Bewerbung in Law-Firms

Anschreiben

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Das Anschreiben zu einer Bewerbung in einer Großkanzlei ist meist der erste Eindruck, den ein Bewerber nach dem Staatsexamen beim Personaler hinterlässt. Damit dieser gelingt, sind einige wichtige Punkte zu beachten.

Anschreiben, Entwurf

Um dir Vorlagen und Beispiele für Anschreiben zu geben, sammeln wir hier einige (anonymisierte) Beispiele für Bewerbungsschreiben und Motivationsschreiben. Lass dich von unseren Muster-Anschreiben inspirieren für dein eigenes Bewerbungsschreiben.
Anschreiben: Beispiele und Vorlagen zum Download

© complize

via Photocase

Der Briefkopf

Das Anschreiben ist ein Geschäftsbrief und daher wie ein solcher aufzubauen. An oberster Stelle (egal ob links, zentriert oder rechts) steht dein Absender, bestehend aus Namen, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse (achten Sie auf die Schreibweise: Es heißt nicht »Email!«). Nutze eine seriöse E-Mail-Adresse, nicht: sexychick88@hotmail.com oder dergleichen. Mit einem Abstand von zwei oder drei Leerzeilen folgen Name und Anschrift der Kanzlei, bei der du dich bewirbst. Beachte, dass zwischen Adresse bzw. Postfach der Kanzlei und Postleitzahl und Ort eine Leerzeile stehen muss. Vergiß schließlich Ort und Datum nicht. Es steht entweder auf gleicher Höhe wie dein Name oder rechtsbündig oberhalb der Betreffzeile. Diese kommt heutzutage übrigens ohne die Worte »Betreff« oder »Bezug« aus und ist halbfett gedruckt.

Anrede

Das eigentliche Anschreiben beginnt mit der Anrede des Adressaten. Informiere dich zunächst telefonisch oder auf der Homepage der Kanzlei, wer der richtige Adressat für deine Bewerbung ist. Eine Bewerbung, die von vornherein an den richtigen Ansprechpartner gerichtet ist, macht immer einen besseren Eindruck als eine allgemein gehaltene Bewerbung mit der Anrede »Sehr geehrte Damen und Herren.« Verfügt dein Ansprechpartner über einen Doktor- oder gar einen Professorentitel, so wird der Titel in die Anrede aufgenommen und diesem ein »Herr« oder »Frau« vorangestellt. Bei (Honorar-)Professoren entfällt der Doktortitel in der Anrede; »Professor« wird nicht abgekürzt, sondern ausgeschrieben (»Sehr geehrte Frau Dr. Musterfrau« bzw. »Sehr geehrter Herr Professor Mustermann«). Informiere dich daher unbedingt, welche akademischen Titel dein Adressat trägt. Mastertitel wie der LL.M. werden nicht in die Anrede mit aufgenommen.

Einleitungssatz

Bereits aus dem ersten Satz deines Anschreibens muss unmissverständlich hervorgehen, wofür genau und für welchen Zeitraum, Fachbereich und Standort der Kanzlei du dich bewirbst. Denkbar, wenngleich eher selten, ist es auch, dass du dich um eine Stelle im Team eines bestimmten Partners bewirbst, dessen Tätigkeit dich besonders interessiert oder der dir von Bekannten empfohlen wurde. Bei Referendaren will dein Adressat wissen, ob du dich für die Anwalts- oder die Wahlstation bewirbst. Wenn du dich um ein Praktikum bewirbst, beachte, dass viele Kanzleien mehrmals im Jahr feste Praktikantenprogramme anbieten. Wenn du dich für ein solches Programm bewirbst, machst du dies deutlich, ebenso wenn du dich für ein Praktikum außerhalb eines solchen Programms interessierst. Hattest du bereits telefonischen Kontakt zu einem Partner der Kanzlei oder habst du bereits auf einer Messe oder anderweitigen Recruiting-Veranstaltung mit einem Anwalt oder Personaler der Kanzlei gesprochen, so nimm in dem Einleitungssatz hierauf Bezug, damit auch der Adressat deiner Bewerbung weiß, dass du bereits in Austausch mit der Kanzlei stehst und sich ggf. an dich erinnert.

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Inhalt

  1. Einleitung: Das Anschreiben
  2. Motivation & Schluss

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