Das Anschreiben: Tipps zur Sprache

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Die Sprache im Anschreiben: wie du ansprechend formulierst

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Mit aktiver Sprache wird das Anschreiben leserfreundlicher.

Ziel deiner Bewerbung sollte es sein, ein möglichst klares Bild von dir zu zeichnen. Dazu kannst du auch durch die Sprachwahl beitragen. Schreibe deshalb verständlich, konkret und komme auf den Punkt!

Für einen verständlichen Text im Bewerbungsschreiben solltest du kurze Sätze benutzen. Lange Schachtelsätze mit vielen Relativsätzen sind absolut kontraproduktiv. Das sollte dich nicht dazu verleiten, im Telegrammstil zu formulieren. Der ist nämlich genauso unverständlich. Stattdessen beachte eine Grundregel aus dem Journalismus: Hauptsachen gehören in Hauptsätze. Deinem Leser erleichterst du die Lektüre außerdem dadurch, dass du Aktiv- statt Passivkonstruktionen verwendest. Statt einem Satz wie „Während meines Praktikums wurden Branchenanalysen und Länderreports von mir verfasst“ schreibe lieber: „Während meines Praktikums habe ich Branchenanalysen und Länderreports verfasst.“ Achte auch darauf, Wortungetüme zu vermeiden, die auf -ung, -heit oder -keit enden. Der Satz „Ich habe unterschiedliche Marketing-Strategien auf ihre Umsetzbarkeit sowie Prozesse im Vertrieb auf Ihre Steuerungsmöglichkeiten hin untersucht“ lässt sich im Handumdrehen umformulieren in: „Ich habe unterschiedliche Marketing-Strategien darauf hin untersucht, ob und wie sie umsetzbar sind. Außerdem habe ich analysiert, wie man Prozesse im Vertrieb besser steuern kann.“ Das liest sich wesentlich angenehmer.

Fähigkeiten und Qualifikationen im Anschreiben: Beschreibe anstatt zu werten.

Wenn du in deinem Bewerbungsanschreiben auf deine Fähigkeiten und Qualifikationen zu sprechen kommst, beschreibe lieber anstatt zu werten. Also beispielsweise: „Ich war im XY Unternehmen für die Aufgaben Z zuständig und habe dadurch die Kundenzufriedenheit erhöhen können“ statt „Ich war im XY Unternehmen im Bereich Kundenzufriedenheit sehr erfolgreich.“ Wenn man genau beschreibt, hat das zwei Vorteile: Erstens macht es die Aussagen glaubwürdig, weil man exemplarisch darstellt, was man geleistet hat. Zweitens machen erst solche Aussagen die Bewerbung individuell. Allgemeine Aussagen können auf viele Bewerber zutreffen – und sind deshalb für den Personalverantwortlichen langweilig und uninteressant.

Was du im Anschreiben außerdem vermeiden solltest, sind Wortwiederholungen. Besonders unangenehm fällt auf, wenn du viele Sätze mit „Ich“ beginnst. Das wirkt nicht nur sprachlich unelegant, sondern weckt auch den Eindruck, dass man es bei dir mit einem recht egozentrischen Bewerber zu tun hat.

Auf all diese Regeln sollte man im Anschreiben achten, auf das wir nun in seinen einzelnen Teilen eingehen. Das eigentliche Schreiben lässt sich in drei Teile gliedern: die Einleitung, den Hauptteil und den Schlussteil.

Tipps zur Sprache im Anschreiben

  • Formuliere Sätze im Aktiv, nicht im Passiv.
  • Hauptsachen gehören in Hauptsätze.
  • Vermeide lange Relativsätze.
  • Beschreibe mit Verben statt Substantive zu benutzen, die auf -ung, -heit oder -keit enden.
  • Vermeide lange Schachtelsätze.
  • Verfasse kurze Sätze, allerdings nicht im Telegrammstil.

 


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