Patrick Zimmerlin ist 2018 mit einem Masterabschluss in Wirtschaftsingenieurwesen vom KIT als Associate Consultant bei Bain & Company eingestiegen. Im Interview erzählt er, warum Kunden seinen technischen Studienhintergrund schätzen.

Warum bist du als Ingenieur in die Managementberatung gegangen? 
„Meinen ersten Kontakt mit Bain hatte ich während eines Recruiting-Events auf dem Campus, welches sich gezielt an Ingenieure richtete. Mir gefiel, dass die Leute sehr offen über Ihre Erfahrung in der Beratung und den Einstieg bei Bain sprachen sowie welche Rolle ein Ingenieur in einer Strategieberatung einnehmen kann. Heute bestätigt sich für mich, dass mein Verständnis für Technik eine enorme Hilfe beim Durchdringen von Produkten, Geschäftsmodellen und Marktfaktoren darstellt. Ein mit dem Kunden gemeinsamer Studienhintergrund erleichtert darüber hinaus die Kommunikation und schafft Vertrauen im Umgang mit dem Produkt.“ 

Wie verlief dein Einstieg bei Bain?
„Während meines Masterstudiums absolvierte ich ein Praktikum bei Bain. Der Einstieg beginnt mit den Intro Days, an denen organisatorische Dinge erklärt werden und man die anderen New Starter kennenlernt. Es folgen mehrere kurze Trainings, bei denen die für die Projektarbeit relevanten Tools wie Excel, Powerpoint, aber auch NextGen Tools durchgegangen werden. Als Praktikant ging es im Anschluss für mich direkt auf den Case, wo ich sehr herzlich ins Team aufgenommen wurde. Mein Betreuer, ein Consultant auf dem Case, gab mir zunächst eine Übersicht über das Projekt und meiner Rolle. Dabei erhielt ich zusätzliches Material, um mich weiter einlesen und an meiner ersten Aufgabe, eine Analyse zu Unternehmenskennzahlen des Kunden, arbeiten zu können. Durch mein Praktikum sind viele Freundschaften entstanden, die ich bis heute halte. Da ich nach Beendigung meines Praktikums in das Praktikantenförderprogramm Springboard aufgenommen wurde, war der Kontakt zu Bain auch denkbar einfach. Bei regelmäßigen Events konnte ich andere ehemalige Praktikanten, mein Case Team und Freunde wieder treffen. Zusätzlich verkürzt sich bei Aufnahme in das Praktikantenförderprogramm der Bewerbungsprozess für einen Festeinstieg sehr stark. Dadurch konnte ich nach dem Masterabschluss mit einem unterschriebenen Vertrag ‚in der Tasche‘ reisen gehen.“ 

Wie konntest du dich mit deinem ingenieurswissenschaftlichen Hintergrund bei deiner bisherigen Arbeit in Kundenprojekten einbringen und wie hat deine Perspektive, über Dinge nachzudenken, deinen bisherigen Case-Teams geholfen?

„Meinen ingenieurswissenschaftlichen Hintergrund konnte ich bisher insbesondere bei Kunden aus dem Bereich Industriegüter einsetzen. Eine technische Perspektive auf das Produkt und den Produktionsprozess ist für den Kunden immer wertvoll, um Herausforderungen gemeinsam besser einschätzen zu können. Die Mischung aus Wirtschaftswissenschaftlern, Ingenieuren und Beratern mit anderen fachlichen Hintergründen im jeweiligen Case-Team ist darüber hinaus sehr förderlich für dieErgebnisfindung. In regelmäßigen Diskussionen kommen die unterschiedlichen Perspektiven auf Themen zusammen und führen zu einem gesamtheitlichen Umdenken.“

Die Arbeit bei Bain ist…
„Spannend, kollektiv und herausfordernd.“

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