Interview: Wie man bei Heinrich Heine Consulting Spaß und Arbeit vereinen kann

Hallo Felix! Schön, dass du dir die Zeit genommen hast und uns ein Paar Fragen zu Heinrich Heine Consulting beantworten möchtest. Erzähle uns doch vorher gerne noch etwas über dich.

Ich heiße Felix Mausberg und bin 24 Jahre alt. Von 2018 bis 2021 habe ich als Vorstandsmitglied die studentische Unternehmensberatung Heinrich Heine Consulting, in Düsseldorf, geführt. Neben meinem Beruf als Abteilungsleiter für Prozessautomatisierung bei DKV Mobility, schreibe ich derzeit meine Masterarbeit an der FOM und bereite mich auf meinen MBA an der WHU vor.

Eure Message auf den Punkt gebracht: Beschreibe in zwei Sätzen, was eure Initiative macht.

  1. Wir beraten Start-ups, KMUs und Konzerne in jeglicher Fragestellung (HR, Strategie, IT, Finanzen, Prozesse, etc.), um schon während des Studiums Praxiserfahrung zu sammeln und uns fachlich und persönlich weiterzuentwickeln.
  2.  Und wir haben dabei unglaublich Spaß!

Welche Aufgaben übernimmt dabei der Vorstand?

Der Vorstand steuert die strategische Ausrichtung des Vereins. Das klingt zu abstrakt? Okay: Als von den Mitgliedern gewählter Vorstand, ist dieser dafür verantwortlich, dass die Fäden zusammengehalten werden. Er koordiniert das Leadershipteam bestehend aus den 7 Bereichsleitungen und trägt die finale Verantwortung, dass der Kontakt zu unseren Kunden und Partnern funktioniert (CEO), dass unsere Mitglieder zufrieden sind und sich kontinuierlich weiterentwickeln (COO) sowie dass die internen Prozesse und vor allem die Kasse gepflegt sind (CFO)! 

Parallel zur Sicherstellung der operativen Tätigkeiten, ist er für die Weiterentwicklung der Vereinsstrategie verantwortlich und muss sich immer wieder die Frage stellen: Wo will der Verein hin? Welche Herausforderungen kommen in nächster Zeit auf uns zu? Wie können wir diese Herausforderungen angehen? … Nur mit gemeinsam erarbeiteten und offen kommunizierten Zielen, kann man das Team von über 70 engagierten Mitgliedern effektiv und effizient führen.

Wenn du an die Zusammenarbeit in eurer Initiative denkst: Welche drei Begriffe fallen dir sofort ein?

  • Drive: Jedes Mitglied (das wird im gesamten Bewerbungsprozess ausgiebig geprüft) ist mit einer unglaublichen Begeisterung und Willenskraft bei der Sache. Keine Herausforderung ist zu groß und gerade unmöglich scheinende Themen sind die, die unsere Mitglieder mit Freude angehen. Natürlich kann Drive nicht alles ermöglichen, deshalb als zweiten Punkt: 
  • Teamgeist: Im Vorstand, im Leadership Team, in den Bereichen, in den Teams der Bereiche und in Projektteams – überall wird gemeinsam gearbeitet. Das lernen auch schon unsere Trainees zu Beginn ihrer Zeit bei uns. Das Anwärterprojekt wird immer gemeinsam (min. 2 Trainees) bearbeitet. 
  • Spaß: Ja, wir arbeiten professionell und ja, wir verdienen ordentliche Tagessätze und ja wir diskutieren mit Unternehmensvorständen auf Augenhöhe… aber vor allem genießen wir unsere Zeit bei und mit HHC! „Bei uns findest du keine Kollegen sondern Freunde“ ist ein recht abgedroschener Werbespruch vieler Unternehmen. Unsere Mitglieder gehen regelmäßig gemeinsam zum Sport oder Feiern, fliegen gemeinsam in den Urlaub nach Mallorca oder fahren mit 30 Personen einen Segeltörn in Kroatien – Freunde statt Kollegen? Das kann jetzt jeder selber bewerten!

Was lernt man durch die Arbeit in der studentischen Initiative (ggf. sogar im Vorstand) für die Karriere?

Neben dem pragmatischen Blick für Dinge, die jedes Mitglied lernt, steht vor allem bei Team- oder Bereichsleitungen oder beim Vorstand das Thema Leadership auf der Agenda. Jedes Mitglied kann sich flexibel in alle operativen Tätigkeiten in unseren Ressorts einbringen. 

  • Du möchtest mal in einem Bewerbungsgespräch auf der anderen Seite sitzen? -> Human Resources! 
  • Du möchtest das Thema Vorsteueranmeldung und Steuererklärung mitgestalten? -> Finance & Legal! 
  • Du möchtest mit Vorständen von Unternehmen über Projekte oder Kooperationen sprechen? -> Sales & Netzwerk! 
  • Du möchtest Code schreiben, der wirklich verwendet wird? -> Information Technology!

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Welche konkreten Vorteile hattest du bislang durch die studentische Unternehmensberatung?

Seit Juli 2020 führe ich ein internationales Team aus Automation Consultants und RPA Developern und das alles virtuell. Nichts hätte mich hierauf besser vorbereiten können als 2 Jahre lang 70 engagierte ehrenamtliche Mitglieder tagtäglich zu führen und gemeinsam immer wieder fantastische Ergebnisse zu erzielen.

Was sind deine drei Insider-Tipps für einen erfolgreichen Karriere-Einstieg?

Mach es einfach! Viele Kommilitonen scheuen sich davor, den nächsten Schritt zu machen und planen lieber alles genau durch. Mein Tipp: Versuch es einfach mal! Ihr wollt nicht wissen wie viele Fehler ich in meiner Zeit als Vorstand bei HHC gemacht habe – keiner dieser Fehler hat sich in meinem Job wiederholt und aus den meisten Fehlern hat sich doch noch ein Mehrwert generieren lassen können. Sprecht über Erfolge und vor allem Ideen! Erfolge motivieren – und Ideen ermöglichen Weiterentwicklung. Sprecht über eure Ideen, auch wenn Sie nicht ausgereift sind, mit euren Kolleginnen und Kollegen – vielleicht können diese sie ja weiterentwickeln! Nutzt euer Netzwerk! … oder das eurer studentischen Unternehmensberatung. Für viele Alumni ist es ein Ritterschlag, als Mentor oder Beirat berufen zu werden. Über die Rolle des Coaches für Projekte oder die Möglichkeit, jemanden zu einem Praktikum oder Festeinstieg zu verhelfen, freuen sich auch die meisten. Ich muss glaube ich nicht sagen, dass Alumni von HHC den Verein und seine Mitglieder in jeder Situation super unterstützen – man muss einfach mal fragen!

Gibt es im Gegensatz dazu auch No-Gos? Und welche Botschaft würdest du deinen Kommiliton*innen mitgeben?

In einer studentischen Unternehmensberatung erfolgt die interne Arbeit ehrenamtlich. Hin und wieder gibt es Mitglieder, die mehr nehmen als geben wollen. Sie erwarten Berichte, Kontakte und Karrieredienstleistungen, ohne dem Verein etwas zurückzugeben. Ich für mich habe gelernt, dass ich das meiste mitnehmen konnte, wenn ich Themen selber angegangen bin.

Meine Botschaft ist: Macht einfach mal, das wird schon! Und falls ihr Hilfe braucht, meldet euch gerne bei mir!

"Mach es einfach! Viele Kommilitonen scheuen sich davor, den nächsten Schritt zu machen und planen lieber alles genau durch. Mein Tipp: Versuch es einfach mal!"

Felix Mausberg, Heinrich Heine Consulting

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