Erfahrungsbericht: Tim, Assistant Manager im Bereich Valuation (Unternehmensbewertung)

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Consulting for Graduates
08.11.2024
Köln
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Ich bin Tim, 25 Jahre alt und arbeite seit 2019 bei KPMG im Bereich Deal Advisory Valuation. Als dualer Student bei KPMG war ich direkt Teil des Prüfungs- und Beratungsgeschäfts und konnte neben meinem BWL-International-Business-Studium wertvolle Berufserfahrung sammeln. Im Jahr 2022 habe ich dieses Studium erfolgreich abgeschlossen und bin aktuell als Assistant Manager tätig.

Hörsaal und Büro vereint: Wie waren Deine Erfahrungen als dualer Student bei KPMG?

Schon während meines Abiturs habe ich mich über duale Studienplätze informiert und bin dabei auf KPMG gestoßen. Mir war schnell klar, dass mich die Prüfungs- und Beratungsbranche sehr reizt. Aus diesem Grund habe ich mich für ein duales Studium mit dem Schwerpunkt BWL – International Business entschieden und mich dort beworben.

Ich wurde zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen, das ich als sehr angenehm empfand. Es wurde viel Rücksicht darauf genommen, dass ich als Abiturient noch nicht allzu viel Fachwissen besaß. Kurz darauf erhielt ich die Zusage, worüber ich mich sehr freute. Auch der Start verlief reibungslos: Obwohl ich anfangs nicht genau wusste, was mich erwartet, wurde ich von allen Seiten gut unterstützt und sehr positiv aufgenommen.

Auch in den darauffolgenden drei Jahren wurde ich in abwechselnden dreimonatigen Theoriephasen an der Uni und Praxisabschnitten bei KPMG ideal auf die Arbeit als Unternehmensbewerter vorbereitet. Mittlerweile bin ich bereits seit 2022 mit meinem dualen Studium fertig und fest angestellt. Besonders freut mich, dass meine Reise hier nicht zu Ende ist. Denn seit September 2024 habe ich die Möglichkeit, auch mein Masterstudium im Bereich Mergers & Acquisitions berufsbegleitend mit KPMG zu absolvieren.

Professionelle Weitsicht: Was ist Dein Daily Business als Unternehmensbewerter?

Als Unternehmensbewerter finde ich heraus, wie viel Unternehmen, Unternehmensteile oder einzelne Vermögenswerte wert sind. Um diesen Wert zu bestimmen, analysiere ich viele verschiedene Faktoren, die ihn beeinflussen. Dabei muss ich weit in die Zukunft blicken, fast wie ein Hellseher. Doch im Gegensatz zu diesem stütze ich meine Prognosen auf Fakten und Daten. Das bedeutet, dass ich Finanzdaten, Markttrends, Wettbewerber, rechtliche Rahmenbedingungen und Risiken in meinen Analysen berücksichtige. Diese Arbeit ist von großer Bedeutung, da unsere Mandanten auf Basis meiner Bewertungen wichtige Entscheidungen treffen. Sie entscheiden zum Beispiel, wie viel sie investieren, ob sie Unternehmensanteile verkaufen, mit anderen Unternehmen fusionieren oder diese übernehmen können. Das kann manchmal herausfordernd sein, aber genau das macht die Arbeit auch so spannend und abwechslungsreich.

Welches Projekt hat Dich zuletzt begeistert?

In meinem letzten Projekt habe ich eine Reihe von Wind- und Solarparks bewertet. Besonders fasziniert hat mich dabei, dass man je nach Standort relativ genau vorhersagen kann, wie das Wind- und Sonnenaufkommen sein wird. Eine Prognose der Strompreise ist dagegen deutlich schwieriger. Das Projekt war besonders spannend, weil der Mandant die Laufzeit der Parks verlängern wollte. Jedes zusätzliche Jahr erhöht den Wert der Parks erheblich. Deshalb haben wir uns intensiv mit Berichten über die Lebensdauer von Windrädern und Solaranlagen beschäftigt. Für mich war das eine interessante Abwechslung von der Arbeit mit Zahlen in Excel, die wir als Bewerter:innen normalerweise machen. Ich finde es auch großartig, mit solchen Projekten einen sinnstiftenden Beitrag für eine nachhaltige Zukunft zu leisten. Mit unserer Expertise im Team können wir die Energiewende so aktiv mit vorantreiben.

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