Rätselhaftes Brainteaser im Google-Interview

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Unerwartete Fragen können Bewerber im Vorstellungsgespräch vor Rätsel stellen. Immer mehr Unternehmen testen potenzielle Mitarbeiter im Bewerbungsgespräch mit Denkaufgaben. Um die Brainteaser im Einstellungstest von Google ranken sich moderne Mythen.

Brainteaser, Einstellungstest

Brainteaser sind bekannt aus Bewerbungsverfahren im Consulting und Investment Banking. Im Vorstellungsgespräch müssen Personaler die Bewerber innerhalb kürzester Zeit kennenlernen und einschätzen. Die komplexen Rätsel fordern analytisches Denken, Kreativität und Problemlösungsfähigkeit und werden daher auch bei Unternehmen anderer Branchen immer häufiger eingesetzt, um den Bewerber mit dem besten Personal Fit zu finden. „Brainteaser tauchen in allen Firmen auf, in denen jetzt ehemalige Consultants arbeiten“, bestätigt Stefan Menden, ehemaliger Berater bei Oliver Wyman und Start up-Gründer, im Spiegel-Interview. Touristikunternehmen fragen nach dem Traumurlaub; der Reiseveranstalter Expedia wollte wissen: If you could go camping anywhere, where would you put your tent? Lebensmittelkonzerne  sollen Kandidaten sogar nach der perfekten Henkersmahlzeit gefragt haben.

Brainteaser-Beispiel

Ein klassisches Beispiel für einen Brainteaser zum mathematischen Verständnis ist folgende Aufgabe, die einer Textaufgabe aus dem Mathe-Unterricht ähnelt:
In einer Familie hat jeder Sohn gleich viele Schwestern und Brüder. Jede Tochter hat aber doppelt so viele Brüder wie Schwestern. Wie viele Söhne und Töchter hat die Familie?

Brainteaser bei Google

Doch es gibt weit ungewöhnlichere Brainteaser. In den USA kürt die Karriereplattform Glassdoor jedes Jahr die 25 kuriosesten Fragen aus Bewerbungsgesprächen. Der erste Platz ging 2011 an Google mit dem Brainteaser: Wie viele Menschen nutzen in San Francisco an einem Freitagnachmittag um halb drei Facebook?
Das Image des Internet-Giganten Google unterscheidet sich von dem konventioneller Unternehmen und stellt Bewerber vor eine große Herausforderung. Beim Verfassen der Bewerbungsunterlagen und im Vorstellungsgespräch sind neben fachlichen Qualifikationen vor allem Kreativität und eine außergewöhnliche Persönlichkeit gefragt. Um seine Recruiting-Methoden macht Google gern ein Geheimnis. Laut Spiegel bezweifeln die beiden ehemaligen Google-Personaler Gayle McDowell und Collin Winter, dass der Konzern Brainteaser in Interviews einsetzt. Doch ehemalige Bewerber und Angestellte berichten von Fragen im Google-Interview, wie Welche Farbe repräsentiert Ihre Persönlichkeit am besten? oder Welches Tier wären Sie gerne? 

Schwieriger wird es bei diesen Logik-Aufgaben aus Google-Interviews: 

  1. Whats the next number in this sequence: 10, 9, 60, 90, 70, 66... ?
  2. Sie werden auf die Größe eines Nickels geschrumpft und in einen Mixer geworfen. Ihre Masse wurde ebenfalls reduziert, sodass Ihr Körper dieselbe Dichte wie gewöhnlich hat. Der Mixer startet in 60 Sekunden. Was tun Sie? 
  3. A man pushed his car to a hotel and lost his fortune. What happened?

Mit einer praktikablen und zugleich ausgefallenen Lösung beweist der Bewerber Fähigkeiten, die beim Erstellen eines Businessplans oder dem Entwickeln eines neuen Produkts gefordert sind. Den Unternehmen geht es um Originalität und Leidenschaft für die angestrebte Tätigkeit. Wer für Google arbeiten will, muss „outside the box“ denken.

Keine Sorge - Brainteaser kannst du trainieren. Auf der nächsten Seite erfährst du, wie du dich auf das Brainteaser-Interview und  Einstellungstests  vorbereitest. 


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