Stipendien-Bewerbung

Lebenslauf und Motivationsschreiben

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Lebenslauf

Erstelle deinen Lebenslauf für deine Bewerbung auf ein Stipendium bzw. bring ihn auf den neuesten Stand. Markiere dann die Stationen, die für ein Stipendium besonders relevant sind. Anhand dieser wesentlichen Punkte strukturierst du dein Motivationsschreiben. Inhaltliche Überschneidungen zwischen den beiden Dokumenten werden sich daher nicht vermeiden lassen. Mach dir beim Schreiben jedoch bewusst, dass der Lebenslauf sich mit Vergangenem beschäftigt, das Motivationsschreiben hingegen mit Blick auf die Zukunft verfasst sein sollte.

Tabellarischer Lebenslauf

Eine persönliche Akzentuierung ist bei der Bewerbung für ein Stipendium wichtiger als eine strenge thematische oder chronologische Ordnung. Beim  tabellarischen Lebenslauf  liegt die Würze in der Kürze! Verzichte trotzdem nicht darauf, Aktivitäten und Leistungen anzuführen, die für ein Unternehmen unerheblich sind, aber eine Stiftung für dich begeistern könnten. Wenn du gründlich nachdenkst, fallen dir bestimmt Beispiele für dein gesellschaftliches Engagement ein, z. B. die Organisation der Ferienfreizeit, die Planung der Stufenfahrt oder deine Arbeit für die Schülerzeitung.

Ausführlicher Lebenslauf

‚Ausführlicher‘ Lebenslauf heißt in diesem Fall nicht länger als 2-3 DIN A4-Seiten, beachte jedoch die speziellen Anforderungen deines Förderers zu Länge und Textformatierung. Nutz beim Schreiben den roten Faden deines tabellarischen Lebenslaufs als Gliederungshilfe. Im besten Fall lässt sich aus dem ausführlichen Lebenslauf deine Motivation für bisherige Leistungen und Aktivitäten ablesen. Welchen Herausforderungen stellt sich der Bewerber, warum und wie geht er sie an? Das wollen die Förderer hier von dir erfahren. Die Beschreibung deiner Laufbahn soll deine Qualifikation und persönliche Eignung für die angestrebte Förderung untermauern. Gibst du als Ziel zum Beispiel einen sehr guten Studienabschluss an, kannst du deine Motivation durch hervorragende Schulnoten belegen.

Stell deine persönliche Entwicklung authentisch dar – dazu gehören auch Rückschläge und ein gesundes Maß an Selbstreflexion. Interessante Brüche in deiner Laufbahn wecken die Neugier der Förderer, wenn du sie plausibel begründest. Dass du frühere Schwierigkeiten gemeistert hast, spricht für dich. Ein Bewerber ohne Ecken und Kanten wirkt unglaubwürdig und wird spätestens beim 
Auswahlgespräch auffliegen.

Motivationsschreiben

Das Motivationsschreiben ist das Herzstück deiner Bewerbung für ein Stipendium. Es könnte deine Eintrittskarte für das persönliche Auswahlverfahren sein! Auf ein bis maximal 2 DIN A4-Seiten musst du deine Bewerbung kurz und präzise begründen. Manchmal ist dieses Schreiben ein Bestandteil des Anschreibens, manchmal ein selbständiger Teil. Bitte beachte auch hier die Anforderungen für das Förderprogramm deiner Wahl. Zeig der Stiftung oder dem Unternehmen in diesem Schreiben, dass du die Vorteile des Stipendiums kennst und diese für alle gewinnbringend nutzen wirst. Du solltest einen Blick in die Zukunft wagen und erkennen lassen, dass du mit deinem Förderer an einem Strang ziehst: Wofür willst du dich engagieren? Inwiefern würdest du deine Fähigkeiten in die Stiftungsarbeit einbringen bzw. durch die Förderung noch erweitern? Was sind deine (beruflichen) Ziele und welche Überzeugungen stehen dahinter? Erstell am besten ein Mind Map, um klare Antworten auf diese Fragen zu finden. Für eine sinnvolle Gliederung deines Motivationsschreibens findest du hilfreiche Tipps im Insider-Dossier "Der Weg zum Stipendium".


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