CSR: Unternehmertum trifft auf tieferen Sinn

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Die junge Branche CSR bietet interessante Möglichkeiten für eine alternative Karriere, die unternehmerisches Denken und Nachhaltigkeitsanspruch verbindet. Eine CSR-Beraterin von KPMG berichtet über Berufseinstieg und Bewerbungsanforderungen.

Alternative Karriere
© danielo

via Photocase

Die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen, auch unter dem englischen Begriff „Corporate Social Responsibility“ (CSR) bekannt, ist momentan ein großes Thema und beschäftigt Unternehmen und Medien. Doch was verbirgt sich eigentlich dahinter? Der Begriff Corporate Social Responsibility stammt ursprünglich aus der Unternehmensethik und vereint in sich die Herausforderungen, die für die Unternehmensführung daraus erwachsen, angemessen mit den Ansprüchen der Gesellschaft umzugehen, da sonst Akzeptanzverlust seitens der Kunden droht. Grundsätzlich umfasst CSR das freiwillige Engagement von Unternehmen in unterschiedlichen Bereichen wie Philanthropie, Ökologie und Ökonomie zur nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft. 

Beispiele für Unternehmensinitiativen im Bereich CSR

  • Engagement für die Gesellschaft und Wissenschaft (Stiftungen, Bildung, gesellschaftlicher Zusammenhalt)
  • Engagement für Umwelt- und Klimaschutz ( Nachhaltigkeit, lebenswerte Architektur, Energieeffizienz und -einsparung, CO2-Reduktionsziele, Mülltrennung und Recycling)
  • Verbesserung der Arbeitsbedingungen (Arbeitsklima, Aus- und Weiterbildung, Work Life Balance, Chancengleichheit, Arbeitssicherheit und Gesundheit)
  • Jugendschutz (Verhaltenskodex der Unternehmen)
  • Transparente Kommunikation  nach innen und außen (Mitarbeiter und Außenstehende werden wahrheitsgemäß und offen über die Vorgänge im Konzern informiert , beispielsweise durch die Veröffentlichung von Nachhaltigkeitsberichten nach außen)

CSR bringt neue Aufgaben mit sich

Durch die kontinuierlich zunehmende Bedeutung, die CSR seitens der Gesellschaft zugeschrieben wird, erwachsen auch immer neue Aufgabenbereiche für die Unternehmens- und CSR-Führung. Die CSR-Abteilungen müssen mit Worten und Taten folgen, um die gesellschaftliche Erwünschtheit sicher stellen zu können. Es werden jedoch auch neue unternehmerische Potenziale entwickelt, wie Glaubwürdigkeit, Vertrauenswürdigkeit oder Reputation, die zu externen Effekten führen. Das Erzielen von Gewinnen ist zwar kein primäres Ziel von CSR, kann sich jedoch durch nachträgliche, externe Effekte einstellen, etwa über eine gesteigerte Nachfrage der Produkte und Dienstleistungen. Eines der Hauptprobleme in diesem Zusammenhang stellt die Messbarkeit der externen Effekte dar.

CSR: Profitorientierung verbunden mit sozialen Komponenten

Angesichts der zunehmenden Kritik an Unternehmen sowie ihrer Gewinnorientierung ist davon auszugehen, dass die Nachfrage nach CSR weiter steigen wird. Allein dadurch kann die Arbeit in der CSR-Abteilung auch als ein alternativer Karriereweg angesehen werden. Die Fach- und Führungskräfte von morgen werden sich nicht nur mit der Gewinnorientierung der Unternehmen, sondern auch mit dem Erhalten der Legitimität der Unternehmen (engl. „licence to operate“) auseinandersetzen müssen. Da hilft es enorm, wenn das Wissen um CSR bereits vorhanden ist, Erfahrungen damit gesammelt wurden sowie die traditionelle Profitorientierung durch eine soziale Komponente erweitert wird. Ferner ist die CSR-Arbeit ein Weg bei einem namhaften Konzern angestellt zu sein und zugleich einen Teil dazu beizutragen, eine nachhaltige Veränderung in der Gesellschaft voranzutreiben. Dies führt dazu, dass Angestellte sich mit ihrem Unternehmen identifizieren können, da man nicht nur „Business as usual“ nachgeht, sondern auch etwas Gutes bewirkt. Dieses gute Image erleichtert die Kommunikation nach Innen und Außen und fördert das Arbeitsklima im Unternehmen.


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