Bewerbungsgespräch

Die Top 10 Antworten auf CEO-Interviewfragen

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Vorstellungsgespräch beim CEO? Glückwunsch & Obacht! Wir sagen dir, welche 10 Interviewfragen dich erwarten, was sie bedeuten und wie du sie richtig beantwortest.

Krawatte, Nerd, kleiner Junge
© Mr. Nico

via Photocase

Du sitzt während deines Vorstellungsgesprächs dem CEO gegenüber? Jetzt geht es wirklich um etwas! Doch nicht nur für dich, sondern auch für den Geschäftsführer. Während der Personaler „nur“ seinen Job macht, geht es beim Gespräch mit dem CEO um mehr. Das ist für dich die Chance das Unternehmen und die Führungsetage unmittelbar kennenzulernen und Gespräche zu führen. Gleichzeitig liegt hier natürlich auch ein Risiko. Wir helfen dir mit unseren Tipps zum Vorstellungsgespräch mit dem CEO, dieses Risiko zu minimieren. Wir sagen, welche Fragen dich im Vorstellungsgespräch mit dem CEO erwarten könnten, was diese Fragen bedeuten und wie man sie richtig beantwortet. 

1. Der Elevator Pitch

Der Elevator Pitch ist die Königsdisziplin des Vorstellungsgespräch mit dem CEO, auf die du dich in jedem Fall gut vorbereiten solltest. Hinter dem Begriff steht die Aufforderung „Erzähl mir was von dir, aber bitte fasse dich so kurz wie möglich“. Klar ist, dass du in diesen ein bis drei Minuten, die dir zur Verfügung stehen, nicht von deiner Einschulung erzählst, sondern klar machst, was dich antreibt, wodurch du dich bereits ausgezeichnet hast, was dich so wertvoll macht und warum genau du, der richtige für diesen Job bist – natürlich knackig formuliert und auf das Unternehmen optimal zugeschnitten. Übrigens: bei Unternehmensberatungen gehört der Elevator Pitch zum Standard eines jeden Bewerbungsgespräches.

2. Wie sind Sie mit einer nicht lösbaren Situation umgegangen?

Wenn du an der Stelle keine Antwort parat hast, bist du entweder schlecht vorbereitet oder möchtest nicht in einem vermeintlich schlechten Licht dastehen. Dabei ist diese Frage deine Chance zu zeigen, dass und wie du dich mit unbewältigten Problemen auseinandersetzt. Kannst du das nicht, unterstellt dir der CEO gerne eine mangelnde Selbstreflexion. Schließlich steht jeder – auch ein CEO – schon einmal vor einer nur schwer zu lösenden Aufgabe. Jetzt ist es spannend zu wissen, wie du mit der Situation umgegangen bist und ob du das Problem erkannt und analysiert hast. Auch interessant: Warst du so mutig und clever und hast dir Hilfe von Kollegen und Kommilitonen geholt? Merke: Scheitern ist nicht schlimm - solange man daraus lernt.

3. Haben Sie noch Fragen? Unbedingt!

„Haben Sie noch Fragen zu der Position und unserem Unternehmen?“, fragt der CEO. Und du legst los – natürlich mit perfekt auf den Job und das Unternehmen ausgerichteten, clever gestellten Fragen. Schließlich möchte dein Gegenüber sehen, dass du dich brennend für sein Unternehmen und den Job interessierst. Doch: Webseite des Unternehmens und das Gespräch mit dem CEO waren bereits so aussagekräftig, dass dir partout keine Fragen im Vorstellungsgespräch einfallen? 

Hier sind unsere Top 3, die der CEO vielleicht so noch nicht gehört hat und ihn neugierig darauf machen, mehr von dir zu erfahren: 

1.  Was gefällt Ihnen an Ihrem Unternehmen besonders? 

2.  Wie wird man bei Ihnen erfolgreich? 

3.  Was unterscheidet ihr Unternehmen von Mitbewerbern? 

4. Wir stoßen ein Jahr später auf das gemeinsame Jahr an. Was haben wir bisher geschafft?

Zugegeben, eine knifflige Frage. Denn an dieser Stele möchte der CEO von dir nicht nur hören, dass alles gut gelaufen ist und sich die Unternehmenszahlen stetig nach oben bewegen. Viel mehr wünscht er sich ein möglichst realistisches und unternehmensverbundenes 12-Monats-Szenario aus dem hervorgeht, dass du Unternehmen und Position verstanden hast und beides wirklich willst. Kurzum, er möchte wissen, ob du deine Hausaufgaben gemacht hast und bereits vor Beginn des Jobs das große Ganze des Unternehmens siehst.

Insider-Tipp:

In unserer Unternehmensübersicht findest du alle relevanten Informationen zu den Big Playern verschiedener Branchen wie Finance, Consulting, Versicherungen, Wirtschaftsprüfung & Co.

5. Viele Jobs in wenigen Jahren? Jetzt zählt die richtige Antwort.

Zugegeben, viele Jobs in nur wenigen Jahren machen die meisten CEOs und Recruiter skeptisch. Aber wenn du erst einmal zum Job Interview eingeladen worden bist, gilt es die richtige und nachvollziehbare Antwort auf deine sprunghafte Jobgeschichte zu geben. Erkläre, was dich nicht motiviert hat, erläutere die Schlüsselfaktoren, die für deinen frühen Ausstieg verantwortlich waren und mache deutlich, wenn du bewusst klein gehalten worden bist und deshalb den Ausstieg gewählt hast. Viele Jobwechsel an sich sind bei dieser Fragestellung erst einmal nicht das Thema, das „Warum“ dahinter interessiert den CEO aber brennend. Vielleicht verbirgt sich dahinter ja ein hochgradig motivierter und talentierter Mitarbeiter, der sich bis jetzt nur gelangweilt hat oder von seinem Arbeitgeber nicht unterstützt worden ist?  

6. Hast du ein Vorbild und wenn ja, wen?

Hinter dieser Frage steckt der Wunsch des CEOs herauszufinden, ob du dich in Hinblick auf deine berufliche wie private Entwicklung selbst einschätzen kannst und bereit bist, dich ständig zu prüfen. Gleichzeitig verdeutlichst du mit deiner Antwort, dass du ambitioniert bist und klare Ziele vor Augen hast. Wer dein persönliches Vorbild ist, entscheidest du allein. Unser Tipp: Versuche nicht zu hoch zu stapeln, sondern suche dir ein Vorbild, dass dich durch berufliches Engagement, kluge Entscheidungen und eine spannende Entwicklung beeindruckt hat. Natürlich möchte der CEO an dieser Stelle nicht nur bloße Namen hören, sondern auch das „Weshalb“ und „Warum“ erfahren.

7. Geld vs. Leidenschaft: Kann man dich locken?

Zunächst wird der CEO eine fiktive Traumstelle kreieren, bei der von Position, Aufgabengebiet, Kollegen und einem angemessenen Gehalt alles stimmt. Dann aber wird er dich fragen, wie man dich aus dieser Position heraus trotzdem locken könnte, um bei einem anderen Unternehmen einzusteigen. Hinter der Frage steckt nichts anderes, als die Frage, ob du käuflich bist und der Versuch herauszufinden, was dich wirklich antreibt. Zählt für dich vor allem die Aussicht, in einem anderen Unternehmen noch mehr Geld zu verdienen oder schätzt du den Erfolgsfaktor Leidenschaft? Die richtige Antwort lautet selbstverständlich nicht „für mehr Geld würde ich alles machen“ sondern, dass du den Traumjob (jetzt noch nicht) aufgeben würdest. Hier darfst du zeigen, dass für dich die Freude am Job eine bedeutende Rolle spielt.

8. Welches ist Ihr Lieblingstier?

Die Frage ist nicht nur bei der Bewerbung im Zoo oder Tierfachhandel üblich, sondern gehört auch bei den großen Unternehmensberatungen, Banken und Automotive Konzernen zu dem Fragenrepertoire der CEOs und Recruiter. Die Frage nach dem Lieblingstier ist psychologisch durchaus interessant und kann eine Menge über dich aussagen. Es ist trotzdem völlig legitim, ein anderes Tier zu nennen, wenn beispielsweise Schildkröten und Schlagen zu deinen Favoriten zählen. Wie wäre es beispielsweise mit der Ente? An der Oberfläche sind sie ruhig aber darunter sind sie stets bemüht Dinge möglichst schnell und gut zu erledigen?

Insider-Tipp:

Du willst mehr erfahren? Dann bereite dich mit unseren  Personal Fit Fragen  noch gezielter auf dein Bewerbungsgespräch mit dem CEO vor.

9. Welches war Ihr persönlich erfolgreichstes Projekt?

Nun geht es ans Eingemachte. Die Antwort muss nicht bereits in deinem Lebenslauf stehen, sondern kann durchaus auch ein Projekt im beruflichen oder auch ehrenamtlichen Bereich sein, dass etwas aus der Reihe fällt. Vielleicht gab es ein Projektgeschäft, das du anfangs schier unüberwindbaren Problemen doch noch erfolgreich abschließen konntest? Oder gibt es eventuell ein ehrenamtliches Engagement, das sich zur wahren Erfolgsgeschichte entwickelt hat? Auch etwas Namedropping ist durchaus ok an dieser Stelle. Ziel des CEOs ist es an dieser Stelle mehr über dich und deine Arbeitsweise zu erfahren und zwar gerne „out of he box“. Biete ihm ein möglichst interessantes Projekt mit spannenden Einblicken, das deine Arbeitsweise in vielen Facetten widerspiegelt und Nährboden für Folgefragen ist. Nutze diese Chance – schließlich ist dein Projekt dein Metier. 

10. Was machen Sie gar nicht gern?

Ein Consultant, der nicht gerne auf Leute zugeht? Ein Banker, der nicht gerne Verantwortung übernimmt? Der Nächste, bitte! Tatsächlich haben CEOs auf diese Frage bereits die abenteuerlichsten Antworten gehört. Tatsächlich geht es aber darum, dass kaum einem Arbeitgeber alle Facetten seiner Position zu 100% mit täglicher Freude erfüllen kann. Also, sei ruhig ehrlich und verrate, welche Teilbereiche deines Jobs nicht unter deinen Top 10 sind.

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