Master-Wahl 2019: Lohnt sich der Master?

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MBA oder LLM oder doch M.A.? Wo sollte man denn studieren? Und überhaupt: Lohnt sich der Master? Wir wären nicht squeaker.net, wenn wir nicht die besten Tipps und einen ersten Überblick für dich parat hätten.

Superheld

Ob du ein Master-Studium machen solltest? Mehr Bildung hat noch nie jemandem geschadet. Hier der Blick auf die Fakten: Studien der letzten Jahre zeigen deutlich, dass der Master die Chancen auf dem Arbeitsmarkt steigert – gerade im Bereich Consulting. Der Bachelor ist ein erster Anfang, aber für leitende Positionen und Führungsansprüche darf es bei den befragten Unternehmen gern ein bisschen mehr sein: Master mindestens. And the money? Klarer Fall, die ‚Investition’ in das weiterführende Studium lohnt sich: Ein etwa 20 Prozent höheres Einstiegsgehalt winkt dir mit dem Master. 

Master: Zusammengefasst

Es folgt der Schlüssel. Ein Master setzt sich aus vielen Faktoren zusammen, das sind ganz knapp: 4 Semester, 2 Jahre Studienzeit, 120 ECTS, 1 schriftliche Masterarbeit (60 bis 100 Seiten), 7 in Deutschland zugelassene Abschlüsse (M.A., M.Sc., M.Eng., M.Ed., LL.M., M.F.A., M.Mus.), 2 grundlegende Masterprogramme (konsekutiv und nicht-konsekutiv), 2 Hochschultypen (Business School vs. Universität), 12 Förderungswerke für Stipendien in Deutschland. Und das Produkt davon: Deine Karriere. Klar soweit? Wenn nicht, findest du weitere Infos unter Bachelor vs. Master. Wer es zum Beispiel eilig auf dem Weg nach oben hat, dem empfiehlt die HHL Leipzig Graduate School of Management das eigene HHL Management-Masterstudium. Damit sollen dir in kurzer Zeit die Türen zu Führungspositionen in internationalen Unternehmen aufschwingen.

Master Desaster: Qual der Wahl

Nun aber dein persönlicher Weg zum Master: Wie entscheiden aus der Fülle an Programmen? Neben Webrecherche hilft der Blick auf die klassischen Rankings, z.B. vom CHE Centrum für Hochschulentwicklung. Mit seinem Publikations-Zähler listet das Handelsblatt die Top-Forschungs-Unis auf, die Wirtschaftswoche dagegen spiegelt in seinen Ranglisten den Ruf der Studiengänge bei Unternehmen. Grundsätzlich solltest du dich nach der Akkreditierung deines Studiengangs erkundigen – sie garantiert weitere Berufschancen, etwa im höheren Dienst. Hinzu kommen natürlich persönliche Vorlieben: Auf Englisch studieren? Und wo überhaupt? Hier darfst du ruhig mit Herz wählen: Der Studienort wird dich kaum weniger prägen als das Masterprogramm.  

Diversifikation vs. Generalisierung

Die Vielzahl von Fachthemen und Kombi-Möglichkeiten bietet heute ungeahnte Vorteile. Im internationalen Consulting wirst du früher oder später auf Rechtsfragen stoßen, die sich nicht mal eben googeln lassen. Hättest du nun lieber Jura oder BWL studiert? Am besten beides? Eine Kreuzung von BWL und Jura findest du beispielsweise bei der Bucerius Law School: den Master of Law and Business(LLM/MLB). Ob als Jurist im Wirtschaftsfeld oder BWLer mit Rechtswissen – gegenüber Mitbewerbern hast du mit dem Doppelwissen einen klaren Vorteil. Die Module reichen dabei von Vertragsrecht und Verhandlungsführung bis zu Restrukturierungsmaßnahmen. 

Kurz und gut? Deine Studiendauer

Vollzeit oder Teilzeit? Kommt ganz auf das Modell an – daher unterscheiden sich viele Master- und MBA-Programme in der Dauer. Nach erfolgreichem Bachelor und Jobeinstieg kann es sich anbieten, keinen Cut in die laufende Karriere zu machen, und – über einen längeren Zeitraum – nebenher in Teilzeit zu studieren. Knackig kurz wird es dagegen beim Vollzeit-Programm. So zum Beispiel beim gerademal zehnmonatigen MBA in International Management der ESCP Europe: Studiert wird in zwei Ländern mit einem starken interkulturellen Ansatz, inklusive Praxiseinbindung bei zwei internationalen Unternehmen – und einem vielversprechenden Alumni-Netzwerk.

Schnuppern geht vor Studieren

Wirtschaftsrecht als Schwerpunkt im Jurastudium? Oder Staatsexamen plus Management im Doppelabschluss? Wer angesichts der kniffligen Fächerwahl wie dieser erst einmal schnuppern möchte, ist mit Schnuppertagen gut beraten. So zum Beispiel bei der EBS Universität: die älteste private Wirtschaftsuni im Land veranstaltet regelmäßig EBS Open Days zur Orientierung im Fächer- und Programm-Dschungel, zwischen Master of Science, MBA, LLM & Co. Hier werden die Studienmöglichkeiten vorgestellt, aber auch „Speeddatings“ mit Professoren oder interaktive Workshops veranstaltet.

Studierende erzählen, wie sie an ihren Platz gekommen sind

Das alles und zwar jetzt sofort? Oder möchtest du lieber noch warten – um dann ganz sicher zu gehen? Kurz gesagt: Wie es dir beliebt. In beiden Fällen sei dir aber doch etwas geraten: Lies die Erfahrungsberichte von anderen Studierenden, die dir erzählen, wie sie an ihren Platz gekommen sind und wie das Bewerbungsverfahren aussieht: Erfahrungsberichte Master-Studium.

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