Deutsche Bank (Corporate Finance Advisory)

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Art des Erfahrungsberichts:Unternehmen/ Praktikum
Unternehmen: Deutsche Bank
Stadt: Frankfurt am Main
Position: Praktikant
Beginn oder Zeitraum: Juni - September 2003

Erfahrungsbericht Zusammenfassung Deutsche Bank

Gesamtfazit

Für ein Praktikum würde ich auf jeden Fall nochmal hingehen. Ob ich fix in diesem Bereich arbeiten möchte weiß ich noch nicht genau. Wenn man im M&A arbeitet, opfert man zumindest 6 Jahre seines Lebens. In diesen hat man praktisch keine Freizeit, kein Privatleben und wahrscheinlich auch keine Freundin/keinen Freund. Es muss jeder für sich entscheiden, ob man bereit ist dies alles aufzugeben.

Pro
Arbeitsklima Gehalt Tätigkeiten
Contra
Wenig Schlaf Keine Freizeit
Gesamtbewertung
 

Beschreibung der Arbeit

Der Arbeitstag begann zwischen 9.00 und 9.30. Mittagessen war ich meistens zwischen 12.30 und 13.30. Manchmal aber auch erst um 16.00 oder noch später! Um 19.30 oder 20.00 wurde zusammen zu abend gegessen - auf kosten der Bank. Danach ging die Arbeit bis ca. 2.00 weiter.
In den ersten 1,5-2 Wochen hatte ich relativ wenig zu tun: Research, Company Profiles und ein Benchmarking für verschiedene Unternehmen. Danach hatte ich das Glück an einem Pitch zu arbeiten aus dem zwei Transaktionen wurden. So waren meine Aufgaben danach abwechslungsreicher als das der meisten Praktikanten. Unter anderem musste ich comparable companies und comparable transactions Analysen, sowie eine RNOA Analyse erstellen. Daneben standen natürlich auch die üblichen Intern Tätigkeiten wie Research und Präsentationen erstellen auf dem Plan. Außerdem arbeitete ich mit einem Analyst am Modelling mit (DCF, LBO, Accretion/Dilution).
Zusätzlich verfasste ich jede Woche einen dreiseitigen Equity Report für eine Firma.
Die Tätigkeiten waren sehr interessant und ich habe während dem Praktikum sehr viel Neues gelernt. Nach dem Praktikum konnte ich die Zahlen aus den Annuals der Firmen auswendig aufsagen. :-)
Wer ins Investment Banking, insbesondere ins M&A, gehen will sollte sich auf sehr lange Arbeitstage einstellen. Im Schnitt arbeitete ich 90 Stunden pro Woche, vor Mitternacht bin ich praktisch nie aus dem Büro gekommen und ich musste fast jedes Wochenende ins Büro. Sogar sonntags arbeitete ich desöfteren über 10 Stunden. Man sollte relativ wenig Schlaf benötigen (4-5 Stunden sollten reichen), wenn man diesen Job machen will. Ein anderer Praktikant hat sogar Koffeintabletten genommen!!! Für ihn war es bestimmt nicht das Richtige. Allerdings ist mir gesagt worden, dass es bei mir eine Ausnahmesituation war wegen dem Deal. Normalerweise ist das Arbeitspensum geringer.

Lernerfahrung und persönliche Entwicklung
 

Gehalt
 

Atmosphäre - Deutsche Bank

Atmosphäre

Die Atmosphäre war sehr angenehm. Man war sofort mit jedem per du. Man konnte jeden Fragen, wenn man etwas nicht wusste.

Diese Persönlichkeit passt ins Unternehmen

Man sollte zumindest ein Grundverständnis für accounting und valuation haben. Außerdem sollte man schnell und viel lesen können. Das Wichtigste sind aber sicherlich Excel-Kenntnisse.
Man sollte ehrgeizig und ausdauernd sein, außerdem sollte man wenig Schlaf benötigen. Wenn man fix in diesem Bereich arbeitet muss man sich vorher überlegen, wieviel man bereit ist von seinem Privatleben zu opfern. Eine Beziehung neben dem Job ist sehr, sehr schwer zu führen.

Empfehlung

http://career.deutsche-bank.com/ Direkt kann man sich an Monika Lehnert wenden: monika.lehnert@db.com

Kooperation untereinander
 
Karrieremöglichkeiten
 
Spaß
 
Unternehmenskultur
 
Unternehmensumfeld
 

Branche

Finance - Banken

Unternehmens-Bereich

Bankwesen

Die Stadt

Stadtbericht

Meine Wohnung habe ich online gefunden. War qualitativ ziemlich schlecht und für wiener Verhältnisse sehr teuer, aber sie war direkt im Zentrum, nur ca. 10 min. von der Deutschen Bank entfernt.
Die Stadt selbst ist ziemlich schön. Am Abend trifft man aber nur Banker, Berater und Anwälte an.

Bewertung Stadt
 

Das Interview

Beworben für

Praktikum

Erfolgreich?

Ja

Ablauf des Interviews

Grundsätzliches zu einem Acquisitionsprozess, zum DCF Modell. Accretion/dilution berechnen. Besonderheiten bei der Bewertung von Banken. Worauf muss ich bei einer Marktanalyse achten. Kriterien bei der Bewertung von Konkurrenten. Warum gibt es Goodwill? Wie kann man ihn vermeiden? Wie wird er behandelt?

Stärken/Schwächen. Was motiviert mich. Warum will ich ins Investment Banking. Was habe ich aus meinen bisherigen Praktika mitgenommen.


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