Erik hat am Consulting Dinner in Hamburg teilgenommen und erzählt in diesem Interview, wie ihm das Dinner gefallen hat, welche Tipps er für andere Teilnehmer:innen hat und wie er sich seinen perfekten Arbeitgeber vorstellt.

 Erzähl uns doch erstmal etwas über dich. Was studierst du und an welcher Uni? Was ist dein nächstes Karriereziel? 

Ich studiere zurzeit an der Uni Hamburg im Master BWL mit Schwerpunkt Marketing und Unternehmensführung. Ich schreibe jetzt die Masterarbeit, dementsprechend wird mein nächster Karriereschritt nach der Masterarbeit mein Berufseinstieg sein. 

Ich bin auf das Event auf LinkedIn gestoßen und wollte es mir einfach mal anschauen. Vielleicht wird mein Weg mich auch in die Beratung führen, vielleicht aber auch ins klassische Marketing. 

Erik, Masterstudent Universität Hamburg

Wieso interessiert dich die Beratungsbranche? Was macht für dich den Reiz aus – im Vergleich zu einem Marketing-Job? 

Der Beratungsalltag ist einfach spannend, weil man immer wieder unterschiedliche Projekte hat – bei unterschiedlichen Unternehmen mit unterschiedlichen Strukturen. Mich spricht auch das leistungsorientierte Arbeiten der Beratungen an und das Standing der Berufsgruppe ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt. Ich wollte durch das Event tiefere Einblicke in die Beratungsbranche erhalten und dabei wurde ich positiv überrascht. Die Mitarbeiter der Unternehmen waren alle sehr offen, ich konnte viele Fragen stellen – das hat wirklich Spaß gemacht und hat das Bild von konservativen Unternehmensberatungen bei mir aufgebrochen. Das hat die Beratungen noch interessanter gemacht.  

Das freut uns! Es ist immer etwas anderes, wenn man persönlichen Kontakt in einer entspannten Atmosphäre hat, wie bei den Dinnern.

Arkwright, BearingPoint und Orphoz haben alle sehr interessante Beiträge geliefert und man hatte das Gefühl, dass sie wirklich Interesse an einem haben. Es hat wirklich Spaß gemacht und das Essen war auch vorzüglich! 

Hat dich ein Unternehmen besonders überzeugt? Du kanntest die Beratungen vorher noch nicht, oder?

  Nein, die Beratungen kannte ich vor dem Event noch nicht. Ich kann gar nicht sagen, dass ich eine Beratung besonders spannend fand. Alle drei haben mich überzeugt und haben ein sehr positives Bild bei mir hinterlassen.  BearingPoint hat die meisten Nachfragen gestellt und wirkte daher noch stärker an den Teilnehmer:innen interessiert. Die Fragen sollten einen auch aus der Deckung kitzeln. Arkwright hat sich als Team sehr gut präsentiert, weil sie ein etwas kleineres Unternehmen sind und da habe ich auch den Eindruck gewonnen, dass die Unternehmensberatung nicht nur leistungsorientiert ist, sondern dass auch die menschliche Komponente entscheidend ist. Ich kann aber keine Beratung negativer oder positiver bewerten, als die anderen.

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Hast du in den Gesprächen auch noch etwas gelernt, was dich überrascht hat oder wurden Vorurteile angesprochen?

Ich hatte immer das Bild von Beratungen, dass es immer sehr leistungsorientiert ist, jeder für sich arbeitet und dass man in der Regel 60 Stunden/Woche arbeitet. Damit wurde ein bisschen aufgeräumt. Natürlich ist es leistungsorientiert und es ist auch klar, dass man in stressigen Projekten auch mal mehr Stunden arbeitet, aber es wurde gesagt, dass die Stunden nach Abschluss auch ausgeglichen werden können. Es wurde auch von Team-Events berichtet und dass der Zusammenhalt gefördert wird.

Wie hast du dich denn auf das Event vorbereitet oder hast du Tipps für zukünftige Teilnehmer:innen? Hattest du auch spezielle Erwartungen?

Ich bin eigentlich ziemlich erwartungsfrei in das Event gestartet, weil ich mir noch nicht ganz sicher bin, ob ich den Weg in die Beratung einschlagen soll. Ich wollte mich einfach inspirieren lassen. Insgesamt glaube ich, dass es auf den Events wichtig ist, eine gewisse Lockerheit zu behalten, weil es einfach ein Gespräch auf Augenhöhe sein soll und das Umfeld sehr locker ist. Natürlich sollte man sich aber schon vorbereiten und wissen, welche Unternehmen vor einem sitzen.

Dafür haben wir ja auch die Unternehmensprofile auf unserer Webseite, auf denen man sich über die Unternehmen informieren kann.

 Genau, man wurde natürlich auch nicht ausgefragt, sondern hat sich einfach nett unterhalten. Wir haben viel über den Arbeitsalltag gesprochen, wo wir auch immer wieder Nachfragen stellen konnten. Auch unter den Teilnehmer:innen habe ich tolle Gespräche geführt.

Wie seid ihr nach dem Event verblieben? Hast du dich mit den Unternehmensvertreter:innen vernetzt?

Ich habe mich mit einigen auf LinkedIn vernetzt und noch kurz ausgetauscht. Da ich aber noch nicht aktiv auf der Suche bin, bin ich auch noch nicht in weitere Prozesse eingestiegen. Momentan fokussiere ich erst mal auf meine Masterarbeit.

Was ist dir bei deinem zukünftigen Arbeitgeber wichtig? Welche Werte muss der perfekte Arbeitgeber vertreten?

Mir ist vor allem wichtig, dass man mit seinem eigenen Input auch etwas erreichen kann. Ich finde nichts schlimmer, als wenn man einfach nur vor sich hinarbeitet und die Arbeit nicht wertgeschätzt wird und keine Auswirkung auf den Erfolg des Unternehmens hat. Ich finde Unternehmen spannend, die moderne Werte vertreten, die für Diversität eintreten, wo es eine gute Work-Life-Balance gibt. Eine gewisse Leistungsorientierung und ein guter Teamspirit sollten aber auch vertreten sein. Gerade ein gutes Team macht das Arbeiten viel leichter und erfüllt einen mit viel mehr Freunde.

Dann bedanken wir uns nochmal für deine Offenheit und würden uns freuen, wenn du bald wieder auf einem anderen Event dabei bist!

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