Negative Denkmuster – Arbeiten ohne Denkblockaden

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Wer im Job negativ denkt, gräbt sich selbst tiefe Löcher und vermindert seine Fähigkeit dort wieder herauszukommen. Gefragt ist eine positive Denkweise und ein konstruktiver Umgang mit Problemen. So gehst du mit Hindernissen und Misserfolgen um.

Karriereschritt Sprungbrett
© Schaf:-)

via Photocase

Erfolg im Leben und Beruf beruht auf der Fähigkeit, hartnäckig an der Lösung eines Problems dranzubleiben. Viele Forscher, Erfinder und Entdecker mussten sich nach unzähligen Fehlschlägen immer wieder  motivieren , bevor endlich glückte, was sie sich vorgenommen hatten. Hätten sie vorher aufgegeben, hätten sie sich selbst folgende Botschaft vermittelt: „Ich kann es nicht, ich schaffe es nicht!“ Keine sehr aufbauende Botschaft für das Selbstwertgefühl, oder? Ohne das nötige Durchhaltevermögen scheitern wir an vielen Herausforderungen. Wer viele Misserfolge erlebt und nicht konstruktiv damit umgeht, dessen Selbstwertgefühl leidet weiter. Wer hingegen dank seiner konstruktiven Denkmuster nicht aufgibt, behält sein intaktes Selbstwertgefühl und hat sehr viel größere Aussichten auf Erfolg.

Wie du deine negativen Gedanken identifizierst

Der innere Monolog ist da, du machst ihn dir aber in der Regel nicht bewusst. Um ihn dir bewusst zu machen, leg dir Papier und Stift bereit. Sorg dafür, dass du etwa 15 Minuten ungestört bist.

  • Wähle ein Problem oder eine für dich schwierige Situation aus, die du bearbeiten willst. Wichtige berufliche Denkblockaden können sein

    - Ich melde mich im Team so selten zu Wort, weil ich Angst habe, mich zu blamieren.
    - Ich bekomme keine Gehaltserhöhung.
    - Ich kann meinen Chef nicht dazu bewegen, mir eine andere Arbeit zu geben.
    - Ich erhalte keine bessere Bewertung im Beurteilungsgespräch.

  • Setze dich bequem und entspannt hin und stelle dir die schwierige Situation oder das Problem noch einmal vor. Erinnere dich an möglichst viele Details und spür deinen Gedanken nach.
  • Schreibe dir alle negativen Gedanken auf.
  • Spiele die jeweilige Situation in deiner Vorstellung mehrmals durch und ergänze deine Liste immer wieder.

Negative Gedanken und Gefühle

Wenn du den Eindruck hast, dass deine Liste vollständig ist, gehe sie durch und kontrolliere, ob du vielleicht auch Gefühle statt Gedanken aufgeschrieben hast. Wenn ja, untersuche, welche negativen Gedanken sich hinter den Gefühlen verbergen (Wie schaffe ich es, dieses Gefühl zu haben?) und schreibe diese ebenfalls auf. Weitere Beispiele für negative Gedanken können sein:

  • Nein, ich will jetzt nicht. 
  • Ich weiß eh nicht, was ich schreiben soll. 
  • Ich bin nicht gut genug.  
  • Ich kann mich schriftlich gar nicht gut ausdrücken.

Äußern sich manche negativen Gedanken als Fragen? Dann wandle jede Frage in die negative Äußerung um, die dahinter steckt. Beispielfragen können sein:

  • Warum passiert mir das immer?
  • Warum gelingt mir nie etwas?
  • Warum mache ich immer alles falsch?
  • Warum habe ich immer so viel Pech?

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