Erfahrungsbericht

Bundeszentralamt für Steuern (Steuern )

Unternehmen

Bundeszentralamt für Steuern

Job-Titel

Unternehmen/ Einstiegsjob

Standort

Bonn

Zeitraum

August 2016 - August 2018

Position

Sachbearbeiter

Bewertung von

Anonym

Gesamtbewertung

3

Lernerfahrung und persönliche Entwicklung

2

Arbeitsatmosphäre

5

Wie interessant waren die Aufgaben?

4

Kooperation untereinander

2

Karrieremöglichkeiten

1

Spaß

3

Unternehmenskultur

3

PRO:

  • Status
  • Work-Life Balance ist top
  • Betriebliche Altersvorsorge

CONTRA:

  • Keine Akzeptanz als TB
  • oftmals befristete Verträge
  • sehr hohe Bürokratie in allem

Gesamtfazit

Das BZSt ist eine Behörde in der man als Tarifbeschäftigter, oftmals befristet, viel Erfahrung in Projektarbeit sammeln kann. Man kann sich hierfür weiterbilden wenn es gewünscht ist. In sehr seltenen Fällen winkt eine Verlängerung des Vertrages (wenn ein Sachgrund vorliegt). Eine Entfristung wird mit allen Mitteln verhindert. Es wird in den ersten Gesprächen mit den Vorgesetzten auch sofort deutlich, dass die Behörde nur kurzfristig mit einen plant! Sehr demotivierendes Arbeitsumfeld.

Beschreibung der Arbeit

Sachbearbeiter in einem Projekt tätig. Das Projekt hatte für die Hausleitung eine niedrige Priorität, sodass die Aufgaben die für mich 100% der Arbeitszeit beanspruchten von Beamten nebenbei erledigt wurden. Dies führte zu Leerlauf und Demotivation.

Durchschnittliche Arbeitszeit

40 Stunden pro Woche

Karrieremöglichkeiten

Man kann, wenn von den Vorgesetzten erlaubt, sich weiterbilden. Hier gibt es eine große Fülle an Schulungen (intern und extern). Allerdings bekommt jede Behörde auch nur 1 Platz. Daher werden wichtige Schulungen oftmals abgesagt und nach hinten verschoben. Oftmals auch über Jahre hinweg. Tarifbeschäftigte ziehen dabei immer den Kürzeren.

Atmosphäre

Frustration unter den Beamten. Das System im öD ist gewöhnungsbedürftig. Hier wird nicht nach Leistung bewertet sondern nach Dienstjahren. Zudem ist immer schon vorher klar wer gute Bewertungen erhält. Ein sehr gut bekommt niemand. Der Beschäftigte wird gezielt klein gehalten. Es wird stets zwischen Tarifbeschäftigten und Beamten differenziert. Auch wenn man einen unbefristeten Vertrag bekommt (was sehr sehr selten ist) gilt man für die Beamten als "Externer". Nur Juristen dürfen in den höheren Dienst.

Diese Persönlichkeit passt ins Unternehmen

Jemand, der damit einverstanden ist sich mit dem Status Quo abzufinden und sich voll seinem Dienstherren in die Hände gibt. Wie man so schön sagt, seinem Arbeitgeber dienen !

Branche

Öffentlicher Dienst, Verwaltung

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