FTI-Andersch

Erfahrungsbericht – Werkstudent bei FTI-Andersch

Seit Oktober 2020 bin ich als Werkstudent bei FTI-Andersch tätig und konnte somit in die Welt der Restrukturierungsberatung eintauchen. Für mich ist es sehr wichtig, den Arbeitsalltag in einer ambitionierten und kollegialen Struktur gestalten zu können. Fordernde Projekte und eine gute Stimmung im Team sind aus meiner Sicht zentrale Faktoren für die persönliche Weiterentwicklung und um am Ende des Tages mit einem positiven Gefühl in den Feierabend zu starten. Somit soll dieser Erfahrungsbericht vor allem zwei Fragen beantworten: Wie herausfordernd gestaltet sich der Arbeitsalltag als Werkstudent und wie ist die Teamstimmung in Zeiten des Home-Office?

Werkstudent Andersch Daniel

Wie bist du zu FTI-Andersch gekommen?

Da ich mich in meinem wirtschaftswissenschaftlichen Studium überwiegend im Finance- und Managementbereich bewege, bin ich auf die Restrukturierung gestoßen. In meiner Vorstellung war der Mix aus der Optimierung von operativen Kennzahlen und gleichzeitiger Sicherstellung der strategischen Ausrichtung des Mandanten ein attraktives Aufgabenfeld. So habe ich mich bei FTI-Andersch beworben, dem Marktführer im Bereich der Restrukturierungsberatung.

Nach wenigen Tagen habe ich telefonisch eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bekommen, dass virtuell mit einem Manager und einem Senior Consultant durchgeführt wurde. Auffallend war, dass neben einer fachlichen Herausforderung viel Wert auf den Personal Fit gelegt wurde, da man als Praktikant oder Werkstudent i.d.R. auch im Projektteam eingesetzt wird. In der Folgewoche habe ich eine Rückmeldung bekommen und auch schon meinen Arbeitsvertrag im Briefkasten gefunden.

Wie sieht dein Arbeitsalltag bei Andersch aus?

Da ich erst seit Oktober 2020 bei FTI-Andersch tätig bin, arbeitete ich bislang nur aus dem Home-Office. Zum bislang einzigen Mal konnte ich das Frankfurter Büro an meinem ersten Arbeitstag sehen, bei dem ich im Rahmen eines Einsteigertages einige Kollegen persönlich kennenlernte und die technische Ausstattung erhielt.

Die Koordination der Verfügbarkeiten erfolgt zentral. Dementsprechend wird versucht, dass man während der Zeit als studentischer Mitarbeiter viele Facetten der Restrukturierungsberatung zu sehen bekommt. Die Aufgaben sind dabei grob zweigeteilt. Auf der einen Seite stehen interne Projekte, bei denen ich vor allem im Bereich des Datenmanagements tätig war und beim Aufbau einer Performancedatenbank mitgeholfen habe. Außerdem konnte ich mir im Rahmen meiner Tätigkeit mit den Digital-Experten SQL-Kenntnisse aneignen und auch bereits eigene sogenannte ETLs entwickeln. Auf der anderen Seite erhält man Einblicke in die fachliche Tätigkeit durch die Unterstützung auf externen Projekten. Während man als Praktikant gleich zu Beginn einem externen Projekt zugeordnet wird, gestaltet sich die Arbeit als Werkstudent etwas flexibler. Längerfristig war ich bei einem Projekt eingesetzt, bei dem am Ende ein sogenannter “Independent Business Review” erstellt wurde, bei dem es sich um eine unabhängige und objektive Einschätzung bezüglich der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Mandanten handelt. Marktanalysen, Liquiditätsmanagement oder die Auswertung von Finanzkennzahlen sind Bereiche, die bei Restrukturierungsprojekten häufig durchgeführt werden. Je nach Auftrag und Industrie des Mandanten kommen noch einige Besonderheiten hinzu, im Bereich der erneuerbaren Energien zum Beispiel die Validierung der zu erwartenden Umsätze unter Berücksichtigung der staatlichen Subventionen.

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Als Student bekommt man bei internen oder externen Projekten oftmals eine Aufgabe zugewiesen, an der man sich nach einer kurzen Einführung selbstständig versuchen darf. Die Lernkurve ist dementsprechend steil – ob beim Lösen eines Datenverarbeitungsproblems oder der Erstellung einer fachlichen Unterlage werden Kenntnisse vermitteln, die man sicherlich im Laufe des beruflichen Werdegangs weiterverwenden wird.

Wie bist du bei FTI-Andersch aufgenommen worden?

Gemeinsames Lachen im Büro, die Mittagspause mit Kollegen oder der Small-Talk an der Kaffeemaschine sind soziale Komponenten eines Arbeitsalltags, die schwer ersetzt werden können und die ich bislang bei FTI-Andersch auf Grund der Pandemie noch nicht erlebt habe. Auch wenn ich nun einige Kollegen über Videochats kennengelernt habe, freue ich mich, wenn der Kontakt wieder mehr über die persönliche Ebene stattfindet.

Allerdings wird ein breites soziales Angebot im Rahmen des Möglichen auf die Beine gestellt. Zu den gemeinsamen virtuellen Mittagspausen der Studenten und dem lockeren Freitag-Abend-Ausklang zum Start in das Wochenende werden weitere Events wie Quiz- oder Kochabende organisiert. Bei der Weihnachtsfeier hat man zum Beispiel ein Paket mit Zutaten zugeschickt bekommen, die man dann unter Anleitung gemeinsam zum Kochen genutzt hat.

Als ich mich bei FTI-Andersch beworben habe, war auf der Homepage ein Bild zu sehen, bei dem sich einige Mitarbeiter des Unternehmens als Footballspieler im Kreis aufgestellt haben und mit dem Slogan “Mannschaftssportler gesucht” beworben wurde. Nach einer rund viermonatigen Tätigkeit kann ich bestätigen, dass dieser Spruch die Unternehmenskultur sehr gut beschreibt. Der Teamgedanke wird in einer zielgerichteten, aber lockeren Arbeitsatmosphäre fest im Unternehmen verankert, was sicherlich auch an der Mitarbeiterzahl von 120 liegt, sodass sich fast jeder der Festangestellten persönlich kennt. Auch wenn ein Projekt in einer intensiveren Phase ist, haben die Kollegen immer Zeit für einen kleinen Small Talk oder auch noch einmal eine Rückfrage zu beantworten.

Fazit

FTI-Andersch bietet ein herausforderndes Arbeitsumfeld für Studenten, die sich für Restrukturierungsberatung interessieren. Durch die vielfältigen Aufgaben und die Übergabe von kleinen Teilprojekten bekommt man schnell Verantwortung, sodass es im Arbeitsalltag nicht langweilig wird. FTI-Andersch unterscheidet sich von anderen Beratungshäusern insbesondere durch den mittelständischen Charakter. Die meisten der rund 120 Mitarbeiter kennen sich persönlich, sodass der Umgang miteinander fast schon familiär ist – dies ist mir selbst in Zeiten der virtuellen Kommunikation aufgefallen.

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