sind dann abhängig von den Team-Mitgliedern und den Arbeitszeiten des Mandanten. Diese reichen dann von 8:00 bis 21:00 Uhr (Ausnahme). In der Regel kommt das Team mit einem 8 Stunden Tag aus, um den Arbeitsaufwand der Prüfung zu bewältigen.
Erfreut war ich besonders über meine technische Ausstattung mit einem Laptop, die dem eines festangestellten Mitarbeiters entsprach, da ohne dies eine effiziente Mitarbeit bei Prüfungen nicht möglich gewesen wäre.
Im Rahmen meiner Tätigkeit bearbeitete ich wesentliche Prüffelder, die ich entsprechend dem PwC-Standard dokumentierte. Unterstützt durch meine freundlichen und immer hilfsbereiten Kollegen überprüfte ich wesentliche Posten der Bilanz und der GuV. Im Bereich des Anlagevermögens habe ich die Zugänge und die Abgänge von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen geprüft. Bei den Forderungen und Verbindlichkeiten aus L&L habe ich die Auswahl der Saldenanfragen nach Abstimmung mit dem Prüfungsleiter und die Auswertung der Saldenbestätigungen vorgenommen. Schwerpunktmäßig waren die Einzelwertberichtigungen zu prüfen. Ferner habe ich die Abstimmung der Konzernforderungen und Konzernverbindlichkeiten durchgeführt. Im Bereich der sonstigen Vermögensgegenstände und der sonstigen Verbindlichkeiten habe ich nach analytischer Durchsicht der Saldenliste und der Sachkonten mir auffällige Vorgänge durch Einzelfallprüfungen nachweisen lassen. Zu meinen Prüfungseinsätzen gehörte auch die Überprüfung eines Preismodells im Rahmen der PwC-Abteilung "Transaction Services". Hierbei habe ich anhand von SAP-Auswertungen und Investitionsplänen die Plausibilität der Preisermittlung überprüft.
Zu meinen Prüfungseinsätzen gehörte unter anderem eine Kapitalgesellschaft, deren Jahresabschluss erstmals durch PwC überprüft wurde. Das Unternehmen ist von einem US-amerikanischen Konzern übernommen worden und hatte neben dem deutschen handelsrechtlichen Jahresabschluss zusätzlich einen US-GAAP-Abschluss zu erstellen.
Die Aufgaben waren für mich herausfordernd, da sie viel Abwechslung boten und mir somit nie Langweilig wurde. Durch meine Hotel-Einsätze habe ich auch die Chance gehabt, Teile von Deutschland zu sehen, die mir bisher fremd geblieben sind.
Über den Verdienst bei PwC mache ich bewußt keine Angaben, da ich
erstens zum Stillschweigen verpflichtet bin und zweitens da die Praktikantenvergütung Verhandlungssache ist und bei jedem Standort unterschiedlich ausfallen kann.

Lernerfahrung und persönliche Entwicklung
 

Gehalt
 

Atmosphäre - PwC

Atmosphäre

Generelle Informationen über die Atmosphäre im Unternehmen gebe ich ungern, da dies eine subjektive Meinung ist und auch im Wesentlichen von dem Verhalten des Praktikanten beeinflusst wird. In der Regel waren alle Mitarbeiter immer freundlich, hilfbereit und kooperativ. Als Praktikant war ich immer im Team integriert, wodurch ich einen erheblichen Motivationsschub erhielt.
Aufgefallen ist mir jedoch, dass die erwarteten Kompetenzen von denen abweichen, die mir in meiner Uni (Cologne Business School) gelehrt werden. Heutzutage liest man viel von so genannten "Kern- oder Schlüsselkompetenzen". Bei PwC ist dies jedoch eher nebensächlich. Im Vordergrund steht hier immer noch das Fachwissen - buchhalterische und Bilanzierungskenntnisse.
Ein Schulungsangebot für Praktikanten war nicht vorhanden, aber meiner Meinung nach auch nicht erforderlich. Als Praktikant wollte ich Erfahrung in der Praxis erhalten. Gelernt habe durch "learning-by-doing".

Diese Persönlichkeit passt ins Unternehmen

Zu vielfältig, um es hier einzugrenzen. Natürlich sollte man eine gewisse Eigenmotivation besitzen und sich einfach so geben, wie man ist. Dann klappt das schon...
Als Fähigkeiten werden natürlich erweiterte Kenntnisse der Buchhaltung und Bilanzierung vorausgesetzt. Ansonsten macht das Praktikum keinen Sinn, da man nur begrenzt eingestetzt werden kann.

Empfehlung

siehe unter: http://www.pwc-career.de/ Die Einstellung von Praktikanten (generell auch Mitarbeitern) ist bei PwC nicht zentralisiert. Daher fragt man am besten bei den einzelnen Standorten an, ob diese Praktikanten einstellen, und lässt sich einen zuständigen Gesprächspartner geben. (Dies kann sogar ein sehr erfahrener WP, oder wie in meinem Fall, der Standortleiter sein.)

Kooperation untereinander
 
Spaß
 
Unternehmenskultur
 
Unternehmensumfeld
 

Branche

Wirtschaftsprüfung

Die Stadt

Stadtbericht

Köln? Ich komme aus Köln, daher kann ich nur jedem empfehlen, der diese Stadt noch nicht kennt, diese Stadt kennenzulernen. Kölner sind in der Regel sehr offen. (Jeder Jeck is anders...) Als Großstadt hat Köln natürlich ALLES zu bieten.

Bewertung Stadt
 

Das Interview

Beworben für

Praktikum

Ablauf des Interviews

Zum Vorstellungsgespräch wurde ich eine Woche nach der schriftlichen Bewerbung eingeladen. Dieses habe ich dann mit dem kölner Standortleiter geführt. Es gab also kein Assessmentcenter oder einen Test. Die Zusage habe ich dann schon im Gespräch erhalten. Das Gespäch war "offen" - ohne Fragenkatalog. Der Standortleiter wollte mich eigentlich nur kennenlernen, die Gründe für meine Motivation wissen - das Übliche halt.


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