Der SQUEAKER Ratgeber

Initiativbewerbung

Initiativbewerbung – Die perfekte Selbstpräsentation

Deine Initiativbewerbung muss einen potenziellen Arbeitgeber dazu bewegen, für dich eine Stelle zu schaffen. Eine überzeugende Selbstpräsentation ist aber bei jeder Bewerbung das A und O.

Initiativbewerbungen sind eine gute Alternative zu Stellenanzeigen, um den gewünschten Job bei einem attraktiven Arbeitgeber zu bekommen. Wie wahrscheinlich deine Aussicht auf Erfolg mit einer Initiativbewerbung ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Aber: Auf eine ausgeschriebene Stelle bewerben sich wesentlich mehr Absolventen und Young Professionals. Und mit ein bisschen Glück kommt deine Bewerbung gerade zur richtigen Zeit, z.B. kurz vor einer Ausschreibung. Die Initiativbewerbung kannst du aber auch erstmal nur als Chance sehen, deine Visitenkarte bei der Personalabteilung zu hinterlassen. Vielleicht wirst du zum Vorstellungsgespräch eingeladen, ohne dass es eine Vakanz oder eine klare Einstellungsabsicht gibt. Unsere Tipps zur Selbstpräsentation nach der Innitiativbewerbung helfen dir, mit deinem Auftreten im Vorstellungsgespräch zu überzeugen.

Selbstpräsentation bei der Bewerbung

Bei einer Initiativbewerbung wirst du wie bei einem klassischen Vorstellungsgespräch nach Stärken und Schwächen gefragt und musst deinen Lebenslauf vorstellen und erklären. Eventuell wirst du auch gebeten, eine Selbstpräsentation vorzubereiten. Es ist wichtig, dass deine Folien die wichtigsten Fragen beantworten:

  • Wer bist du?
  • Welche Fähigkeiten hast du?
  • Warum hast du dich beworben?

Diese Fragen scheinen auf den ersten Blick sehr vereinfacht, aber sie helfen dir, dich auf alle relevanten Fragen vorzubereiten, die ein Personaler stellen könnte.
Auch du solltest dir einige Fragen überlegen, die du dir zum Unternehmen oder zur täglichen Zusammenarbeit gestellt hast. Gut vorbereitete Bewerberfragen belegen echtes Interesse sowie analytische und kommunikative Fähigkeiten des Bewerbers.

Muster für die Struktur einer Selbstpräsentation

Du solltest bei einer Selbstpräsentation mit Folien schnell zu den Fähigkeiten und Stärken kommen, die zu dem Job passen, den du dir im Unternehmen vorstellst. Argumentiere möglichst konkret. Gleichzeitig solltest du aber nicht übertreiben und auch zu deinen Schwächen stehen. Wenige Folien reichen aus. Hier hast du ein Beispiel für eine sinnvolle Reihenfolge:

  1. Die Eröffnung mit deinem Namen
  2. Dein Bildungsweg – nur die wichtigsten Stationen
  3. Berufserfahrung und Praktika
  4. Stärken und Schwächen
  5. Wie und wo siehst du dich im Unternehmen?
  6. Hobbies und Interessen, passende Fähigkeiten herausarbeiten 
  7. Abschließende Folie: Kurze Zusammenfassung

Weitere Insider-Tipps zu Bewerbungen

Mit dieser Struktur kannst du eine Selbstpräsentation bei einer Bewerbung meistern. Achte darauf, frei zu sprechen und mit einer schlichten und klaren Präsentation deine Zuhörer weder zu langweilen noch zu überfordern. Entscheidend ist, dass du deine Motivation unterstreichst und klar machst, warum die von dir angestrebte Stelle für das Unternehmen wichtig ist. Bewerbungstipps findest du auch im Insider-Dossier: Praktikum bei Top-Unternehmen – Die besten Praktika im In- und Ausland: Finden, bewerben, rocken!.

Initiativbewerbung: Muster für das Anschreiben

Eine Initiativbewerbung kann die Chancen auf den Wunschjob steigern, wenn du dir ausreichend Zeit nimmst. Wir zeigen dir typische Fehler, die richtige Struktur und ein Muster für das erfolgreiche Anschreiben einer Initiativbewerbung.

Bei einer Initiativbewerbung ist das Anschreiben besonders wichtig. Gerade größere Unternehmen, deren Personalabteilungen mit Initiativbewerbungen überhäuft werden, kannst du nur mit einem fehlerfreien und aussagekräftigen Anschreiben überzeugen. Damit deine Initiativbewerbung Interesse beim zuständigen Personaler weckt, stellen wir dir vermeidbare Fehler, eine sinnvolle Struktur sowie Muster und Beispiele für Anschreiben einer Initiativbewerbung vor.

Fehler im Anschreiben

Mit dem Begriff “Anschreiben” ist nicht der kurze Text in einer E-Mail gemeint, mit dem man auf Dateianhänge wie Lebenslauf und Arbeitszeugnisse hinweist. Im Anschreiben geht es viel mehr darum, die persönliche Eignung und Motivation überzeugend darzustellen. Personaler wollen vor allem bei Initiativbewerbungen durch das Anschreiben sehen, wie sich ein Bewerber selbst einschätzt und wie er sich und seine Qualifikationen präsentiert. 

  1. Flüchtigkeits- und Formfehler, wie Rechtschreibfehler, falsche Firmenadressen
  2. Herausarbeiten von Problemen, eigenen Fehlern und Ausreden
  3. Zu kurze oder viel zu lange Anschreiben suggerieren entweder Verschlossenheit oder die Unfähigkeit, auf den Punkt zu argumentieren

Struktur des Anschreibens bei Initiativbewerbungen

  1. Adresse des Absenders mit privaten Kontaktdaten – keine Telefonnummern oder E-Mail-Adressen vom jetzigen Arbeitgeber verwenden
  2. Adresse der Firma und Ansprechpartner – vorher Zeit darauf verwenden, die richtigen Bezeichnungen und Rechtsformen zu wählen
  3. Eine persönliche Ansprache – allgemeine Formulierungen wie “Damen & Herren” führen oft dazu, dass niemand sich angesprochen fühlt
  4. Klar formulierter Betreff wie “Initiativbewerbung als…”
  5. Das eigentliche Anschreiben mit Wunschposition, Darstellung des eigenen Profils, Beschreibung von Soft Skills, gesundes Maß an Fachbegriffen
  6. Grußformel “Mit freundlichen Grüßen” 

Wenn du dieser Struktur folgst, hast du das passende Gerüst für eine erfolgreiche Initiativbewerbung. Unser Beispiel zum download als Bewerbungsmuster für ein erfolgreiches Anschreiben zeigt dir, wie du auch inhaltlich überzeugen kannst.
 

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