MBA-Erfahrungsberichte

MBA-Studiums an der HKUST: Pros und Cons

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Campus der HKUST

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Was ist dir besonders positiv bzw. negativ aufgefallen?

Die eigene Entwicklung wird durch die Internationalität sehr gefördert. Zudem bin ich der Meinung, dass Hong Kong die beste Stadt ist, um sich über die asiatischen Wachstumsmärkte zu informieren, was natürlich einen großen Pluspunkt darstellt. Überzeugt hat mich auch die Qualität der Vorlesungen in Hong Kong im Vergleich mit Chicago. Chicago ist ja bekannt für Nobelpreisträger und herausragende Persönlichkeiten und Koryphäen. Trotzdem konnte die HKUST in der Qualität der Ausbildung durchaus mithalten.

Als negativ kann man die Größe der Universität betrachten. Zwar ist der intime Kontakt mit den Kommilitonen sehr förderlich für das Zusammengehörigkeitsgefühl, jedoch kann man mit 70 bis 90 Studenten nicht so viele Recruiter auf den Campus locken. Verstärkt wird das durch die Tatsache, dass das MBA-Programm erst in den 90er Jahren gestartet wurde. Es ist prächtig entwickelt, hat einen guten Ranking-Platz, aber die großen Business Schools aus den USA haben eben den Vorteil, dass in jedem wichtigen Unternehmen Alumna von ihnen sitzen. Dieses Netzwerk ist bei kleineren Business Schools natürlich nicht in gleichem Maße vorhanden.

Bibliothek der HKUST

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Kannst du eine bestimmte Empfehlung aussprechen für angehende HKUST-Studenten?

Man sollte sich überlegen, ob man nicht vor dem Studium einen längeren Chinesischkurs absolvieren möchte. Dabei ist es nicht ausschlaggebend, ob man die Sprache gleich fließend beherrschen will und ein ganzes Jahr einplant oder einfach ein paar Monate lernt. Chinesisch lernt man nicht über Nacht und es ist von Vorteil so früh wie möglich anzufangen. Man könnte z.B. ein paar Monate nach Peking gehen und sich mit der Sprache auseinandersetzen. Für einen guten Start ins MBA-Studium lohnt sich dieser Gedanke auf jeden Fall. Schwierig wird es hingegen, wenn man versucht, die Sprache neben dem MBA zu erlernen, da hier die Zeit oft fehlt. Hat man jedoch ein paar Monate erste Erfahrungen gesammelt, kann man den Smalltalk mit den einheimischen Studenten auch auf Mandarin führen und somit besser am Ball bleiben, als wenn man gerade vor ein paar Wochen begonnen hätte. Außerdem kann man gleich noch einen guten Eindruck hinterlassen. Die Lebenshaltungskosten in Peking sind auch nicht ganz so hoch: Mit 1.000 Euro pro Monat müssten sowohl Miete, Essen, etc. als auch Privatlehrer (Stundenlohn etwa 6 Euro) bezahlt sein. Ob man 60.000 oder 66.000 Euro ausgibt, bleibt sich (bis auf den Einkommensausfall) auch fast gleich.

Würdest du dein Studium nochmal machen?

Auf jeden Fall!

Wolfgang, vielen Dank für das aufschlussreiche Gespräch.

Das Interview führte Benjamin Küster für squeaker.net (2010).

Homepage der HKUST

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Inhalt

  1. Einleitung: HKUST Hong Kong
  2. Die Bewerbung: GMAT, TOEFL, Essays, Kosten
  3. MBA-Studiums an der HKUST: Pros und Cons

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