MBA-Erfahrungsberichte

Die Bewerbung: GMAT, TOEFL, Essays, Kosten

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Sundial an der Hong Kong University of Science and Technology HKUST

Image by Memes via Wikimedia

Hast du dich auch bei anderen Business Schools beworben?

In Asien habe ich mich noch für die National University of Singapore und CEIBS (China Europe International Business School) in Shanghai interessiert. Außerdem hatte ich noch die London Business School im Kopf - hauptsächlich wegen der starken Finance-Positionierung Londons. Beworben habe ich mich tatsächlich ausschließlich an der HKUST. Schon in meinem Auslandssemester im Bachelor-Studium nutzte ich die Möglichkeiten die asiatischen Unis zu sondieren und Hong Kong gefiel mir mit Abstand am besten. CEIBS kann zwar in vielen Bereichen mit der HKUST mithalten und ist in Bezug auf Unternehmenskontakte speziell in China sogar besser aufgestellt, schien mir aber eher für chinesische Studenten und Ausländer gemacht, die sich konkret auf den chinesischen Arbeitsmarkt vorbereiten wollen. Für eine Anstellung in Hong Kong sind chinesische Sprachkenntnisse dann aber noch etwas wichtiger. Unabhängig von den Rankings, die im Falle von Financial Times CEIBS als Nummer 1 in Asien und im Falle vom Economist HKUST als führend ansehen, denke ich, dass der Zielarbeitsmarkt ausschlaggebend für die Wahl der Business School sein sollte. Es ist einfach von Vorteil, wenn man bereits in der jeweiligen Stadt studiert und gelebt hat - insbesondere um Kontakte zu sammeln und Interviewtermine wahrzunehmen. Hong Kong präsentiert sich internationaler und ich denke, in den meisten Fällen wird sich ein westlicher Student für Hong Kong oder Singapur entscheiden, weil hier die Sprachbarriere wesentlich geringer ist.

Hast du eine Art Kulturschock erlitten – anderes Land, andere Mentalität, andere Gebräuche?

Nein. Ich kannte die Stadt ja bereits aus meinem ersten Studium, hatte auch noch Freunde dort. Man muss wissen, worauf man sich einlässt - wenn man nach dem Studium nicht in Asien arbeiten will, macht es keinen Sinn, den MBA in Asien zu absolvieren. Das Interesse an Land und Leuten und natürlich an der Geschäftswelt muss vorhanden sein.

Wieviel hat dein MBA Studium gekostet?

Etwa 55.000 bis 60.000 Euro. Allerdings war ich ja auch in den USA und die dortigen Lebenshaltungskosten waren enorm. Ich habe beispielsweise für mein Zimmer in der Student Hall knapp 1.000 Dollar gezahlt.

Wie hast du dich auf den GMAT vorbereitet?

Ich hab mir die Bücher von GMAC und Princeton Review gekauft und dann einfach drei Monate vor dem Test nach der Arbeit gelernt. Man muss die Prüfungsstrategie verstehen und sich gut vorbereiten. Dies ist meiner Meinung nach der sinnvollste Weg. Es gibt ja auch Kurse, die auf den  GMAT  vorbereiten. Allerdings sind diese in meinen Augen Geldverschwendung. Nur mit den Büchern und den Übungstests, die es im Internet gibt, habe ich ein Ergebnis von 660 Punkten erzielt.

Wie sah es bei dir mit dem TOEFL und den Essays aus?

Den TOEFL musste ich nicht ablegen, da das erste Studium in Deggendorf bereits auf Englisch gelehrt wurde. Für die Essays habe ich mir auch einen Princeton Review Ratgeber gekauft, in der ausführlich beschrieben wird, wie man die Essays am besten schreibt. Den Business Schools ist es sehr wichtig, ehrgeizige und erfolgreiche Absolventen hervorzubringen - nicht zuletzt weil die Rankings auch durch die zukünftigen Gehälter der Absolventen bestimmt werden. Ich glaube, das Wichtigste bei den Aufsätzen ist, dass man zeigt, warum man den MBA macht und darstellen kann, wie der MBA die eigene Karriere vorantreibt.

Hast du ein Stipendium bekommen?

Ich habe ein Stipendium von der Universität selbst bekommen - das belief sich auf etwa 10% der Studiengebühren. Beim DAAD hatte ich mich zwar beworben, aber leider habe ich eine Absage bekommen.


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