Bewerbung

E-Mail-Kontakt zu Unternehmen

Unternehmen halten mittlerweile per E-Mail Kontakt zu Bewerbern oder bevorzugen eine Online-Bewerbung. Der Umgangston ist lockerer als im herkömmlichen Brief – eine angemessene Anrede, Formatierung und Wortwahl deines Anliegens sind dennoch Pflicht.

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© tiniiiii

via Photocase

Die E-Mail-Bewerbung läuft der postalischen Bewerbungsmappe den Rang ab: Zwei Drittel der deutschen Bewerber nutzen nach einer Umfrage von Stepstone den unkomplizierten Kontakt per Mail, nur noch 13 Prozent der Bewerber versenden ihre Unterlagen mit der Post. Wer sich nicht per E-Mail, sondern via Post bei einem Unternehmen bewirbt oder nur weitere Informationen erhalten möchte, hält sich an anerkannte Standards, wie ein solcher Brief formuliert sein sollte. Der erste Eindruck beim potenziellen Arbeitgeber ist wichtig. Daher gibt man sich Mühe, dass sich keine Rechtschreib- oder Zeichensetzungsfehler in das Geschriebene einschleichen. Das runde Erscheinungsbild richtet sich beim geschriebenen Brief nach festgelegten DI-Normen.So beginnt der Brief nach einer korrekten Adressangabe mit Ort und Datum sowie einer Betreff und/oder Bezugszeile. Der Text eröffnet mit "Sehr geehrte Frau Sowieso", die direkte Anrede wird groß geschrieben, man hält sich an wohl formulierte Sätze und schließt "mit freundlichen Grüßen".

In der täglichen E-Mail-Korrespondenz sieht die Welt anders aus. Aus Effizienzgründen verzichten E-Mails häufig auf Floskeln, Unterscheidung zwischen Groß-/Kleinschreibung und Interpunktion. Nicht selten beinhalten die Mails einen eigenen Sprachcode, der in Form von Emoticons (:-) usw.) oder kryptischen Abkürzungen ("cu" = see you = bis später) Anwendung findet. Ein kompletter Absender mit (echtem) Namen und Kontaktdaten fehlt gewöhnlich ganz.

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