Der SQUEAKER Ratgeber

Bewerbung im Consulting: Tipps zu CV, Interview & Personal Fit

Du möchtest dich bei BCG, Deloitte oder anderen führenden Beratungen bewerben – und fragst dich, wie der Bewerbungsprozess genau abläuft?

Die Bewerbung im Consulting folgt eigenen Regeln: Neben guten Noten zählen vor allem Struktur, Problemlösungskompetenz und dein Auftreten im Interview. Viele Beratungen prüfen Kandidat:innen zusätzlich in Online Assessments oder Case Interviews.

Dabei setzt jedes Unternehmen im Bewerbungsprozess eigene Schwerpunkte – abhängig von Rolle, Einstiegsebene und Spezialisierung. Trotzdem lassen sich klare Muster erkennen, welche Erwartungen Unternehmensberatungen an Bewerber:innen stellen.

Auf dieser Seite findest du einen Überblick über den typischen Bewerbungsprozess im Consulting – von Lebenslauf bis zum Personal-Fit-Interview und eigenen Fragen im Vorstellungsgespräch. Außerdem zeigen wir dir, wie du dich gezielt vorbereitest und welche Schritte deine Chancen auf eine Einladung deutlich erhöhen.

Junger Mann sitzt in modern eingerichtetem Raum und arbeitet am Laptop.

Bewerbungsschreiben

Do's and Dont's für dein Bewerbungsschreiben.

Mehr erfahren!
Eine junge Frau lächelt in die Kamera und hält eine Bewerbungsmappe in der Hand.

Lebenslauf

Hol das meiste aus deinem Lebenslauf und überzeuge Top-Arbeitgeber!

Mehr erfahren!
SQUEAKER

Bewerbungsgespräch

So meisterst du dein nächstes Vorstellungsgespräch!

Mehr erfahren!
SQUEAKER

Bewerben im Ausland

Starte deine Internationale Karriere mit diesen wertvollen Tipps.

Mehr erfahren!

Das Wichtigste zur Bewerbung im Consulting in Kürze

Der Bewerbungsprozess im Consulting ist meist mehrstufig aufgebaut und umfasst neben den Bewerbungsunterlagen mehrere Interviewrunden – häufig inklusive Personal-Fit-Interview und Case Interview.

Typisch ist:

  • der Lebenslauf entscheidet oft über die Einladung zum Interview
  • viele Beratungen nutzen zusätzlich Online-Assessment-Tests
  • Case Interviews prüfen deine strukturierte Problemlösungskompetenz
  • Personal-Fit-Interviews bewerten Motivation und Teamfit
  • eigene Fragen im Vorstellungsgespräch sind ausdrücklich erwünscht
  • gezielte Vorbereitung erhöht deine Erfolgschancen deutlich

Bewerbungsprozess im Consulting: Ablauf im Überblick

Der Bewerbungsprozess im Consulting ist meist klar strukturiert und unterscheidet sich je nach Beratung nur in Details. Typisch ist eine Kombination aus Unterlagenprüfung, Online-Assessment-Test und mehreren Interviewrunden mit Personal-Fit- und Case-Interview-Anteilen.

In vielen Beratungen durchläufst du diese Schritte:

Typischer Ablauf einer Consulting-Bewerbung

  1. Bewerbung einreichen
  2. Screening deiner Unterlagen
  3. Online-Assessment-Test (bei vielen Beratungen)
  4. Erstes Interview mit Personal-Fit-Fragen
  5. Case Interview zur Problemlösungskompetenz
  6. Finale Gesprächsrunde oder Angebot

Bewerbung im Consulting vorbereiten: Schritt für Schritt

Eine erfolgreiche Bewerbung im Consulting beginnt lange vor dem ersten Interview. Wenn du strukturiert vorgehst, kannst du deine Chancen deutlich verbessern.

Diese Schritte haben sich bewährt:

  1. Beratungen auswählen
    Informiere dich früh über Spezialisierungen, Einstiegsmöglichkeiten und Anforderungen der einzelnen Beratungen.
  2. Lebenslauf optimieren
    Ein strukturierter Consulting-CV ist häufig entscheidend für die Einladung zum Interview.
  3. Interviewfragen vorbereiten
    Trainiere typische Personal-Fit-Fragen und bereite Antworten zu Motivation und Erfahrungen vor.
  4. Case Interview üben
    Viele Beratungen prüfen deine Problemlösungskompetenz mit Cases.
  5. Netzwerk nutzen
    Events, Erfahrungsberichte und Kontakte zu Berater:innen helfen dir, realistische Einblicke zu bekommen.

Mit Tools wie dem Consulting Matchmaker oder unseren Karriere-Events kannst du früh herausfinden, welche Beratungen besonders gut zu deinem Profil passen.

Weitere Insider-Tipps für deine Consulting-Bewerbung

Welche Unterlagen benötigt werden, hängt von der jeweiligen Beratung ab. In der Regel erwarten Unternehmensberatungen:

  • Lebenslauf
  • Anschreiben (je nach Beratung optional)
  • Zeugnisse
  • Notenspiegel
  • Praktikumsnachweise

Viele Beratungen setzen bereits vor dem ersten Interview Online-Assessment-Tests ein. Dabei prüfen sie analytisches Denken, Sprachverständnis, logisches Schlussfolgern und Entscheidungsverhalten unter Zeitdruck.

Typische Bestandteile eines Online-Assessment-Tests sind:

  • Numerical Reasoning Tests
  • Verbal Reasoning Tests
  • Logical Reasoning Tests
  • Situational Judgement Tests

Im Consulting-Interview prüfen Beratungen wie KPMG, Inverto oder Horváth nicht nur dein Fachwissen, sondern vor allem deine Denkstruktur, Kommunikationsfähigkeit und Motivation für die Branche.

Typische Bestandteile eines Consulting-Interviews sind:

  • Personal-Fit-Fragen
  • Case Interview
  • Fragen zu deinem Lebenslauf
  • eigene Fragen an die Beratung

Im Personal-Fit-Interview prüfen Beratungen wie RWE Consulting, EY oder BearingPoint, ob deine Arbeitsweise zur Teamkultur und zu den Anforderungen im Projektalltag passt. Neben Motivation und Kommunikationsfähigkeit achten Interviewer:innen besonders auf Eigeninitiative, Verantwortungsübernahme und strukturiertes Denken.

Häufige Themen im Personal-Fit-Interview sind:

  • Motivation für Consulting
  • Teamarbeit und Konfliktsituationen
  • Führungserfahrung
  • Umgang mit Herausforderungen
  • persönliche Ziele

Eigene Fragen im Vorstellungsgespräch zeigen Interesse, Vorbereitung und Reflexionsfähigkeit. Gleichzeitig helfen sie dir einzuschätzen, ob eine Beratung wirklich zu dir passt.

Sinnvolle Fragen beziehen sich zum Beispiel auf:

  • Projektarbeit im Alltag
  • Entwicklungsmöglichkeiten
  • Spezialisierungen der Beratung
  • Feedbackkultur im Team

Bewerbungsunterlagen im Consulting: Darauf achten Personaler:innen

Welche Unterlagen erwartet werden, hängt von der jeweiligen Beratung ab. In der Regel gehören dazu:

  • Lebenslauf (meist 1–2 Seiten)
  • Anschreiben (je nach Beratung optional)
  • Zeugnisse
  • Notenspiegel
  • Praktikumsnachweise

Ein Bewerbungsfoto ist nicht verpflichtend, wird aber häufig empfohlen. Wichtig ist vor allem eine klare Struktur deiner Unterlagen und eine überzeugende Darstellung deiner Motivation.

Auch Hobbys können Hinweise auf Persönlichkeit und Teamfit geben. Bleib dabei authentisch und formuliere möglichst konkret.

Consulting-Bewerbung: So gehst du am besten vor

Wenn du ins Consulting einsteigen möchtest, hilft dir eine klare Orientierung – so kannst du vorgehen:

  1. Finde heraus, welche Beratungen zu dir passen
    mit dem Consulting Matchmaker
  2. Bleib mit diesen Beratungen in Kontakt
    folge den passenden Beratungen im Talentpool und lass dich von ihnen kontaktieren
  3. Lerne Unternehmen und Kultur persönlich kennen
    bei unseren Events
  4. Bereite dich gezielt auf deine Bewerbung vor
    mit unseren Insider-Inhalten und Insider-Dossiers 
Picture of Über die Autorin Johanna Hirsch
Über die Autorin Johanna Hirsch

Johanna ist Content & Online Marketing Managerin bei SQUEAKER und verantwortet die Entwicklung zielgruppenrelevanter Inhalte rund um Einstieg und Karriere im Consulting. Dafür steht sie im engen Austausch mit Kandidat:innen und Beratungen, führt Interviews und analysiert Branchentrends.

FAQ – Häufige Fragen zur Consulting-Bewerbung

Typisch sind mehrere Auswahlstufen aus Unterlagenprüfung, Online Assessment Test und Interviews mit Personal-Fit- und Cases. Der genaue Ablauf unterscheidet sich je nach Beratung.

Nicht jede Beratung verlangt ein Anschreiben. Wenn eines gefordert wird, sollte es deine Motivation für Consulting und für genau diese Beratung klar erklären. Wichtig ist dabei weniger eine kreative Formulierung als eine nachvollziehbare Argumentation, warum dein Profil zur Beratung passt.

Standardisierte oder kopierte Anschreiben wirken schnell austauschbar – ein individuelles, authentisches Anschreiben kann dagegen deine Einladung zum Interview deutlich unterstützen.

Im Personal-Fit-Interview prüfen Beratungen Motivation, Teamfähigkeit, Verantwortungsübernahme und Kommunikationskompetenz.

Häufige Fragen beziehen sich auf deine Motivation für Consulting, bisherige Erfahrungen, Herausforderungen im Studium oder Praktikum sowie deine Arbeitsweise im Team.

Zusätzlich sind Case Interviews ein zentraler Bestandteil vieler Consulting-Interviews.

Am besten trainierst du typische Aufgabenformate wie Numerical Reasoning, Verbal Reasoning, Logical Reasoning und Situational Judgement Tests im Voraus.

Der Bewerbungsprozess im Consulting dauert je nach Beratung meist zwischen vier und sechs Wochen. Bei Strategieberatungen mit mehreren Interviewrunden kann der Prozess etwas länger dauern.

Job-Wechsel oder Job-Einstieg? So findest du die Insights, die dir bei der Bewerbung weiterhelfen

Du überlegst, wo du dich bewerben sollst und möchtest mehr über ein Unternehmen herausfinden? Oder du hast ein Job Interview und willst Genaueres über das Bewerbungsgespräch in Erfahrung bringen?

Was entscheidet über deinen Erfolg? Vielleicht ist es gerade diese eine Frage im Vorstellungsgespräch, auf die du dich – dank Insiderwissen – vorbereitet hast. Auch wenn zum Erfolg im Job eine ganze Portion Glück gehört, ist er vor allem das Produkt smarter Vorbereitung. Sei es die Recherche für das Bewerbungsverfahren, Tipps rund um den Jobeinstieg oder die besten Kniffe für die Gehaltsverhandlung – wichtig ist ein Wissensvorsprung. In der SQUEAKER-Community findest du Informationen und Erfahrungsberichte, die dir bei der Bewerbung weiterhelfen. 

Einmal schnell nach oben bitte!

 Neben dem breiten Wissen, das Internet oder die Print-Presse dir bieten, hast du bei Karriere-Netzwerken die Möglichkeit, Erfahrungsberichte einzusehen. Sie bieten dir jenes Insiderwissen, das unter Umständen eine Abkürzung nach oben bedeuten kann. Wo findest du welche Informationen? Was die Tagespresse bietet, was dir eine (trickreiche) Web-Recherche bringt – und wo die echten Geheimnisse für einen Wettbewerbsvorteil liegen, zeigen wir dir hier.

Effektive Webrecherche

 Seien wir ehrlich. Ohne die Recherche mit Google&Co. läuft bei der Bewerbung und dem Jobeinstieg nichts. Für den ersten Überblick ist das gut: ein Überblick über die Webseite des Ziel-Unternehmens, Google-Suche oder auch Social Media. Mit kleinen Kniffen wird deine Suche im Web sogar noch effektiver. Alle Suchmaschinen bieten Filter, mit denen Du zum Beispiel nach „Web“- oder „News“-Ergebnissen trennen, aktuelle Beiträge nach dem Datum der Veröffentlichung filtern oder per Wortkombination gezielte Themen finden kannst. Natürlich studierst du auch die Unternehmens-Webseite, und zwar besonders gründlich Bereiche wie „Aktuelles“ oder „Presse“. Hier stehen oft gute Aufhänger für deine Fragen am Schluss des Jobinterviews. Bei allen Tricks stellt dies nur aber eine oberflächliche Suche dar. Warum? Weil es Informationen sind, die öffentlich und für jeden einsehbar sind.

Besser Suchen

Mit den Infos zum Unternehmen aus dem Web bist du nun also so gut informiert wie jeder andere User. Schlussendlicher Nutzen: Null. Damit du dich aus der Masse löst und einen Wettbewerbsvorteil im Bewerbungsverfahren hast, musst du einfach mehr wissen. Den notwendigen Vorsprung an solidem und aktuellem Wissen bietet dir ein Erfahrungsbericht. Hier schreibt jemand aus eigener Anschauung, wie das Unternehmen seine Verfahren strukturiert, welche Fragen gestellt werden und wie fair der Recruiter bzw. die Recruiterin mit Bewerber:innen umgeht. Diese unmittelbaren Erlebnisse und Details, etwa welche Cases im Bewerbungsverfahren bei PwC auf Englisch präsentiert werden müssen sind ungeschönt und sachlich. Dafür bietet ein Karriere-Netzwerk wie SQUEAKER Einblicke in Unternehmen aus Sicht von Bewerber:innen, Praktikant:innen und Mitarbeiter:innen.

Der Blick in die Tagespresse

Print wirkt immer noch. Und bietet in der Tagespresse aktuelle Informationen zu Unternehmen, Trends, Stellenausschreibungen oder auch Gehaltsübersichten. Der Lokaljournalismus bietet dir zudem Einblicke in das Verhalten und das Ansehen deines Wunscharbeitgebers vor Ort, in puncto soziales Engagement oder Konflikte mit städtischen Verwaltungen, die auf den Unternehmensgeist schließen lassen. Einige dieser Informationen landen nie im Internet, bzw. dort nur im Bezahlbereich der lokalen Presse. Die Recherche in der Tageszeitung bleibt also eine gute Ergänzung zum Internet. Aber eben auch nur das: eine Ergänzung.

… und was nicht in der Presse steht

Gedruckte Tagespresse bietet zwar hohe Qualität, aber in einem gemächlichem Tempo und nur im Einbahnstraßen-Verfahren: Die Redaktion schreibt, du liest. Anders natürlich Social Media und smarte Karriere-Netzwerke wie SQUEAKER: Sie arbeiten im Peer-to-Peer-Prinzip – dem offenen, schnellen Austausch von Informationen. Eigene Erfahrungen teilst du mit einer Community und bedienst dich selbst an passender Stelle aus diesem Pool an Insiderwissen. Der Vorteil liegt dabei grade in der subjektiven Sichtweise persönlicher Erfahrungsberichte aus Unternehmen oder von Karriereschritten, wie zum Beispiel von der Strategieberatung zu Venture Capital – eine Subjektivität, die eine Zeitungsredaktion nicht zulassen würde. Ein Erfahrungsbericht ist daher intim und authentisch – im Netzwerk bietet sich dann die Möglichkeit, den Verfasser bzw. die Verfasserin zu kontaktieren, um weitere Infos zu bekommen. Und vielleicht sogar mal einen Tipp für die anstehende Ausschreibung. Alles unter Wahrung der Anonymität.

Informationen auf Jobportalen

Jobportale und Stellenbörsen bieten die Informationen zu offenen Stellen. Mit Bewertungsmöglichkeiten sind sie auch Portale für das Feedback von Bewerber:innen und Arbeitnehmer:innen zu Unternehmen, wobei oft kritische oder frustrierte Stimmen den Ton bestimmen. Auf dem Weg zum Job sind Jobportale also so etwas wie das Taxi auf dem Weg zum nächsten Job: du nennst das Ziel und kommst auch gut voran, die Abkürzung oder ein attraktiveres Ziel nennt der Taxifahrer aber sicher nicht – dafür ist, ja, richtig geraten, Insiderwissen notwendig.

Wie bekomme ich Einblick?

 Insiderberichte über Bewerbungsverfahren und Unternehmen – kombiniert mit der Vernetzung zu Kolleg:innen und Personaler:innen – bieten vorurteilsfreie Informationen. Für dich ist das der Wettbewerbsvorteil. Spätestens wenn es um die Gehaltsverhandlung der Einstiegsposition geht, wirst du den „Squeakern“ dankbar sein, die dir dann zugeflüstert haben, welche Gehälter bei McKinsey just heute angesagt sind. Aus einem Erfahrungsbericht auf SQUEAKER lassen sich aber auch Zwischentöne herauslesen. Die Kritik geht aber über die reine Bewertung hinaus. Sie schildert, eben, eigene Erfahrungen.

Win-Win-Effekt

Und was steht später in deinem Bericht? In Form von Geschichten versteht der Mensch seine Umwelt am besten. So gibt es auch keinen authentischeren Zugang zu Informationen über Arbeitgeber und Unternehmen als den Erfahrungsbericht. Sharing Economy lautet der Schlüssel zum Erfolg. Die für Mitglieder:innen offene Tauschkultur eines Karriere-Netzwerks hat ein Win-Win-Effekt. Auch als Verfasser:in deines eigenen Erfahrungsberichts profitierst du: Der aktive Austausch und Aufbau deines eigenen Netzwerks schaffen wertvolle Beziehungen. Also was ist ein Netzwerk wie SQUEAKER für dich? Ein Schlüsselloch zum Ausspähen, ein Elfenbeinturm? Eine ehrenvolle Akademie voll gesammelten Insider-Wissens oder eine Art Club, hinter dessen Wänden du vor vielen anderen den Zutritt zu wertvollen Geheimnis austauschst? Wie auch immer du es nennst: Im Netzwerk liegt dein Ziel. Und das Verfassen des eigenen Berichts kann auch eine lohnende Zusammenfassung der eigenen Leistung sein.

Online-Bewerbung bevorzugt

Natürlich gibt es die klassische Bewerbungsmappe noch, doch die meisten, vor allem internationale Top-Unternehmen, bevorzugen mittlerweile Online-Bewerbungen über ihre Karriere-Webseiten. Diese kosten sowohl die Bewerber:innen als auch die Arbeitgeber weniger Zeit und Geld und schonen die Umwelt. Zudem hast du als Bewerber:in oft die Möglichkeit, den Bearbeitungsstatus deiner Unterlagen direkt online einzusehen.

Das Foto bei der Bewerbung

Ein Bewerbungsfoto dürfen Arbeitgeber nicht verlangen, doch sie wünschen es sich von ihren Bewerber:innen. Hat die Bewerbung ‚ein Gesicht‘, bleibt sie eher im Gedächtnis haften. Einen positiven bleibenden Eindruck hinterlässt du allerdings nur mit einem hochwertigen Bild, auf dem du freundlich, selbstbewusst und vor allem seriös wirkst. Trag Kleidung, die du auch zum Vorstellungsgespräch anziehen würdest, und achte bei Online- und E-Mail-Bewerbungen auf das gewünschte Format.

Die Länge der Bewerbung

Personaler:innen von Top-Unternehmen haben wenig Zeit und viele Bewerbungen auf ihrem Schreibtisch. Fass dich also kurz und beschränke dich bei Anschreiben und Lebenslauf auf jeweils 1-2 Seiten. Im Job wird auch von dir erwartet, dass du das Wesentliche auf den Punkt bringen kannst. Deine Bewerbungsunterlagen sollen neugierig machen und nicht alle Fragen beantworten, die ein Arbeitgeber haben könnte – dafür bleibt Zeit im Vorstellungsgespräch.

Deine Bewerbung mit Online-Präsenzen auffrischen

Kreativität und Social Media-Kenntnisse machen Bewerber:innen attraktiv – aber nur, wenn diese Eigenschaften auch zu den Anforderungen des Jobs gehören. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn du dich für eine Stelle im Marketing, Employer Branding oder IT-Bereich bewirbst. Betrachte die Links aber lediglich als Ergänzung der erforderlichen Unterlagen und achte in erster Linie auf den Informationsgehalt und die Übersichtlichkeit deiner Bewerbung. Weblinks zu einem Videoportrait, Motivationsvideo, deinem eigenen Blog oder Netzwerk-Profil kannst du hinzufügen, wenn du mit ihnen zielgerichtet deine Eignung belegst.

Nutzen Personaler bei deiner Bewerbung Google?

Das Datenschutzrecht verbietet es Personaler:innen in der Regel, Bewerber:innen im Internet zu überprüfen, denn streng genommen fällt das Googeln von Bewerber:innen bereits unter das „Erheben und Verwerten von Daten“. Doch Vorsicht ist besser als Nachsicht. Du tust dir ohnehin selbst einen großen Gefallen, wenn du auch beim Online Networking auf deinen guten Ruf achtest. Mach zur Sicherheit einen eigenen Background-Check im Netz.

Hobbys in der Bewerbung

Auch Hobbys sagen viel über die Fähigkeiten und die Persönlichkeit eines Bewerbenden aus und der sogenannte Personal Fit gewinnt für Top-Unternehmen an Bedeutung. Nutz also die Gelegenheit, die Neugier deines Wunsch-Arbeitgebers zu wecken, indem du in deinem Lebenslauf auch etwas Persönliches von dir preisgibst. Bleib aber ehrlich und formuliere so genau wie möglich: Schreib etwa statt „Reisen und Literatur“ lieber „Fahrradtouren durch Südfrankreich und britische Popliteratur“. 

Authentizität und Ehrlichkeit in der Bewerbung

Ehrlich währt am längsten. Verkauf dich in deinen Bewerbungsunterlagen also nicht als jemand, der du nicht bist. Einem erfahrenen Personaler fällt dies im Vorstellungsgespräch ohnehin auf – hoffentlich. Wenn nicht, bekommst du nämlich einen Job, für den du nicht geeignet bist oder der nicht zu dir passt. Bereite deine Bewerbung gewissenhaft vor, aber bleib dir beim Verfassen deiner Bewerbung treu. Authentizität wirkt immer am überzeugendsten.

Zurück zum Ratgeber
Wie können wir helfen?
kalender_v2

Diese Events darfst du nicht verpassen!

Lerne Berater:innen persönlich kennen und starte deinen Weg ins Consulting.