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ESG begleitet mich auch unterbewusst

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Consulting for Women
15.03.2024
Köln
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Im Interview mit Ole Bekaan von Mazars.

Ole Bekaan ist seit Oktober 2022 im ESG Team bei Mazars in Berlin beschäftigt. Seinen Fokus auf Nachhaltigkeit hat er schon im Masterstudium General Management mit dem Themengebiet nachhaltige Mobilität und Transportwesen gelegt.

Welche Bestrebungen existieren, um Mazars nachhaltiger zu machen?

Als Teil der Strategie “Growing with purpose” hat Mazars seine Nachhaltigkeitsstrategie an den 17 Sustainable Development Goals der UN ausgerichtet. Außerdem hat unser Unternehmen ein Umweltmanagementsystem nach ISO 14001 eingeführt und sich dieses zertifizieren lassen. Neben diesen Maßnahmen ist Mazars dem UN Global Compact und der Sience Based Targets Initiative beigetreten und hat so die Grundlage für seine Net-Zero-Ziele gelegt. Konkret bedeutet das, dass wir dazu beitragen wollen, die globale Erderwärmung auf 1,5° C zu reduzieren.

Bietet Mazars Beratungsdienstleistungen an, um Unternehmen dabei zu helfen, nachhaltiger zu werden?

Wir bieten sowohl über die Service Line Consulting und das Sustainability Team als auch durch interdisziplinäre Teams verschiedener Service Lines Beratungsdienstleistungen an, die Unternehmen genau darin unterstützen. Art und Umfang der jeweiligen Beratungsdienstleistungen orientieren sich immer an den Mandant:innen und deren individuellen Bedürfnissen. Neben klassischer Beratung zu Nachhaltigkeitsfragen wirken wir aber auch bei der Prüfung von Nachhaltigkeitsberichtserstattungen mit – häufig in Zusammenarbeit mit Kolleg:innen aus der Service Line Audit.

"Art und Umfang der jeweiligen Beratungsdienstleistungen orientieren sich immer an den Mandant:innen und deren individuellen Bedürfnissen."

Welche Projekte im sozialen Engagement unterstützt Mazars?

Wir unterstützen verschiedene Initiativen und Projekte aus den Bereichen Soziales, Bildung und Kultur. Mitarbeiter:innen werden ermutigt, sich ehrenamtlich zu betätigen und dabei auf die eigene fachliche Expertise zurückzugreifen. So überprüfen wir zum Beispiel die Rechnungen oder Jahresabschlüsse von Institutionen aus unterschiedlichen Bereichen pro bono.
Neben der kontinuierlichen Unterstützung gibt es natürlich noch anlassbezogene Hilfe: Als letztes Jahr der Krieg in der Ukraine ausgebrochen ist, gingen wir gezielt auf Bedürfnisse unserer Kolleg:innen vor Ort und deren Familienangehörigen ein, um möglichst schnell zu helfen. Mit einer großangelegten Spendensammelaktion konnten wir auch finanziell Unterstützung leisten.

Wie können Mitarbeiter:innen bei sozialen Projekten mitwirken?

Engagement in sozialen Projekten ist für Mitarbeiter:innen von Mazars keine Verpflichtung. Die Zahl der verschiedenen Arbeitsgruppen in den unterschiedlichsten Themengebieten, ehrenamtliche Arbeit und auch die Weitergabe von Wissen in universitären Kooperationsprojekten spricht jedoch für sich selbst. Kolleg:innen können so ihre eigenen Ideen bspw. alle zwei Wochen in einem Nachhaltigkeitscall austauschen, neue Ziele stecken und bereits Erreichtes eruieren. Dabei sind Mitarbeiter:innen aller Service Lines in diesem Austausch willkommen und es ist besonders diese Vielfalt an persönlichen und fachlichen Hintergründen, die häufig zu interessanten und ungewöhnlichen Ansätzen führt.

Welche Netzwerke für Diversität existieren bei Mazars?

Mazars hat bereits vor einiger Zeit die Bedeutung von Diversität für sich und seine Mandant:innen entdeckt und weiß, welche Vorteile ein breit gefächerter Ansatz zur Förderung verschiedener Interessengruppen hat. Mazars konzentriert sich in seiner Förderung von Diversität und Inklusion im Unternehmen nicht nur auf einzelne Teilaspekte und Prestigeprojekte, sondern versucht mit einem ganzheitlichen Ansatz alle Mitarbeiter:innen teilhaben zu lassen. Durch Angebote wie den Women Development Day, unserer Teilnahme am Voiio Programm zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie, oder Awareness Trainings ist es das Ziel von Mazars, Diversität im Unternehmen noch weiter zu stärken.

Wie “fair” ist die Beratungsbranche wirklich?

Wenn ich mir die Projekte und Initiativen anschaue, die in den letzten Jahren in Deutschland, aber auch global angestoßen wurden, dann bin ich überzeugt, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. Natürlich gibt es dennoch auch weiterhin Handlungsbedarf auf vielen Ebenen. Sei es die Repräsentation von Frauen in Führungspositionen, die Mazars bspw. in den kommenden Jahren schrittweise erhöhen möchte, oder auch Fragen der Lohntransparenz. Hier sollten und hier werden sich nach meiner Einschätzung in den kommenden Jahren noch weitere Veränderungen ergeben. 

Wo spürst du ESG in deinem Arbeitsalltag?

ESG begleitet einen teilweise bewusst auf Mandant:innenprojekten, bei denen man sich mit konkreten Fragestellungen zum Themengebiet auseinandersetzt, teilweise aber auch ganz unbewusst, wenn ich mir z.B. morgens den ersten Fairtrade-Kaffee hole auf der Arbeit hole oder ich mit meinem Jobticket zur Arbeit fahre. Entziehen kann man sich der Thematik auf jeden Fall nicht mehr und das ist denke ich auch sehr gut so.

Aktuelles aus unserem Magazin:
Fr., 15.03.2024
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