Karriere-Strategien

My Home is my Office: 10 Gründe für das Home Office

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Viele Unternehmen werben mit flexiblen Arbeitszeiten und einer ausgewogenen Work Life Balance. Das Home Office kann dazu eine gute Alternative sein. Wir zeigen dir, worauf du achten musst, um produktiv und nachhaltig von Zuhause aus zu arbeiten.

Work Life Balance

Work Life Balance

© Brian Jackson

via fotolia

Mit flexiblen Arbeitszeitmodellen und einer ausgewogenen Work Life Balance werben mittlerweile 60 Prozent der Unternehmen, um hochqualifizierte Young Professionals wie dich zu gewinnen. Gehört für dich der perfekte Ausgleich von Arbeit und Privatem auch zu einem wichtigen Kriterium bei der Arbeitgeberwahl? Dann ist vielleicht auch für dich das Home Office genau das Richtige. Ganz gleich, ob es sich um ein langfristiges Sabbatical, eine Teilzeitarbeit außerhalb der Büroräume oder um eine Selbstständigkeit handelt, wir zeigen dir in unserer Top 10  Gründe, die beweisen, dass das Home Office das optimale Arbeitsmodell für eine ausgewogene Work Life Balance ist – vorausgesetzt man weiß seine Zeit produktiv zu nutzen.

 

1. Flexibel arbeiten – der Biorhythmus dankt

Die unregelmäßigen Arbeitszeiten, die insbesondere im Consulting, Banking und in großen Kanzleien keine Seltenheit sind, können den Biorhythmus stören. Die Folge: Schlechte Performance im Job. Im Home Office kannst du die Arbeit deinem Biorhythmus einfach anpassen und dadurch besonders effektiv arbeiten – ein wichtiger Schritt zur Work-Life-Balance. Umso weniger ist es verwunderlich, dass vor allem in Consulting Firmen, wie z.B. McKinsey, flexible Arbeitszeitmodelle immer stärker an Bedeutung gewinnen: Mit Personal Time hat jeder Berater jedes Jahr bis zu drei Monate frei: Berater nutzen das neue Arbeitszeitmodell von McKinsey für private Weiterentwicklung und eine ausgewogenere Work-Life-Balance. Und damit liegt McKinsey genau richtig. Wie wichtig Bewerbern und jungen Beratern der Ausgleich zwischen Beruf und Privatem ist, belegt die Consulting-Excellence-Studie von squeaker.net.

2. Zeitersparnis durch ein Leben jenseits der Rush Hour

Pünktlich um 17 Uhr oder am Samstag erlebt die Stadt einen Kollaps: Menschen drängen sich in den Straßen, um gleichzeitig vor Geschäftsschluss die Supermärkte stürmen. Die Arbeit im Home Office befreit dich von diesen engen Zeitfenstern. Hast du dich erst einmal daran gewöhnt, deine verkürzten Aufenthalte in Wartezimmern und Supermärkten mit Rentnern und Studenten zu teilen, kannst du entspannt diesen großen Vorteil des Home Office genießen und die enorme Zeit- und Stressersparnis in gut genutzte Zeit für Arbeit oder Freizeit investieren. Schlange stehen hat nämlich nichts mit Work Life Balance zu tun.   

3. Hier ist sie: Die Work-Life-Balance

Der Ausgleich zwischen Arbeits- und Privatleben ist unerlässlich für den beruflichen Erfolg und das persönliche Wohlbefinden. Der Job im Home Office macht es möglich. Zeitgleich liegt in der Trennung von Persönlichem und Privatem auch die größte Herausforderung für Young Professionals wie dich. Für deine Work-Life-Balance ist es wichtig, dass du in leistungsstarken Zeiten einem geregelten Arbeitsalltag – inklusive Pausen und Feierabend – nachgehst. Auszeiten nutzt du dann, um der drohenden Isolation und dem „Decke auf dem Kopf“-Syndrom mit bewussten „Raus-Momenten“ und Socialising außerhalb des Webs konsequent entgegen zu treten. Hast du ein Projekt erfolgreich abgeschlossen, ist es Zeit, Urlaub zu nehmen – aber bitte nicht zu Hause. 

4. Familientauglichkeit

Kaum eine andere Arbeitsform ist so familientauglich wie die Selbstständigkeit oder die Teilzeit als Berater oder Banker im Home Office. Neben Sabbaticals bzw. Educational Leaves können das auch Teilzeitmodelle für das Home Office sein. Mentoring kann dich bei deinem Karrierestart bei der Wahl des für dich geeigneten Modells unterstützen. Aber Vorsicht: Es gilt Grenzen zu wahren. Verschwimmen von privatem und professionellem Bereich bedeutet Stress für die ganze Familie. Auch um den Frauenanteil unter den Consultants von durchschnittlich 20 Prozent weiter zu steigern, müssen die Beratungen flexiblere Arbeitsmodelle anbieten, die mit Familienplanung vereinbar sind. Dazu gehören mittlerweile Teilzeitmodelle für Berater, wie die Personal Time bei McKinsey, sowie die Möglichkeit, während Sabbaticals ein Jahr das Unternehmen zu verlassen. Einen Überblick über die wichtigsten Förderprogramme und Karriere-Events für Frauen findest du hier.

5. Arbeitsstandorts-Flexibilität: Die Welt als Arbeitsplatz

Während deine Freunde ihr Arbeitsdasein an dem immer gleichen Ort fristen, steht dir als Homejobber theoretisch die ganze Welt offen – voraussetzt es gibt dort einen Internetanschluss. Nutze diese einmalige Möglichkeit, die deinen Freunden mit kaum mehr als 25 Urlaubstagen verwehrt bleibt und verlagere dein Home Office einige Monat lang in eine spannende Wirtschaftsmetropole, um zum Beispiel in New York, Boston bzw. London die geschäftige Luft der großen Consultingfirmen wie McKinsey und BCG oder der Top-Kanzleien wie Shearman & Sterling und Clifford Chance zu schnuppern. Wichtig ist nur, dass sich deine Work-Life-Balance an solchen aufregenden Orten nicht zu Ungunsten der „Work“ verschiebt. Daher gilt auch im Ausland: feste Arbeitszeiten!   

6. Der Arbeitsmarkt wird grösser

Als selbstständiger, ortsungebundener IT-Experte oder Consultant steht dir einer der größten Arbeitsmärkte offen. Da du vom Standort eines Auftraggebers völlig ungebunden bist, kannst du auf eine große und vielseitige Bandbreite an möglichen Auftraggebern und Erfahrungen mit in- oder ausländischem Bezug zugreifen ohne umzuziehen.

  • Deutsche Bank (Die Deutsche Bank bietet ihren Mitarbeitern an, die Arbeitszeit im Home Office innerhalb der betrieblichen Rahmenregelungen flexibel zu erbringen.)
  • Deutsche Post (Mobile Arbeitsplätze, Home Office und flexible Arbeitszeiten richten sich nach der Art der Beschäftigung.)
  • E.ON (Das Unternehmen bietet bereits seit mehreren Jahren die Möglichkeit des mobilen und flexiblen Arbeitens von zuhause aus.)
  • Henkel (Das Unternehmen will weg von der “typisch deutschen Präsenzkultur” und bietet seinen Mitarbeitern zahlreiche Arbeitszeitmodelle an.)
  • RWE (Der Energiekonzern setzt auf die Eigenverantwortung seiner Mitarbeiter und richtete bereits vielfältige flexible Arbeitsmodelle ein.)
  • ThyssenKrupp (Eine gewissen Kontinuität verlangt ThyssenKrupp auch im Home Office – flexible bleiben die Mitarbeiter trotzdem.)
  • McKinsey (Die Consultingfirma bietet mit der Personal Time ein besonderes attraktives Modell für die perfekte Work Life Balance an.)

7. Ein Hoch auf die Freiheit und das Vertrauen!

Als selbstständiger Auftragnehmer oder Angestellter im Home Office obliegt allein dir die Gestaltung von Arbeitsumgebung und -begleitung. Dein Workflow fließt am besten, wenn du bei lauter Musik vor dem Laptop sitzt und eine Unternehmensstrategie entwickelst? Einverstanden. Am Ende zählen allein dein Wohlbefinden und vor allem deine Leistung. Denn Home Office ist auch Vertrauenssache: Stefan Menden, Gründer von squeaker.net: “Home Office ist ab einem gewissen Karriereniveau auch in der Industrie allgemein leichter - z.B. Freitags. Es ist sicherlich eine Vertrauensfrage.”   

8. Mehr Gestaltungsspielraum bei Steuern & Versicherungen

Was sich im Angestelltenverhältnis nahezu von allein regelt, bedeutet für Homejobber mehr Arbeit, aber auch viel mehr Gestaltungsspielraum bei Steuern und Sozialversicherungen, wie z.B. optimal auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmte Versicherungen.

9. Sei dein eigener Chef

Inwieweit du dein eigener Chef sein kannst, hängt von deiner Abhängigkeit deines Auftrag- oder Arbeitgebers ab. In jedem Fall obliegt das „Wie“ dir allein. Du bestimmst selbst, mit welchen Tools und Mitteln du ein Projekt oder einen Auftrag abschließt. Festgefahrene Arbeitsstrukturen und Argumente wie „Das haben wir schon immer so gemacht“ kennt das Home Office nicht. Damit gelingt es dir deine Arbeitsweise mit eigenen Mitteln zu optimieren – schließlich kennt deine Stärken und Schwächen keiner so genau wie du.  

10. Ein Paradies für selbstständige Organisationstalente

Damit das Arbeiten von Zuhause nicht zum Schauplatz feinsten Prokrastinierens wird gehören Selbstständigkeit, Organisationsvermögen und ein gutes Zeitmanagement zu den wichtigsten Soft Skills, die man mit ins Home Office bringen muss. Auch wenn die Waschmaschine greifbar ist, Facebook ohnehin geöffnet ist und die Sonne so herrlich scheint – lasse dich von den vielen Ablenkungen deiner Wohnung nicht verführen, sondern konzentriere dich auf eine Sache. Nur so nutzt du Arbeitszeit und Freizeit effektiv. Der optimale – und glückliche – Homejobber ist ein selbstständiger Mensch, der nicht auf Anweisungen angewiesen ist und seine Ergebnisse nicht ständig rückkoppeln muss. Gleichzeitig sind das wichtige Eigenschaften, mit denen du auch im Bewerbungsgespräch beim Wiedereinstieg in ein gewöhnliches Angestelltenverhältnis punkten kannst. 

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