Erfahrungsbericht

KPMG (Audit Corporate und Audit Financial Services)

Unternehmen

KPMG

Job-Titel

Unternehmen/ Praktikum

Standort

Hannover

Zeitraum

Juli - August 2014

Position

Praktikant

Bewertung von

Anonym

Gesamtbewertung

Lernerfahrung und persönliche Entwicklung

5

Arbeitsatmosphäre

5

Wie interessant waren die Aufgaben?

4

Gesamtfazit

Das Praktikum hat mir persönlich eine Menge gebracht. Ich habe unglaublich viel fachliche und soziale Kompetenzen dazu gewonnen. Mein Zeitmanagement und meine Arbeitsorganisation haben sich deutlich verbessert und ich konnte Einblicke in verschiedene Firmen gewinnen. Teamarbeit und Kooperation untereinander waren auch einwandfrei. Im Sommer ist die Work-Life-Balance ebenfalls sehr gut.

Beschreibung der Arbeit

Wahrend meine Praktikums, war ich in zwei verschiedenen Bereichen der Wirtschaftsprüfung bei KPMG beschäftigt: Zum einen im Audit Corporate, welches große und mittelständische Industrieunternehmen prüft und zum anderen im Audit Financial Sercvices, in welchem Banken und Versicherungen geprüft werden. Insgesamt war ich so auf ungefähr 5 unterschiedlichen Projekten eingesetzt. Generell ist es so, dass KPMG Praktikanten als Kollegen behandelt und diese auch so beim Kunden vorgestellt werden. Es soll zwar regionale Unterschiede in Bezug auf das Arbeitsklima bei KPMG geben, jedoch habe ich in Hannover eine äußerst positive Atmosphäre erleben können. Die wichtigen und anspruchsvollen Tätigkeiten werden von den Vorgesetzten behandelt, da diese mehr Fachwissen mitbringen. Die weniger anspruchsvollen Aufgaben, wie die Überprüfung interner Aufzeichnungen, Abgleich von Einträgen in verschiedenen IT-Systemen, werden dann von Praktikanten übernommen. Die Unternehmen erstellen gemäß den internationalen Rechnungslegungsstandards Quartals- und Haljahresabschlüsse, welche von KPMG im Rahmen von sogenannten Reviews geprüft werden. Die richtigen Jahresabschlüsse kommen dann im Winter, deshalb muss man in diesem Zeitraum auch eher Überstunden einplanen. Dafür lernt man das wirkliche Tagesgeschäft besser kennen und erhält authentische Einblicke. Ich habe mich während des Praktikums auch eigenständig über Derivate informiert - was super interessant war. Das lernt man so im Studium nicht und ist für später hilfreich.

Durchschnittliche Arbeitszeit

40 Stunden pro Woche

Atmosphäre

Die Atmosphäre in Hannover war sehr sehr positiv. Es gibt regionale Unterschiede zwischen den Standorten - falls einem das wichtig ist, sollte man sich vorher erkundigen. Die Mitarbeiter waren alle nett und hilfsbereit und auch verständnisvoll, falls man mal Fragen hatte oder Hilfe brauchte. Auch ohne wirkliche Vorkenntnisse wird einem alles mit Geduld neben dem eigenen Arbeitspensum erklärt, das ist nicht selbstverständlich.

Diese Persönlichkeit passt ins Unternehmen

Wer in das Unternehmen passt ist sehr diversifiziert, da auch die Abteilungen sehr unterschiedlich sind. Advisory und Audit sind sehr unterschiedlich; Mitarbeiter im Audit sind eher zahlenaffin, quantitativ-denkend, können Zahlen schnell überblicken, arbeiten gründlich und erkennen Trends. Auf das Praktikum habe ich mich regulär beworben und bekam schnell eine Einladung zu einem Gespräch mit zwei Personen. Es gab viele und auch provokante Fragen - mal locker, mal nicht. Fachfragen sollte man auf jeden Fall beantworten können (z.B. HGB, IFRS), aber auch die eigene Motivation erläutern können. Wie oben bereits erwähnt, werden Praktikanten für den Winter eher gebraucht. Deshalb kann es durchaus vorkommen, dass man aufgrund mangelnder Arbeit als Praktikant im Sommer abgelehnt wird. Das heißt dann aber nicht, dass man nicht grundsätzlich interessant wäre, sondern, dass die Chancen im Winter höher sind.

Branche

Wirtschaftsprüfung

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