Erfahrungsbericht

Simon-Kucher & Partners (Tourismus, Telekommunikation, Transport)

Unternehmen

Simon-Kucher & Partners

Job-Titel

Unternehmen/ Praktikum

Standort

Köln

Zeitraum

März - Juli 2011

Position

Praktikant

Bewertung von

Nin...

Gesamtbewertung

5

Lernerfahrung und persönliche Entwicklung

5

Arbeitsatmosphäre

5

Wie interessant waren die Aufgaben?

4

Kooperation untereinander

5

Karrieremöglichkeiten

5

Spaß

5

Unternehmenskultur

5

Environment

4

Gesamtfazit

Insgesamt habe ich sehr viel gelernt. Es war interessant, den Berater-Beruf in der Praxis zu sehen. Als Praktikant war ich volles Teammitglied und hatte meist spannende Aufgaben. Die Atmosphäre war locker und angenehm und ich habe mich sehr wohl gefühlt.

Beschreibung der Arbeit

Ich habe am normalen Berufsalltag eines Beraters teilgenommen, d.h. ich war immer mit beim Kunden vor Ort und habe das Team bei sämtlichen anfallenden Aufgaben unterstüzt. Natürlich musste ich als Praktikant oft unterstützende Recherchen durchführen, aber das war nicht meine Hauptaufgabe. Ich habe genau wie die anderen Berater Daten analysiert (z.B. Marktforschungsergebnisse oder Key Performance Indikatoren vom Kunden), Präsentationen vorbereitet und Ideen zur Verbesserung des Kunden-Produkts gesucht.
Insgesamt habe ich einen super Einblick in die Arbeit eines Beraters bekommen und es war für mich besonders spannend auch an den Terminen mit dem Kunden teilzunehmen. Ich habe mich die ganze Zeit über wie ein vollwertiges Teammitglied gefühlt.

Durchschnittliche Arbeitszeit

45 - 55 h

Stunden pro Woche

Karrieremöglichkeiten

Man beginnt als normaler Berater, nach einiger Zeit wird man als Projektleiter eingesetzt. Die höchste Rangstufe ist der Partner. In dieser Position betreut man mehrere Projekte gleichzeitig und ist viel mit Akquise beschäftigt. Genauere Infos stehen auf der Website.

Atmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre bei SKP ist sehr angenehm. Im Gegensatz zu anderen Beratungen ist keine "Ellenbogenmentalität" zu spüren, stattdessen sind alle sehr offen und freundlich. Während des Projekts wird immer im Team gearbeitet, jeder hat bestimmte Aufgaben und Zuständigkeiten, aber wenn mal etwas nicht so gut klappt oder man Probleme mit einer Aufgabe hat, kann man das auch offen sagen und die anderen unterstützen einen.

Diese Persönlichkeit passt ins Unternehmen

Man sollte offen und flexibel sein, da man sich die Projekte nicht aussuchen kann und dementsprechend nicht nur in der "Wunschindustrie" oder beim "Wunschkunden" arbeitet. Außerdem muss man natürlich professionell und höflich sein - besonders, wenn man beim Kunden ist. Zuverlässigkeit und Zielstrebigkeit sind für die Teamarbeit sehr wichtig und man sollte immer sehr genau arbeiten und einen Blick für Details haben.

Empfehlung

Vor der Bewerbung würde ich mich nochmal die Website anschauen und für das Interview ein paar Cases und Brainteaser üben.

Branche

Consulting - Management Consulting

Unternehmens-Bereich

Beratung, Marketing

Die Stadt

Stadtbericht

Köln ist eine sehr lebenswerte Stadt. Auf den ersten Blick zwar nicht schön, aber es gibt sehr nette Ecken, die Leute sind nett und vor allem die Studentenviertel sind empfehlenswert. Hier gibt es viele Kneipen, Bars und Restaurants.

Bewertung Stadt
 

Das Interview

Beworben für

Praktikum

Erfolgreich?

Ja

Schwierigkeit der Bewerbung
 

Bewerbungsprozess

1. Anschreiben und CV einsenden
2. Einladung zum Vorstellungsgespräch
3. 2 jeweils 1-stündige Gespräche mit Beratern; 1 kürzeres Gespräch mit einem Partner

Ablauf des Interviews

In den Gesprächen mit den Beratern stellt man sich erst selbst vor, erzählt von seinem Lebenslauf etc.
Anschließend gibt es einen Case zu lösen. Dabei kommt es auf eine gute Auffassungsgabe und die üblichen mathematischen und betriebswirtschaftlichen Fähigkeiten an (Kopfrechnen, Prozentrechnen, Ableitungen bilden, Modelle wie 4Ps, Porter's 5 Forces, etc.).
Es kann auch vorkommen, dass Schätzfragen gestellt werden, z.B. wie viele Tankstellen gibt es in Deutschland. Hierbei muss man zeigen, dass man eine halbwegs passende Vorstellung von verschiedenen Größen hat und mit diesen Zahlen muss man dann sinnvoll weiter rechnen (z.B. wie viele km Autobahn gibt es in D, in welchem Abstand von einander stehen die Tankstellen, wie viele Tankstellen gibt es in den Städen pro Einwohnerdichte,...)
Zuletzt hat man dann die Möglichkeit noch eigene Fragen zu stellen.
Die Atmosphäre ist für ein Bewerbungsgespräch relativ locker, die Interviewer reiten nicht auf den Sachen rum, die man nicht gut beantworten konnte etc. Insgesamt fand ich die Gespräche sehr fair.

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