Der SQUEAKER Ratgeber

Gap Year

Gap Year: Diese Möglichkeiten hast du

Ein Gap Year kann dir sowohl persönlich als auch karrieretechnisch einen großen Mehrwert ermöglichen. Mit einer bewussten Planung wird dieses Jahr für dich zum vollen Erfolg! squeaker.net erklärt dir, was du dabei beachten solltest.

Nach monatelangem Schreiben ist es geschafft: Endlich den Bachelor in der Tasche! Das Lernen hat ein Ende! 
Oder doch nicht?

Schließlich ist mit dem Bachelor allein noch kein Blumentopf zu gewinnen; die meisten Top- Unternehmen hätten gerne einen Absolventen mit Master-Abschluss. Es scheint also, als ob du keine Verschnaufpause bekommst.

Doch zum Glück gibt es einen dritten Weg: Immer mehr Studenten schieben mittlerweile ein sog. „Gap Year“ ein – ein Jahr, in dem man sich mal bewusst um andere Dinge als Lehrbuchinhalte kümmert. Und das Beste daran: Dieses Gap Year verhunzt dir nicht den Lebenslauf. Unternehmen bevorzugen sogar Bewerber, die ein sinnvoll genutztes Gap Year vorweisen können!

Was macht man während eines Gap Years?

Es gibt fast unendlich viele Möglichkeiten, wie man sein Gap Year ausfüllen kann. Die folgende Liste bietet dir einen schnellen Überblick: 

Klassische Gap Year – Aktivitäten:

  • Firmenpraktikum
  • Firmenpraktikum im Ausland
  • Teilnahme an einem speziellen Gap Year – Programm (z.B. von Roland Berger)
  • Sprachkurs im Ausland
  • Volunteering (freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr; Entwicklungszusammenarbeit im Ausland)
  • Work & Travel – Programme
  • Au-pair-Jobs
  • Für Abiturienten: Studium Generale, z.B. am Leibniz Kolleg in Tübingen oder am Salem Kolleg
 

Das heißt aber nicht, dass du auf diese Optionen beschränkt bist!
Du hast ein Skillset, dass du unterrichten kannst? Dann werde doch ein Jahr lang Fußballlehrer an einer Schule für benachteiligte Kinder in Südafrika! Oder erkunde als Tauchlehrer die besten Riffs vor den Philippinen!

Lass dich online und im Bekanntenkreis von den Gap Year – Geschichten anderer inspirieren und gestalte dein Gap Year nach deinen Vorstellungen. Ein unkonventionelles Gap Year kann später beim Vorstellungsgespräch DAS Alleinstellungsmerkmal sein. 

 

Warum sollte ich ein Gap Year absolvieren?

  1. Jeder braucht mal eine Pause
    Das Bachelorstudium ist kein Zuckerschlecken; viele Studiengänge sieben zu Beginn radikal aus. Um hier nicht auf der Strecke zu bleiben, sind Nachtschichten beim Lernen vorprogrammiert. Wer das durchhält, braucht nach dem Bachelor endlich mal Zeit zum Durchschnaufen. Nimm dir diese Zeit. 
  2. Sammle Praxiserfahrung
    Noten sind nicht alles: Unternehmen wollen Absolventen, die bereits Arbeits- und Lebenserfahrung mitbringen. Ein Gap Year ist die ideale Möglichkeit, um solche Erfahrungen anzuhäufen. Egal ob du bei Daimler im HR Bewerbungsgespräche führst oder in Texas auf der Ranch Pferde bändigst – die Praxis macht’s. 
  3. Orientiere dich neu
    Nicht jeder weiß nach dem Abi oder dem Bachelor schon hundertprozentig, wo die Reise hingehen soll. Damit du nicht eines Tages aufwachst und feststellst, dass du das Falsche studiert hast, mach dir erstmal klar, was du willst. Absolvier z.B. ein einjähriges Studium Generale, dass dir einen Einblick in ganz unterschiedliche Studienfächer verschafft. Oder absolviere ein Praktikum, um herauszufinden, ob die Berliner Startup -Szene wirklich dein Ding ist. Wer sein Ziel kennt, kann viel leichter darauf zugehen. 
  4. Lerne eine neue Sprache
    Nichts erweitert den eigenen Horizont so sehr, wie das Erlernen einer weiteren Sprache: Plötzlich erhältst du Einblicke in eine neue Kultur, die dir bisher nicht offenstand. Ganz zu schweigen davon, dass im Zeitalter der globalisierten Wirtschaft jede weitere Sprache ein Riesenplus ist.

Wann ist der beste Zeitpunkt für ein Gap Year?

Es gibt zwei optimale Zeitpunkte für ein Gap Year:

  1. Direkt nach dem Abi, vor Beginn des Bachelorstudiums
  2. Direkt nach dem Bachelor, vor Beginn des Masterstudiums
 

Beide Zeitpunkte sind völlig unproblematisch, d.h. du musst mit keinen kritischen Blicken des zukünftigen Personalers rechnen, weil du ein Zwischenjahr eingeschoben hast. Das gilt umso mehr, wenn du dein Gap Year sinnvoll genutzt hast, z.B. im Ausland Spracherfahrungen gesammelt hast.


Ein Gap Year mitten im Studium ist dagegen weniger sinnvoll: Hier erzeugst du schnell den Eindruck, von deinem eingeschlagenen Weg nicht überzeugt zu sein. Warte also lieber den ersten Abschluss ab, bevor du dir eine Auszeit nimmst.

Entscheide, was du machen willst

Okay, du bist jetzt überzeugt: Ein Gap Year ist genau das Richtige für dich. Aber wie gehst du jetzt weiter vor? Der erste Schritt besteht darin, dass du eine Auswahl triffst: Was will ich während meines Gap Years machen? Wir erläutern im Folgenden im Detail, welche Möglichkeiten du hast und wer die richtigen Ansprechpartner sind. Man muss ja nicht immer alles selbst herausfinden.

Die elegante Variante: Ein spezielles Gap Year – Programm

Es gibt mittlerweile mehrere deutsche Gap Year – Programme; das prestigeträchtigste davon ist gapyear-programm.de. Hier kannst du dir aus 5 Spitzenunternehmen (Bertelsmann, Allianz, Project A, Henkel, McKinsey) einen individuellen Praktikumsmix zusammenstellen. Aber damit nicht genug: Im Anschluss an die Praktika bietet sich auch noch die Möglichkeit, eine Volunteering-Phase anzuhängen oder eine Weltreise zu machen. Hier hast du wirklich alles mit dabei – für maximale Durchschlagskraft deines Lebenslaufes!

Auch die Bewerbung gestaltet sich einfach, um Erfahrungen bei mehreren Unternehmen zu sammeln – das spart dir Zeit und Nerven. Auch sind die Praktika vergütet, so dass du dich nicht um deine Finanzierung sorgen musst. Wer es schafft, das Auswahlprogramm zu überstehen, hat also eine Gap Year – Ideallösung gefunden! Beachte aber: Das Programm startet nur einmal pro Jahr, es gibt also Bewerbungsfristen.

Für Individualisten: Die Gap Year – Suchmaschine

Wer sein Gap Year komplett eigenständig planen möchte, tut dies am besten mit der speziellen Gap Year – Suchmaschine auf gapyear.com. Die übersichtlich aufgebaute Suchmaske lässt dich zunächst aus 3 grundsätzlichen Optionen („I want to travel the world”, „I want to volunteer overseas“ oder „I want to work abroad“) auswählen. Zahlreiche Verfeinerungsmöglichkeiten machen die Sache dann aber erst so richtig interessant: Du kannst Länder auswählen, Praktikatypen festlegen, nach Reisearten weitersortieren oder auch kulturelle Interessen angeben. Und das sind nur einige der Auswahlmöglichkeiten! gapyear.com spuckt dir dann die exakt auf dich zugeschnittenen Gap Year – Angebote aus – und das Angebot ist reichhaltig. Ein Traum für die Individualisten unter den Gap Year Nutzern. 

Volunteering – mit Fun für die gute Sache

Ein Klassiker unter den Gap Year – Aktivitäten: Bring dich für eine gute Sache ein! Soziales Engagement kann dabei ausgesprochen aufregend sein. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, an den exotischsten Orten dieser Welt Hilfsprojekte zu unterstützen. Egal ob du dich in der Schildkrötenfarm auf Sri Lanka einbringst oder in der Favela Straßenkids das Rechnen beibringst – Langweile kommt hier garantiert nicht auf!

Im Folgenden bieten wir dir einen Überblick über die wichtigsten Anbieter für Volunteering-Projekte während deines Gap Years.

Freiwilliges soziales Jahr (FSJ): In gemeinnützigen Einrichtungen wie Kindertagesstätten, Krankenhäusern oder Einrichtungen für behinderte Menschen hilfst du 6-18 Monate lang anderen Menschen im Alltag – ein Einsatz, auf den du mit Recht stolz sein kannst. Um dich zu bewerben, musst du mit einem anerkannten Träger Kontakt aufnehmen, der dir dann dabei hilft eine Einsatzstelle zu finden.
Beachte: Das FSJ beginnt meist zum 1. September. Während deines Einsatzes wird dir nur ein kleines Taschengeld vom jeweiligen Träger gezahlt – du solltest also über weitere Finanzierungsmöglichkeiten verfügen.

Bundesfreiwilligendienst (BFD): Die Nachfolgeeinrichtung zum abgeschafften Zivildienst; der BFD ähnelt dem FSJ, ist aber weniger stark auf soziale Projekte fokussiert. Du könntest als „Bufdi“ z.B. auch an einer Einrichtung für politische Bildung mitarbeiten. Außerdem gibt es beim BFD keine Altershöchstgrenze von 26 Jahren.

Freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ): Hier liegt der Schwerpunkt auf Umweltprojekten. Z.B. engagierst du dich in der Umweltbildung für Kinder, pflegst die Biotope von bedrohten Tierarten oder hilfst deinem Förster bei Waldarbeiten. Nach dieser Erfahrung hast du garantiert einen grünen Daumen!

World Wide Opportunities on Organic Farms (WWOOF): Öko geht auch im Ausland – beim WWOOF hilfst du gegen Kost und Logis bei der Bewirtschaftung von Biohöfen auf der ganzen Welt mit. Wer also schon immer ein Faible fürs Landleben hatte und dabei noch neue Kulturen kennenlernen möchte, ist hier richtig. Einzige Voraussetzung: Du musst bereit sein, jeden Tag bis zu 6 Stunden körperlich anstrengend zu arbeiten!

Freiwilligendienst „kulturweit“: Du willst im Ausland Gutes tun? Dann ist die Initiative „kulturweit“ der richtige Ansprechpartner für dich. Die gebotenen Möglichkeiten sind überwältigend: In der Mongolei Deutsch unterrichten, in Sambia die UNESCO unterstützen oder am Goethe-Institut in China mitarbeiten – alles geht. Beachte aber, dass die Vorlaufzeit hier länger ist als beim FSJ oder beim FÖJ; du musst die Anreise selbst organisieren, dich ggf. um Impfungen für das Zielland kümmern, eine Unterkunft organisieren usw. Dafür erlebst du dann ein Gap Year, wie es wohl wenige andere kennenlernen werden.

Freiwilligendienst „weltwärts“: Während bei „kulturweit“ der Fokus auf Kultur- und Bildungsprojekten liegt, konzentriert sich „weltwärts“ auf entwicklungspolitische Hilfe im Ausland. Hier ist vor allen Dingen praktisches Mithelfen gefragt: Einen Trinkwasserbrunnen für die Konso bauen, in der Dominikanischen Republik Möbel zimmern – es muss angepackt werden. Aber nach all dem Lernen ist das vielleicht genau die richtige Abwechslung für dich.

Eine Sprache im Ausland lernen

Ein weiterer Klassiker unter den Gap Year – Aktivitäten: Lerne eine neue Sprache in der Ursprungskultur! Schließlich sind Sprachkenntnisse ein Plus, das jeder Arbeitgeber gerne sieht. Warum also nicht mal in Buenos Aires ein Jahr lang das holprige Schulspanisch perfektionieren? Wahrscheinlich lernst du nachmittags beim Tangotanzen sogar mehr, als morgens am Sprachinstitut!

 

Der bekannteste Anbieter für Sprachreisen, und im Speziellen für Gap Year – Sprachreisen, ist ESL. Neben klassischem Sprachunterricht werden auch Kombikurse mit Firmenpraktika oder Volunteering offeriert; auch Kultur- und Sportprogramme gibt es. In jedem Fall dauern die Programme mind. 3 Monate oder länger. Fast immer können auch Sprachzertifikate erworben werden, die man gut im Lebenslauf anführen kann.

Eine Sprache alleine langt dir nicht? Du willst noch mehr aus deinem Gap Year herausholen? Dann ist ein Multi-Language-Jahr vielleicht die richtige Option für dich: Hier lernst du gleich mehrere Sprachen an verschiedenen Orten der Welt. Also z.B. 4 Monate Japanisch auf Okinawa, 4 Monate Englisch in Sydney und 4 Monate Russisch in St. Petersburg. Mehr Weltgewandtheit kann man einem zukünftigen Arbeitgeber nicht demonstrieren! Aber Vorsicht: Wer schon in der Schule Schwierigkeiten mit Sprachen hatte, sollte sich besser nur auf eine Sprache konzentrieren. Das Multi-Language-Jahr stellt höchste Anforderungen an Sprachgefühl und Gedächtnisleistung.

Für Backpacker: Work & Travel

Das Konzept hinter Work & Travel ist so einfach wie einleuchtend: Du finanzierst dir deine Backpacker-Reise durch ständiges Jobben im Zielland. Kellnern im Restaurant, Hotelgäste einchecken oder bei der Olivenernte mithelfen – überall gibt es unterwegs die Möglichkeit, die Reisekasse aufzufüllen. Klassische Work & Travel – Destinationen sind Australien, Neuseeland & Kanada, weil diese das sog. „Working Holiday Visum“ anbieten; das Visum erlaubt es dir, legal im Land zu arbeiten und zu reisen. Aber auch einige andere Länder bieten mittlerweile ähnliche Programme an, z.B. England und Chile.

Kinderlieb? Werde Au-pair!

Wer gut mit Kindern umgehen kann, sollte einen Au-pair – Aufenthalt in Erwägung ziehen. Ein Jahr lang lebst du im Ausland in einer Gastfamilie, betreust die meist jüngeren Kinder und hilfst im Haushalt mit. Im Gegenzug erhältst du Kost und Logis und ein kleines Taschengeld. 

 

Für die Organisation eines au pair – Aufenthaltes wendet man sich am besten an eine darauf spezialisierte Agentur, da es hier viel bei den Visabestimmungen zu beachten gilt. Die Agentur sollte auch sicherstellen, dass du nur in einer sorgfältig ausgewählten Familie unterkommst.

Für Abiturienten: Das Studium Generale

 Wenn du wie viele andere nach dem Abi nicht weißt, welches Studienfach das richtige für dich ist, dann ist ein Studium Generale die logische Antwort. Hier besuchst du ein Jahr lang Veranstaltungen in so unterschiedlichen Fachbereichen wie Medizin, Literaturwissenschaft, Philosophie oder Physik.So kannst du herausfinden, welches Fach wirklich zu dir passt. Die bekannteste Einrichtung für das Studium Generale in Deutschland ist das Leibniz Kolleg, das eng mit der Uni Tübingen kooperiert. Eine andere sehr gute Adresse ist das Salem Kolleg; hier steht das Thema Elitebildung noch etwas stärker im Vordergrund. Die Teilnehmer werden z.B. auch durch unterstützende Coachings auf ihre zukünftige Studien- und Karrierelaufbahn vorbereitet.

Es müssen nicht immer 12 Monate sein: Das Mini Gap-Year

Wer sich nicht so gerne seinen Auslandsaufenthalt mühsam selbst zusammen stellen möchte, ist bei den Profis der Aiesec Global Programme gut aufgehoben. Diese Programme dauern zwischen 6-12 Wochen und sind besonders vielseitig, so dass hier jeder fündig wird.

Im Rahmen des AIESEC Global Citizen Pogramm, kannst du zwischen den fünf Kategorien “Environment”, “Education”, “Culture, “Health” und “Social Entrepreneurship” wählen und damit den Schwerpunkt deiner Tätigkeit festlegen. Aiesec schlägt dir dabei schon ideale Reiseziele für die unterschiedlichen Tätigkeiten vor und informiert dich genau darüber, welche Qualifikationen du jeweils mitbringen solltest. Wer z.B. 6 Wochen eine kleine NGO im Programm “Social Entrepreneurship” unterstützen möchte, sollte weltoffen sein, sich für Entrepreneurship-Themen interessieren und landet dann wahrscheinlich in Italien, Brasilien oder Kolumbien.

Das AIESEC Global Talent Programm bietet dir hingegen die Möglichkeit durch ein 6-18 monatiges, bezahltes Praktikum in einem internationalen Unternehmen deine Auslands- und Arbeitserfahrungen zu erweitern. Gleichzeitig bietet Dir das Programm die perfekte Möglichkeit um in eine neue Kultur einzutauchen, deine Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern und in einem anspruchsvollen Arbeitsumfeld den Alltag in einem internationalen Unternehmen mitzugestalten. 

Das AIESEC Global Talent Up Programm bietet allen die nur für zwei bis drei Monate ein Praktikum suchen die ideale Lösung. In einer kleinen Firma mit lockerer Kultur und in chilligem Ambiente arbeitest du zusammen mit deinem Team an innovativen Produkten. Du tauchst in ein internationales Start Up ein und kannst dein Wissen aus dem Studium praktisch anwenden. Schwerpunktbereiche sind vor allem Marketing, Business und IT.

Die praktische Gap Year – Checkliste

Natürlich richtet sich die Planung deines Gap Years primär nach deiner gewählten Tätigkeit. Trotzdem gibt es in jedem Fall bestimmte Fragen, die du dir selbst frühzeitig stellen solltest, damit dein Gap Year zum Erfolg wird. Mit unserer praktischen Checkliste kannst du dir sicher, dass du nichts übersehen hast:

  • Steht die Finanzierung?
    Denk dran: Nicht für alle Gap Year – Aktivitäten wirst du auch ausreichend bezahlt. Es kann also notwendig sein, schon 1-2 Jahre vor dem Gap Year durch einen Nebenjob ein kleines finanzielles Polster zu schaffen. Berücksichtige außerdem: Während des Gap Years hast du in der Regel keinen Studentenstatus. D.h. viele Vergünstigungen fallen weg, deine Krankenversicherung kostet dich jetzt mehr und selbst die Monatskarte wird auf einmal teurer. Bist du bereits über 25, fällt auch das Kindergeld weg. Also lieber langfristig planen, statt später dumm dastehen!
  • Visum besorgt?
    In viele Länder kannst du nicht einfach als freiwilliger Helfer oder Praktikant einreisen – du brauchst zuerst ein spezielles Visum. Die Bearbeitungszeit für dieses Visum variiert je nach Zielland und Aktivität. Plane aber in jedem Fall mit mehreren Wochen! 
  • Impfungen erledigt?
    Für manche Länder musst du außerdem über bestimmte Impfungen verfügen, um einreisen zu dürfen. Kläre das rechtzeitig z.B. mit deiner Krankenkasse ab! 
  • Post weitergeleitet?
    In der Zwischenzeit nichts anbrennen lassen: Kümmere dich darum, dass deine Post weitergeleitet wird, z.B. an die Adresse deiner Eltern. Alternativ kannst du auch einen Cloudscanservice wie Dropscan in Anspruch nehmen. Schließlich willst du nicht verpassen, wenn die Zusage für den Masterstudiengang eintrifft! 
  • Das Masterstudium vorbereitet?
    Apropos Masterstudiengang: Irgendwann ist das Gap Year vorbei! Deshalb macht es Sinn, schon jetzt auch für den anschließenden Masterstudiengang vorzuplanen: Welche Fristen gibt es? Brauchst du vielleicht zeitaufwendige Gutachten von Profs, an die du im Ausland nicht rankommst? Im Idealfall hast du alle Unterlagen schon fertig, bevor du für dein Gap Year das Land verlässt.
  • Bonus-Tipp:
    Schreibe einen Blog um das meiste aus deinem Gap Year herauszuholen, und um den Kontakt zu deiner Familie und deinen Freunden nicht zu verlieren: Schreibe einen Blog über deine Erlebnisse im Ausland! Je nach Tonalität ist das sogar eine Möglichkeit, einen zukünftigen Arbeitgeber von dir einzunehmen. Ist der Blog nämlich professionell geschrieben und reflektiert deine Learnings, dann bekommt dein zukünftiger Chef das Gefühl, dich so noch besser kennenlernen zu können.